Pressemitteilungen

12.06.2018 Richtfest des Aussichtspavillons

Am Dienstag, den 12.06.2018, um 16 Uhr fand das Richtfest des Aussichtspavillons – dem sogenannten Gelenkgebäude – am Wörnitzpark statt. Der Richtspruch wurde von Herrn Helmut Burger von der Zimmerei Burger aus Geilsheim vorgetragen. Die zweite Bürgermeisterin Monika Breit bedankte sich bei den Mitarbeitern der Zimmerei Burger für ihren Einsatz und wünschte weiterhin gutes Gelingen. Gemeinsam mit den Besuchern wurde dann bei einem Glas Sekt auf den Baufortschritt und den weiteren erfolgreichen Bau angestoßen.

Der neue, schon von Weitem zu erkennende Aussichtspavillon auf dem Platz an der Heubrücke soll Blickfang und Wahrzeichen für den neuen Stadteingang werden. Auf seinen drei Ebenen wechselt der Ausblick von Plattform zu Plattform vom Stadtbild über die Wörnitzaue bis hin zur Rundumsicht und lädt dazu ein, Altbekanntes und bisher vielleicht Unentdecktes aus einer neuen Perspektive zu bestaunen.

Während der Gartenschau beherbergt das Gelenkgebäude neben einer Dauerausstellung zur Flusswirtschaft auch den Landkreispavillon, welchen die Landkreise Ansbach, Donau-Ries und Weißenburg-Gunzenhausen gemeinsam bespielen.

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06.06.2018 „Aus Liebe zur Heimat“: Der Beitrag der Landwirtschaft

Vom 24. Mai bis 8. September 2019 lädt Wassertrüdingen zur Gartenschau der Heimatschätze. Die Baumaßnahmen hierzu laufen mit Hochdruck. Doch nicht nur das Gartenschau-Team bereitet sich intensiv auf das kommende Jahr vor. Zahlreiche Gruppen, Verbände und Vereine aus der Region bringen sich in die Gartenschau mit ein und beginnen schon jetzt mit der Vorbereitung eines abwechslungsreichen Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramms. So auch die heimische Landwirtschaft.

Im Klingenweiherpark wird sich die Landwirtschaft im kommenden Jahr den Besuchern unter dem Motto „Ackerschätze“ zeigen. Im Rahmen des Beitrages soll hier erstmals landwirtschaftliche Urproduktion erlebbar gemacht werden. Wie viel Arbeit hinter dem Projekt steckt, merkt man, wenn man die Vorbereitungen im Vorfeld beobachtet. Eine Fläche von rund einem Hektar gilt es auf 108 Tagen Gartenschau zu präsentieren. Das geplante Angebot reicht von einem Maislabyrinth, einer Getreideanbaufläche sowie einem Bereich mit Tieren bis hin zu einem Veranstaltungsprogramm mit Führungen, Festgottesdiensten und Aktionstagen. Doch auch am Baustellenfest der Gartenschau am 23.09.2018 soll der Ausstellungsbereich für die Besucher interessant bespielt werden.

Bis dahin sind es nur noch wenige Monate. Einige Mitwirkende trafen sich am 24.05.2018 – also exakt ein Jahr vor Eröffnung der Gartenschau – im Klingenweiherpark, um die nächsten Schritten zu planen. Viel zu bereden gab es allemal. Unter anderem wurde über den anstehenden Aufbau der Scheune gesprochen, die noch vor der Sommerpause von den Schülern des Berufsschulzentrums Gunzenhausen aufgestellt wird.

Außerdem ist für den 8. Juni eine große „Pflanzaktion“ geplant. Vor allem Kräuter und Bauerngartenstauden sollen hier gepflanzt werden, um für eine „blumige“ Atmosphäre bereits am Baustellenfest zu sorgen und die Besucher auf die Gartenschau und den Landwirtschaftsbeitrag richtig einzustimmen. Enorme Arbeit macht hier nicht nur das Bearbeiten der Ackerfläche und das Einsetzen, sondern auch das regelmäßige Bewässern der Pflanzen.

