Pressemitteilungen

21.08.2017 Offizielle Fahnenübergabe an Wassertrüdingen

Am Sonntag, den 20.08.2017 endete die bayerische Gartenschau „Natur in der Stadt“ in Pfaffenhofen. Im Rahmen eines offiziellen Festakts mit Staatsministerin Ulrike Scharf übergab Pfaffenhofens Bürgermeister Thomas Herker die Fahne der „Natur“ an Wassertrüdingens Bürgermeister Günther Babel. Eine Delegation des Stadtrates und der „Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH“ sowie die Gewinner einer vorher ausgeführten Verlosung verbrachten ihren Tag in Pfaffenhofen und begleiteten die Fahnenübergabe.
Pfaffenhofens Bürgermeister Herker betonte, dass er den heutigen Tag mit einem lachenden und einem weinenden Auge betrachte. Mit einem lachenden Auge, weil die Anlagen wie etwa der Bürgerpark jetzt nach Ende der Gartenschau endlich den Pfaffenhofener Bürgern zur Verfügung gestellt werden könnten, mit einem weinenden Auge, weil eine „tolle Veranstaltung“, die die Stadt erheblich aufgewertet und belebt habe, insbesondere die Altstadt, die Gastronomie und den Einzelhandel, nunmehr zu Ende gehe. 89 Tage habe Pfaffenhofen nun ein „Sommermärchen“ erlebt, auf das die Stadt in den nächsten Jahren mit Stolz zurückblicken könne und an deren Daueranlagen sich die Bürger und Gäste noch lange erfreuen könnten. Er selbst freute sich zudem nun zum „elitären Kreis der Bürgermeister“ zu gehören, die schon einmal eine bayerische Gartenschau ausgerichtet haben. Er wünsche seinem Nachfolger und Kollegen Günther Babel aus Wassertrüdingen für die anstehende Gartenschau im Jahr 2019 nur das Beste.
Die beiden Geschäftsführer Walter Karl und Eva Linder von der Gartenschau Pfaffenhofen bedankten sich beim kompletten Team, das an der gelungenen Vorbereitung und Durchführung maßgeblich beteiligt war. Ihr Dank galt neben den vielen weiteren Beteiligten natürlich auch den vielen Besuchern. Insgesamt 330.000 Eintrittskarten konnten bis zu diesem Zeitpunkt verkauft werden. 30.000 mehr als erhofft. Ein weiterer Rekord gelang der oberbayerischen Stadt beim Verkauf der Dauerkarten. Insgesamt 15.000 Besucher waren Inhaber einer Dauerkarte, so viel wie in keiner anderen Ausrichtungsstadt vorher.
Roland Albert, Präsident des Bayerischen Gärtnerei-Verbandes und Vorsitzender der Gesellschaft zur Förderung der bayerischen Landesgartenschauen mbH, beglückwünschte Pfaffenhofen zu einem großartigen Erfolg. Er berichtete, dass auch nach so vielen Gartenschauen der Rückbau des Geländes ihm immer noch einen Stich versetze, aber die verbleibenden Abschnitte – und das seien in Pfaffenhofen über 85 Prozent – würden die städtebauliche Bedeutung einer Gartenschau hervorheben.
Frau Umweltministerin Ulrike Scharf ging in ihrem Grußwort auf die Wichtigkeit der Gartenschauen für bayerische Kommunen ein. Neben der Steigerung der Lebensqualität, seien auch verbesserte Luftwerte in vielen Gartenschaustädten verzeichnet worden. Auch neue Lebensräume konnten geschaffen werden, so wie bei der Renaturierung der Ilm in Pfaffenhofen. Die Wichtigkeit der Gartenschauen sei hoch und so sei von Seiten der Bayerischen Staatsregierung auch eine Fortführung des Formates weiter angestrebt. Sie freue sich schon sehr auf Wassertrüdingen mit den beiden Bereichen „Wörnitzpark“ und „Klingenweiherpark“.
Den Abschluss der Grußworte übernahm Wassertrüdingens Bürgermeister Günther Babel. Wassertrüdingen werde, ebenso wie Pfaffenhofen, dauerhaft von der Gartenschau profitieren. Die Nachhaltigkeit spiele eine sehr große Rolle bei diesem Projekt, so Babel in seinem Grußwort. Er gratulierte Kollege Herker und dem kompletten Gartenschau-Team für die gelungene Durchführung und blickt voller Vorfreude und Spannung auf die kommenden knapp zwei Jahre. Sein Dank galt nicht nur dem Freistaat Bayern, der mit erheblichen Fördermitteln zur Finanzierung der Gartenschau beitrage sowie dem Team der Gesellschaft zur Förderung der bayerischen Landesgartenschau, sondern auch den Stadträten, die die Gartenschau 2019 von Anfang an mitgetragen hätten. Abschließend lud er alle Besucher zur Gartenschau nach Wassertrüdingen, die vom 24. Mai bis 8. September 2019 stattfinden wird, ein.
Wassertrüdingen war am Tag der Fahnenübergabe für das musikalische Programm auf der Hauptbühne in Pfaffenhofen zuständig. „Fränkischen Wind“ nach Oberbayern brachte die Franconian Jazz Band an, die schon in den Mittagsstunden auf und neben der Bühne für Stimmung sorgte. Das Programm und den Festakt ergänzten die Wörnitz-Russen unter anderem mit dem „Lied der Franken“ sowie Max und Bifi aus Obermögersheim/Stetten, die so wie die Wörnitz-Russen für ihre Auftritte frenetischen Beifall erhielten. Gemeinsam mit Roland Albert und Umweltministerin Ulrike Scharf übergab dann Bürgermeister Herker die Fahne an Wassertrüdingen. Diese wurde direkt am darauffolgenden Montag am Rathaus in Wassertrüdingen gehisst.



