Umsiedlung von 17.000 Muscheln

Bei den derzeitigen Arbeiten am Hochwasserschutz kam es in den letzten Wochen zur Umsiedelung von über 17.000 Muscheln. Im Zusammenhang mit der Hochwasserschutzmaßnahme war es laut Jan Ulrich Job, Fachbereichsleiter des Wasserwirtschaftsamtes Ansbach, erforderlich im so genannten Unterwasser der alten Wasserkraftanlage die dort lebenden Muscheln zu bergen. Das Areal im Bereich der Stadtmühle wird im Rahmen des Gartenschaukonzeptes zum Mühlweiher umgestaltet. Mehrere Tage waren die Pumpen im Einsatz, um das Wasser aus dem betroffenen Bereich abzulassen. Danach konnten die Muschen geborgen werden. Unterstützt bei der Bergung und Umsiedlung wurde das Wasserwirtschaftsamt von Ehrenamtlichen des Fischereivereins Wassertrüdingens. Die Jungangler und Helfer des Vereins waren mit Keschern ausgestattet und bargen eimerweise Muscheln aus dem nur noch knietiefen Wasser. Diese wurden dann ein gutes Stück flussaufwärts wieder in die Wörnitz eingesetzt. Das Wasserwirtschaftsamt Ansbach bedankte sich recht herzlich bei dem engagierten Einsatz des Fischereivereins!
Für das WWA beginnen nun die ersten Arbeiten zur Herstellung des Hochwasserdeiches, während die Stadt Wassertrüdigen am Areal unterhalb der Wasserkraftanlage die ersten gestalterischen Maßnahmen angehen kann.