Der landwirtschaftliche Beitrag verlangt den ehrenamtlichen Helfern viel Zeit und Mühen ab, doch die Arbeiten am Ackerfeld geschehen aus Überzeugung und Liebe zur Heimat, wie die aktiven Bäuerinnen anführen. Immerhin veranstaltet Wassertrüdingen kommendes Jahr die Gartenschau der Heimatschätze und gerade Landwirte ernähren und gestalten unsere Heimat. Jedoch hat das Image der Landwirtschaft in den letzten Jahren gelitten, wie Friedrich Bickel, Landwirt aus Wassertrüdingen und Bewirtschafter des Gartenschau-Feldes, weiß: „Die Landwirtschaft wird in den Medien oft und vermehrt einseitig kritisiert. Die Gartenschau bietet uns daher eine gute Plattform, um die Landwirtschaft vielen Besuchern begreifbar zu machen, Vorurteile auszuräumen und die Arbeit und Leistung der Landwirte hautnah einem großen Publikum näher zu bringen.“

Bei allen ehrenamtlich Beteiligten wird deutlich, dass es sich bei dem Landwirtschaftsbeitrag um eine Herzensangelegenheit handelt, durch den sowohl bei den Besuchern um Verständnis für die Arbeit der Landwirte geworben als auch die Wichtigkeit regionaler Erzeugnisse betont werden soll.

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24.05.2018 Noch ein Jahr bis zur Gartenschau der Heimatschätze

Der Countdown läuft: In genau einem Jahr öffnet die Gartenschau der Heimatschätze in Wassertrüdingen ihre Tore. Schon jetzt laufen die Baumaßnahmen auf Hochtouren – und werden rechtzeitig abgeschlossen sein, so dass sich die fränkische Kleinstadt zur Eröffnung der Bayerischen Gartenschau am 24. Mai 2019 als abwechslungsreicher und naturnaher Veranstaltungsort präsentiert. Ihr Ziel ist es, Einheimische wie Besucher unter dem Gartenschaumotto „Vom Glück einen Schatz zu finden“ zu begeistern.

„Noch bestimmen zwar Bagger und Kräne das Bild des Gartenschaugeländes, also den zukünftigen Wörnitzpark und den Klingenweiherpark. Die Landschafts- und Hochbauarbeiten gehen jedoch in allen Bauabschnitten dank unserer leistungsfähigen Ausführungsfirmen und engagierten Planer sehr zügig voran, sodass mit einer termingerechten Fertigstellung der Baumaßnahmen gerechnet werden kann“, sagt Robert Sitzmann, Geschäftsführer der Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH.

Richtig grünt und blüht es also erst nächstes Jahr auf dem Gartenschaugelände, dennoch ist der 365-Tage-Countdown ein guter Anlass, um sich bereits jetzt auf die Gartenschau der Heimatschätze 2019 einzustimmen und sich auf die eine oder andere besondere Attraktion zu freuen. Einen erblühenden Naturschatz werden die Besucher beispielsweise im Klingenweiherpark auf der Streuobstwiese erleben – ein besonders schönes Beispiel für den traditionellen Obstbau in der Region.

Weitere gärtnerische Schätze werden der Sommerflor mit über 1.200 qm Beetfläche und die von Partnern der Gartenschau gestalteten verschiedenen Themengärten im Wörnitzpark sein.

Neben dem Naturerlebnis wird es für Groß und Klein ein vielfältiges Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm geben, bei dem Gruppen, Verbände und Vereine aus der Region über die gesamte Dauer der Gartenschau ihre Heimatschätze präsentieren.

„Wir Organisatoren merken in unseren täglichen Begegnungen schon jetzt, ein Jahr vor Eröffnung, wie sehr sich die Einwohner Wassertrüdingens auf ihre Gartenschau freuen“, sagt sich Robert Sitzmann.