Pfaffenhofens Bürgermeister Thomas Herker, Präsident des Bayerischen Gärtnereiverbandes Roland Albert, Umweltministerin Ulrike Scharf und Wassertrüdingens Bürgermeister Günther Babel bei der offiziellen Fahnenübergabe

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26.07.2017 Erste Baustellenführung im Wörnitz- und Klingenweiherpark

Das Wetter hätte besser sein können, trotzdem sind zahlreiche Teilnehmer zur ersten Baustellenführung des Wasserwirtschaftsamtes Ansbach und der Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH erschienen.

Die Führung begann im Bereich des zukünftigen Wörnitzparks und wurde von Jan Ulrich Job vom Wasserwirtschaftsamt Ansbach geleitet. Nach einer Vorstellung der dort stattfindenden Baumaßnahmen ging die Besichtigung im Klingenweihergebiet weiter. Dort sind die Arbeiten zum Bau des goldglänzenden Weihersteiges begonnen worden. Die geplanten Maßnahmen hat Robert Sitzmann, Geschäftsführer der Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH, bei einer Begehung des Areals erläutert. Die Besucher konnten beiden Verantwortlichen Fragen stellen und sich ein Bild vom Stand der Baumaßnahmen machen. 

Zukünftig sollen regelmäßige Baustellenführungen einen Einblick in den Baufortschritt geben und die Möglichkeit bieten, ein persönliches Gespräch mit den Verantwortlichen der Projekte zu führen. Die Führungen sind öffentlich und ohne vorherige Anmeldung. 

Erste Baustellenführung in Wassertrüdingen Pressemeldung als PDF downloaden

24.07.2017 Bauarbeiten im Klingenweiher beginnen

Am Montag, den 24.7.2017 beginnen die Arbeiten der Gartenschau im Landschaftspark Klingenweiher.

Die Maßnahmen beginnen mit dem Einbringen von Pfählen durch eine Spezialtiefbaufirma, um den Weihersteig zu befestigen. Der Steig zieht sich vom größten Weiher im Süden über das gesamte Gartenschaugelände. Am Anfang dieser Gründungsarbeiten kann es zu erhöhten Geräuschentwicklungen durch die „Rammarbeiten“ der Pfähle für den Weihersteig kommen.

