Zusammenarbeit der drei Gartenschauen BUGA, Remstal und Wassertrüdingen 2019 geplant

Die Wassertrüdinger Gartenschau habe eine Planungsgrundlage, die voller Kreativität und vielversprechend sei, so Hanspeter Faas, der Geschäftsführer der Bundesgartenschau Heilbronn im Rahmen eines Koordinierungsgesprächs zwischen der BUGA Heilbronn mit den Landesgartenschauen Remstal (Baden-Württemberg) und der Bayerischen Gartenschau Wassertrüdingen. Geschäftsführer Robert Sitzmann erinnerte daran, dass das Wassertrüdinger Planungsbüro „planorama“ aktueller Träger des Deutschen Landschaftsarchitekturpreises sei. Die hohe Qualität des Büros sei in den Planungen ersichtlich.

Als „Grüner wilder Süden“ will sich die BUGA mit den beiden Landesgartenschauen verbinden, dies nicht nur durch einen verbindenden Radweg; alle drei Schauen finden 2019 statt, so dass man durch gute Zusammenarbeit auf vielen Bereichen voneinander profitieren könne, so Faas. So will man gemeinsame Markt- und Messeauftritte koordinieren, im Bereich Marketing zusammen arbeiten und auch gewisse Vorteile den Käufern von Dauerkarten im Hinblick auf die anderen zwei Schauen bieten. Auch der Schlosspark Dennenlohe sei mit im Boot. Die BUGA Heilbronn erwarte 2,4 Millionen Besucher.

Während in Heilbronn und in Wassertrüdingen konkrete Gartenschaubereiche entstehen, bietet sich das Remstal als Landschaft auf 80 km als Gartenschaubühne an, was natürlich ganz andere Herausforderungen an die Planer und an die Organisation, aber auch für die Besucher bedeutet. Nur in Schorndorf und in Schwäbisch Gmünd entstehen eingezäunte, kostenpflichtige Bereiche. Die Remstaler wollen insbesondere durch eine Kunstmeile, die an 16 Standorten in Städten und Gemeinden entsteht, punkten. In Heilbronn werden die alten Hafenanlagen am Neckarbogen ein neues Stadtquartier mit hoher Wohn- und Lebensqualität werden. In Wassertrüdingen erhalten zwei notwendige technische Anlagen, nämlich der Hochwasserschutz und die Schließung der Deponie, durch die Gartenschau eine grüne Krone und verbleiben den Bürgern als Naherholungsgebiet. In allen drei Gartenschauen ist der Zugang zum Wasser, der Neckar in Heilbronn, die Rems im Remstal und die Wörnitz in Wassertrüdingen, ein wichtiges Thema der Gartenschauplanung. In Heilbronn wurde sogar eine Bundesstraße verlegt.

In allen drei Gartenschauen sind die Bauarbeiten rege im Gange, in Heilbronn entstehen derzeit auch die wassertechnischen Bereiche (wie auf dem Foto zu sehen). Die Geschäftsführer aller drei Schauen sind der Überzeugung, es bis zur Öffnung der Gartenschauen zu „schaffen“. „Zeit ist aber unser größter Gegner“, so Faas.