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02.05.2018 Besuch der baden-württembergischen Staatssekretärin

"Der Süden blüht auf": Vom 24. Mai bis 8. September 2019 lädt Wassertrüdingen zur Bayerischen Gartenschau. Die Baumaßnahmen hierzu laufen auf Hochtouren, doch auch die Nachbarn in Baden-Württemberg bereiten sich auf ihre Gartenschauen vor: die BUGA in Heilbronn sowie die Gartenschau im Remstal. Alle drei Gartenschauorte wollen – wo möglich – kooperieren. Grund genug für den heutigen Besuch der baden-württembergischen Staatssekretärin Frau Gurr-Hirsch bei der Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH.

Enge Verbindung Bayern – Baden-Württemberg

"Bayern und Baden-Württemberg sind die beiden Länder mit der längsten und zugleich erfolgreichsten Gartenschau-Tradition. Die Gartenfestivals erfreuen sich bei uns immer noch größter Beliebtheit und gesellschaftlicher Wertschätzung. Mit der Bundesgartenschau Heilbronn, der Remstal Gartenschau und der Gartenschau Wassertrüdingen finden 2019 gleich drei Gartenschauen in räumlicher Nähe im Süden statt. Wassertrüdingen, Heilbronn und das Remstal haben erkannt, dass eine Gartenschau die einmalige Chance bietet, um eine Stadt oder eine ganze Region langfristig für die Zukunft aufzustellen," so die Staatssekretärin im baden-württembergischen Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, während ihres Aufenthaltes in Wassertrüdingen.

Damit benannte die Staatssekretärin bereits die vorherrschenden Gesprächsthemen während des Treffens: Sowohl der Sachverhalt Gartenschauen als auch die besondere Beziehung Bayern – Baden-Württemberg wurde ausführlich behandelt. So betonte der Ansbacher Landrat, Dr. Jürgen Ludwig, die gewinnbringenden städtebaulichen Maßnahmen einer Gartenschau sowie die enge Verbundenheit der beiden Bundesländer, beispielsweise in wirtschaftlichen Fragen. Der Regierungsvizepräsident der Regierung von Mittelfranken, Dr. Eugen Ehmann, und der Vorsitzende der Bayerischen Landesgartenschau GmbH, Herr Roland Albert, schlossen sich dieser Einschätzung an. Die Doppelgartenschau 1980, als sich Neu-Ulm und Ulm zur bundesweit ersten Landesgartenschau zusammenschlossen, könne nur als Auftakt der engen Gartenschau-Vernetzung beider Bundesländer gesehen werden, so Albert außerdem. Bayern und Baden-Württemberg betrachten Gartenschauen nach wie vor als große Chancen für Städte und Regionen.

Vorfreude auf die Gartenschauen

Ein volles Programm stand in Wassertrüdingen auf der Tagesordnung: Nach der Begrüßung im Bürgersaal durch die 2. Bürgermeisterin Wassertrüdingens, Frau Monika Breit, mehreren Grußworten sowie einer kurzen Vorstellung des Gartenschau-Konzepts durch Herrn Robert Sitzmann, Geschäftsführer der Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH, machte sich die Gruppe auf den Weg zur Baustellenbesichtigung. Vor Ort waren neben den bereits genannten Damen und Herren auch der stellvertretende Landrat des Landkreises Donau-Ries, Frau Carolin Tischner als Vertretung für den Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen, die Geschäftsführer der BUGA und der Remstal-Schau, Herr Hanspeter Faas und, Herr Thorsten Englert, sowie Bürgermeister, Stadträte und -rätinnen und weitere geladene Gäste.

Vor Ort konnten sich die Besucher von den großen Fortschritten auf den Baustellen am Wörnitz- sowie Klingenweiherpark überzeugen. Der Weg durch die Stadt wurde gemütlich auf einer Pferdekutsche zurückgelegt. Ausklingen konnte das Treffen im Sonnenuhrenpark, wo eine typisch fränkische Bratwurst – die „Zwickte“ – und Getränke gereicht wurden. Die Wassertrüdinger „Wörnitz-Russen“ sorgten hier für eine heitere musikalische Umrahmung.