Parallel zum Einbringen der Pfähle laufen die Landschaftsbauarbeiten im südlichen Bereich des Parks an. Einweisungen der ersten Firmen durch die Sicherheits- und Gesundheitskoordination sowie die ökologische Baubegleitung werden ebenfalls ab 24.7.2017 stattfinden.  

Bauarbeiten im Klingenweiher zur Gartenschau 2019 in Wassertrüdingen beginnen

 Für Fragen zu den Baumaßnahmen stehen wir Ihnen selbstverständlich jederzeit in unserer Geschäftsstelle im Altstadtzentrum (Marktstraße 19) oder telefonisch unter der 09832 / 7086000 oder per Email an info@wassertruedingen2019.de zur Verfügung.  

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18.07.2017 Erste offizielle Baustellenführung steht bevor

Am Mittwoch, 26. Juli 2017 findet die erste offizielle Baustellenführung auf den beiden Geländeteilen Wörnitzpark und Klingenweiherpark der Gartenschau in Wassertrüdingen statt. Die Führung wird von Vertretern des Wasserwirtschaftsamtes Ansbach und der Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH geleitet. Interessierte können sich vor Ort über die Baumaßnahmen und deren Fortschritte sowie die weiteren Planungen informieren.  

Treffpunkt Baustellenführung

Die Führung beginnt um 18 Uhr am Festplatz im Bereich des Wörnitzparks (Straße: An der Schlosswand; roter Punkt siehe Foto). Die sich dort im Bau befindlichen Maßnahmen zum Hochwasserschutz werden von Frau Carolin Illing bzw. Jan U. Job vom Wasserwirtschaftsamt Ansbach erläutert. Nach der Besichtigung im Wörnitzpark wird die Gruppe gemeinsam zum Klingenweihergebiet gehen. Alternativ zum Fußweg durch die Stadt stehen dort für Autofahrer Parkplätze zur Verfügung. Treffpunkt für die Begehung im Klingenweiherpark ist die Ecke Baudenhardtweg und Sudetenstraße.

Treffpunkt Baustellenführung
Auf dem Weg durch die Stadt sowie im Klingenweihergebiet wird auf die Maßnahmen und Bauvorhaben zur Gartenschau vom Geschäftsführer der Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH Herrn Robert Sitzmann eingegangen.

Herzlich eingeladen sind Anwohner, Interessierte sowie Pressevertreter, um sich ein genaueres Bild über die geplanten Gelände der Gartenschau zu machen. Im Rahmen der Baustellenführungen können offene Fragen geklärt und vor Ort besprochen werden. Zukünftig sind weitere Führungen einmal monatlich ab 2018 geplant. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. 

Wir freuen uns auf viele Teilnehmer!

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15.05.2017 Mit dem offiziellen Spatenstich beginnen die Baumaßnahmen

Auftakt für die Gartenschau in Wassertrüdingen

Mit dem ersten Spatenstich am 15. Mai 2017 starten die Baumaßnahmen zum Hochwasserschutz und zur Gartenschau 2019 in Wassertrüdingen offiziell.

Die Großveranstaltung rund um die Themen Umwelt, Naturschutz, Gartenbau und Kultur mit ihren regionalen Besonderheiten findet in der Zeit zwischen 24. Mai bis 8. September 2019 im ehemaligen Markgrafenstädtchen statt. Die notwendigen Arbeiten beginnen jetzt mit dem Hochwasserdeich im Wörnitzpark und sollen bis 2019 mit dem letzten Bauabschnitt Klingenweiherpark abgeschlossen sein. „Sie gestalten hier Ihre grüne Zukunft. Mit jedem Baum, mit jedem Strauch und mit jeder Blume in bebauten Bereichen helfen wir der bedrohten Artenvielfalt“, so Umweltministerin Ulrike Scharf.

Wer am Montag beim ersten Spatenstich dabei war, hatte danach Einiges zu erzählen: Von strahlendem Sonnenschein, zünftig-fränkischer Musik und einer baggerfahrenden Ministerin. Bei strahlendem Sonnenschein sind zahlreiche Bürgerinnen und Bürger aus Wassertrüdingen und der Region der Einladung des Wasserwirtschaftsamts Ansbach und der Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH gefolgt. Eröffnet wurde die Veranstaltung durch die bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf, den Leiter des Wasserwirtschaftsamtes Thomas Keller, der zweiten Bürgermeisterin Monika Breit, Landrat Dr. Jürgen Ludwig und Roland Albert, Vorsitzender der Gesellschaft zur Förderung der bayerischen Landesgartenschauen mbH. „Eine Gartenschau ermöglicht lang aufgebaute städtebauliche Fragestellungen tatsächlich einer Lösung zuzuführen. Und wenn es so sinnstiftend mit einem entscheidenden Thema der Zukunft wie dem Hochwasserschutz verbunden werden kann, ist das wirklich eine gelingende und gelungene Konzeption“, ist Landrat Dr. Jürgen Ludwig überzeugt.

Die Anwesenden waren begeistert, dass die Ministerin die Baumaßnahmen eröffnete, indem sie nicht zum Spaten griff, sondern sich kurzentschlossen auf den Bagger setzte.

Die anschließende Feier mit erfrischenden Getränken und traditionellen Striezl fand bei bestem Wetter auf dem Platz an der Heubrücke statt. Mit Vorfreude blickt auch Wassertrüdingens zweite Bürgermeisterin in die Zukunft: „Wir sind überzeugt, dass die Gartenschau zu einer positiven Entwicklung und zu einer Aufwertung unserer Stadt und Region führen wird.“

Begonnen wird das Großprojekt nun mit den Baumaßnahmen zum notwendigen Hochwasserschutzdeich im Wörnitzpark, der auch unabhängig von der Gartenschau hätte errichtet werden müssen. Durch die Zusammenarbeit zwischen den Landschaftsarchitekten von Planorama, dem Wasserwirtschaftsamt und der Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH konnte der Hochwasserdeich attraktiv und nachhaltig in die Landschaft an der Wörnitz integriert werden. Die bestehenden Probleme – fehlende Anbindung der Altstadt an die Wörnitz, mangelnde Aufenthaltsqualität und unzureichender Hochwasserschutz – sind mit der Fertigstellung des Wörnitzparks langfristig gelöst. Roland Albert zu den Baumaßnahmen: „Ich bin stolz darauf, dass wir eine Gartenschau durchführen, die nicht nur Renaturierungsmaßnahmen zum Ziel hat, sondern auch im Rahmen einer vernünftigen städtebaulichen Entwicklung Schutzmaßnahmen für die Bevölkerung bieten kann.“

Durch den Park entlang an den Gärten am Ententeich, der sanierten Stadtmauer und dem bereits bestehenden und beliebten Sonnenuhrenpark ziehen sich die Baumaßnahmen sukzessive bis ins nördliche Stadtgebiet. Die Klingenweiher werden als weiteres spannendes Naturerlebnis die Einzigartigkeit Wassertrüdingens hervorheben: Alle Teile des Parks werden von der Plattform im südlichen Klingenweiher bis hinauf zum Aussichtspunkt auf der ehemaligen Deponie mit einem Erlebnisweg – dem Weihersteig – zusammengeführt, der sich mit seiner goldenen Hülle als verbindendes Element präsentiert. Auch in diesem Teil des Ausstellungsgeländes wird die vorhandene Landschaft in ihrer bestehenden Qualität erhalten, gepflegt und weiterentwickelt, um weit über die Gartenschau hinaus für Einwohner und Gäste eine lebenswerte Region zu bleiben. Denn, so Ministerin Scharf, „eine Gartenschau ist ein Zugewinn für die Region und für die Stadt. Ich kann den Wassertrüdingern nur herzlich zu dieser Zukunftsentscheidung gratulieren.“

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15.05.2017 Bleibende Werte bereichern die Region

Bleibende Werte bereichern die Region Wassertrüdingen noch weit nach der Gartenschau                                                

Vom 24. Mai bis 8. September 2019 wird Wassertrüdingen Ausrichter der Bayerischen Gartenschau sein. Im Rahmen dieser Großveranstaltung erhält die mittelfränkische Kleinstadt mit knapp 6.000 Einwohnern zwei neue dauerhafte Parkanlagen: den Wörnitzpark im Süden der Altstadt sowie den Klingenweiherpark im Norden. Das gesamte Planungsgebiet umfasst eine Fläche von ca. 128.100 Quadratmeter, also rund 13 Hektar.

Die Daueranlagen, die im Zuge der Gartenschau geplant und umgesetzt werden, sollen noch viele Jahre nach der Veranstaltung für die Einwohner und Besucher der Stadt als bleibende Werte zur Verfügung stehen. In einem offenen Realisierungswettbewerb ging das Büro Planorama des Berliner Landschaftsarchitekten Maik Böhmer als Sieger hervor. Mit dem übergeordneten Ziel seiner Planung, viele verschiedene Einzelmaßnahmen zu einem schlüssigen Gesamtkonzept zusammenzuführen, entstehen großzügige Grünflächen und Wegeverbindungen, die zu einer Belebung der Altstadt führen.

Der Wörnitzpark

Der Hochwasserschutz bildet im südlichen Areal die Grundlage für die landschaftsplanerischen Überlegungen. Sie wurden gemeinsam mit dem Wasserwirtschaftsamt weiterentwickelt und in enger Zusammenarbeit abgestimmt. Die erforderlichen Hochwasserschutzmaßnahmen, die ohnehin notwendig gewesen wären, wurden von Planorama so geschickt in das Konzept integriert, dass sie als technisches Bauwerk nicht mehr wahrzunehmen sind. Durch eine neue Schlaufe in der Wörnitz wird ihr Fließweg verlängert und ermöglicht damit die landschaftliche Einbindung des Deiches. Auf der Halbinsel entsteht eine flach abfallende Picknickwiese, die mit ihrem weitläufigen Rasen und dem Ausblick in die Auenwiesen zur Rast und freiem Spiel einlädt. Unmittelbar an der Innenstadt wird so eine großzügige Parkfläche als neues Erholungsangebot geschaffen.

Die historische Mühle am Weiher bildet noch heute einen besonderen Ort vor der Stadt im Übergang zur Landschaft und prägt den neuen Wörnitzpark entscheidend mit. Der angrenzende Mühlweiher soll durch das Anheben seines Wasserspiegels möglichst nah an die Deichkrone gehoben und damit wieder in Bezug zur Landschaft gesetzt werden. Kleine Platzflächen mit Sitzstufen werden um den Weiher herum angelegt und das alte Sägewerk wird denkmalgerecht saniert. Es fügt sich nun harmonisch in die Südansicht Wassertrüdingens ein. Alt und neu, Stadt und Landschaft, Mühlbach und Wörnitz, Wege und Deich treffen schließlich an der Heubrücke aufeinander.

Als neu geschaffener architektonischer Blickfang definiert der Aussichtspavillon auf dem Platz an der Heubrücke den neuen Stadteingang. Auf drei verschiedenen Ebenen wechselt der Blick von Plattform zu Plattform. Zunächst präsentiert sich der Ausblick auf die Stadt, dann die Wörnitzaue und letztlich weitet sich der Blick auf der oberen Eben auf beinahe 360°. Das Gebäude ist von Weitem zu erkennen und bietet sich immer wieder aufs Neue an, von dort aus Unentdecktes und Altbekanntes zu bestaunen.

Die Festplatznutzung an der Wörnitz wird in die Gestaltung integriert und langfristig in der Bauleitplanung gesichert. Das Gebiet Wörnitzaue und der Erhalt besonders geschützter Arten und Biotope an der Wörnitz sind somit garantiert.

Der Klingenweiherpark

Die heutige Landschaft um die Klingenweiher ist charakterisiert durch eine dichte Abfolge verschiedener räumlicher Strukturen, wie offenem Wasser, Röhricht und lichten Wiesen. Der Entwurfsgedanke vom Landschaftsarchitekturbüro Planorama zielt auf eine Inszenierung dieser sehr reizvollen Strukturen ab. Sie etablieren mit ihrer Gestaltung eine gelenkte Führung des Besuchers durch den Park mit minimalem Eingriff in den Naturraum. Das Vorhandene wird in seinen bestehenden Qualitäten erhalten, gepflegt und erweitert.

Der neu errichtete Erlebnisspielplatz verfügt über eine Vielzahl interessanter Spielangebote zum Klettern, Rutschen und Verstecken. Ein Ort, an dem sich Kinder und Eltern wohlfühlen werden. Der Eingangsbereich des Parks wurde großzügig erweitert, lädt zum Verweilen ein und eröffnet den Blick auf die goldene Teichrose. Als architektonisches Highlight inmitten landschaftlicher Kulisse beginnt auf ihr ein Steg durch die weitgehend unberührte Natur des Klingenweiherareals.

Die im Rahmen der Gartenschau endgültig abgeschlossene Deponie bewahrt wertvolle Sukzessionsflächen, die sich rund um kleine Tümpel entwickelt haben. Dieser Biotopkomplex bietet Amphibien wie Molchen einen wertvollen Lebensraum. Ohne die bereits vorhandenen Lebensräume zu beeinträchtigen, führt der Weihersteig den Besucher hindurch und bietet einen Blick in die behutsam erschlossene Natur. Um die Landschaft durch den Weihersteig nicht zu zerschneiden, wird das Bauwerk im größten Abschnitt als Steg geführt, der unterquert werden kann. Tümpel, Wiesen und Gehölzaufwuchs bleiben erhalten. Die Bienenvölker, die seit Jahren hier beheimatet sind, werden auch weiterhin den Platz bereichern. Die angrenzende Streuobstwiese wird erweitert und der neue Mostpavillon in die Parkfläche eingebunden. Das Dach als begrünter Wetterschutz wird ganzjährig als Rastplatz für Radfahrer und Wanderer nutzbar sein.

Den Gipfel des Weihersteigs erreicht man schließlich über einen terrassierten Pfad, der gesäumt wird von Wildrosen. Oben angekommen, bietet eine Aussichtsplattform den Blick über die Wiesen, Felder, Berge und Gewässer der Hesselbergregion. Von dort aus lässt sich die wunderschöne mittelfränkische Heimat bestaunen.

Der Verbindungsweg

Die beiden eigenständigen Teilbereiche sind über ein durchgehendes Wegeband miteinander verknüpft. Der grüne Weg beginnt mit dem neuen Stadtgarten an der Heubrücke und führt entlang von Parkflächen an dem neu gestalteten Wohnmobilstellplatz vorbei bis zum Sonnenuhrenpark. Im Anschluss an die restaurierte Stadtmauer wird ein Umriss der Mauer aus feinmaschigem Metallgewebe weitergeführt, das die ursprüngliche Dimension des Bauwerks erlebbar macht und einen halbtransparenten Blick auf die dahinterliegende Seite ermöglicht. Die Wegeführung verläuft durch die Altstadt Wassertrüdingens, vorbei an malerischen Fachwerkhäusern bis zum Klingenweiherpark bis hinauf zum Aussichtspunkt „Bergrose“, wo er schließlich endet.

Die Gartenschau als Chance für die Stadt

Die Bayerische Gartenschau stellt eine enorme Chance dar, um langfristige Investitionen in die Stadtentwicklung und den Ausbau der touristischen Erholungsregion vorzunehmen. Ohne die Fördermittel, die vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und vom Bayerischen Staatsministerium des Innern zur Verfügung gestellt werden, wären Projekte dieser Größenordnung für eine Kleinstadt kaum realisierbar. Mit Baukosten von 7,5 Millionen € netto, die mit bis zu 50% von den genannten Ministerien sowie der Europäischen Union bezuschusst werden, können einmalige Strukturen in und um Wassertrüdingen geschaffen werden. Trotz der umfangreichen baulichen Eingriffe in die bestehende Landschaft wird die Identität des Ortes bewahrt und das landschaftliche Potential behutsam erschlossen und weiterentwickelt.

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12.05.2017 Spatenstich zur Bayerischen Gartenschau 2019 rückt näher

Am Montag, den 15. Mai 2017 findet der gemeinsame Spatenstich zur Hochwasserschutzmaßnahme und zu den Baumaßnahmen für die Bayerische Gartenschau 2019 in Wassertrüdingen statt. Bürgermeisterin Monika Breit begrüßt gemeinsam mit Ltd. Baudirektor Thomas Keller die bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf, Landrat Dr. Ludwig und den Vorsitzenden der Gesellschaft zur Förderung der bayerischen Landesgartenschauen Roland Albert. Es werden zahlreiche regionale und überregionale Gäste erwartet. Die Veranstaltung beginnt um 14 Uhr auf dem bereits bestehenden Baustellengelände in der Nähe des Festplatzes. Nach den offiziellen Grußworten der Redner lädt die Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH gemeinsam mit dem Wasserwirtschaftsamt zu einem kleinen Umtrunk ein. Hier besteht die Möglichkeit Pläne einzusehen und Fragen zu stellen. Für zünftige musikalische Begleitung sorgen die „Wörnitz-Russen“. Bürger und Interessierte sind herzlich eingeladen, an dem Ereignis teilzunehmen.

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24.04.2017 Verlängerung der Gartenschau offiziell genehmigt

Verlängerung der Gartenschau in Wassertrüdingen offiziell genehmigt

Wassertrüdingen richtet die Gartenschau drei Wochen länger als geplant aus

Der Antrag der Stadt Wassertrüdingen zur Verlängerung der Bayerischen Gartenschau im mittelfränkischen Wassertrüdingen um drei Wochen wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz offiziell genehmigt.

Der Veranstaltungszeitraum geht nun von 24. Mai bis 8. September 2019. Die Geschäftsführer der Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH begrüßen diese Entscheidung sehr. „Durch die Verlängerung der Gartenschau hat Wassertrüdingen und die gesamte umliegende Region die einmalige Chance, sich sogar noch während der gesamten Sommerferien als außergewöhnliche Erlebnisregion inmitten des Romantischen Franken, des Fränkischen Seenlands und des Ferienlands Donau-Ries zu präsentieren“, so Robert Sitzmann, Geschäftsführer der Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH.

Die Verlängerung soll genutzt werden, um weitere Ausstellungsbeiträge rund um die Themen Garten, Gartenbau und Pflanzen aufzunehmen und das vielfältige Veranstaltungsprogramm weiter auszubauen. Peter Schubert, Geschäftsführer der GmbH: „Die Gartenschau ist eine Veranstaltung für die Region – wir wünschen uns, dass sich Vereine, Betriebe, Institutionen und Privatpersonen mit ihrem ganz persönlichen „Heimatschatz“ an der Gartenschau beteiligen. Nur so können wir dieses einmalige Ereignis in Wassertrüdingen zu etwas ganz Besonderem machen.“

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14.11.2016 Bürger-Informationsveranstaltung zur Gartenschau 2019

Am Montag, den 14. November 2016 hatten interessierte Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit sich über den aktuellen Planungstand der Gartenschau sowie über die Umsetzung zu informieren. Landschaftsarchitektin Katja Erke vom Planungsbüro planorama aus Berlin stellte die geplanten Maßnahmen und Veränderungen an den Geländen des Klingenweiherparks und der Wörnitzaue vor. Im Anschluss stand das Team der Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH für Fragen zur Verfügung.

Die Gartenschau mit dem Motto „WasserGartenTrüdingen“ wird vom 24.05.2019 bis 18.08.2019 in Wassertrüdingen stattfinden. Wassertrüdingen ist die kleinste Gemeinde, die jemals Ausrichter eines solchen Großprojektes war. Neben zahlreichen Ausstellungsbeiträgen zum Thema Garten, Gartenbau und Pflanzen wird es auch ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm geben. Vereine, Gruppen, Künstler und interessierte Institutionen haben die Möglichkeit sich an dem Programm zu beteiligen. Anfragen bitte per Mail an: info@wassertruedingen2019.de.

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