Was bleibt von diesem Treffen, ist die sichere Absicht der drei Gartenschauen, sich zu unterstützen und gegenseitig so oft wie möglich zu besuchen. Die Vorfreude auf 2019 ist nach diesem Zusammenkommen sicherlich noch einmal gestiegen.

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13.04.2018 Erste Baustellenführung 2018

Bei strahlendem Wetter fand am Mittwoch, den 11. April 2018, die erste Baustellenführung in diesem Jahr statt. Interessierte konnten sich hier vor Ort über die Baumaßnahmen und deren Fortschritte sowie die weiteren Planungen informieren. Über ein großes Besucherinteresse freuten sich die Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH und das Wasserwirtschaftsamt.

Die sich am Wörnitzpark im Bau befindlichen Maßnahmen zum Hochwasserschutz erläuterte Herr Jan Ulrich Job vom Wasserwirtschaftsamt Ansbach. Nach der Besichtigung im Wörnitzpark ging die Gruppe gemeinsam zum Klingenweiherpark. Herr Robert Sitzmann, Geschäftsführer der Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH, sowie Frau Tina Heigl, Zuständige für die Leitung der Ausstellung der Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH, gingen im Klingenweihergebiet auf Bauvorhaben und geplante Ausstellungskonzeption ein.

Die Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH bedankt sich bei allen Teilnehmern für Lob und Anregungen. Zukünftig sind weitere kostenlose Führungen an jedem zweiten Dienstag im Monat geplant. Beginn ist um 17 Uhr am Gelände des Wörnitzparkes. Herzlich eingeladen sind Anwohner, Interessierte sowie Pressevertreter, um sich ein genaueres Bild über die geplanten Gelände der Gartenschau zu machen. Im Rahmen der Baustellenführungen können offene Fragen geklärt und vor Ort besprochen werden. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

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12.03.2018: Erfolgreiche erste Messeauftritte

Die ersten Werbetouren in diesem Jahr führten das Team der Gartenschau Natur in Wassertrüdingen 2019 und den Touristikservice Wassertrüdingen unter anderem nach Stuttgart auf die Reisemesse „CMT“ sowie nach München auf die „f.re.e.“.

Auf den Fachmessen wie der Freizeit, Garten, Touristik in Nürnberg und der Garten München präsentierte sich die Gartenschau gemeinsam mit der diesjährigen Landesgartenschau in Würzburg. Auf dem Bild zu sehen sind Herr Schäfer, Präsident des Verbandes Garten -, Landschaft- und Sportplatzbau und Mitglied des Aufsichtsrates gemeinsam mit Frau Rott-Schöwel, Prokuristin der Gartenschau sowie Herrn Zäh aus Wassertrüdingen, Vizepräsident des Verbandes, dessen Betrieb auf der Gartenschau Wassertrüdingen einen Themengarten baut (von links nach rechts). Das Bild entstand während der Eröffnung zur Garten München am Messestand der Gartenschau.

Eine weitere Präsentation ist gemeinsam mit dem Verband des Fränkischen Seenlands auf der Augsburger Frühjahrsausstellung geplant. Außerdem wird die Gartenschau während der KONTAKTA in Ansbach, die vom 11. bis 15. April stattfindet, mit einem Informationsstand im Landkreiszelt zu finden sein. Im Baden-Württembergischen Raum zeigt man sich auf dem Mannheimer Maimarkt. Eine Beteiligung und Präsentation während der CONSUMENTA in Nürnberg ist wieder Ende des Jahres angedacht.

Ergänzt wird das Messe-Programm immer wieder durch kleinere regionale Veranstaltungen und Auftritte wie den Infobörsen der Metropolregion Nürnberg „Fernweh ganz nah“ oder des Fränkischen Seenlandes oder den Gartentagen in Dennenlohe.



Herr Schäfer, Frau Rott-Schöwel und Herr Zäh bei der Eröffnung der Garten München 2018.

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09.03.2018: Vereine informierten sich über Beteiligungsmöglichkeiten

Rund 50 Vereine aus den Landkreisen Ansbach, Weißenburg-Gunzenhausen und Donau-Ries fanden sich am Donnerstagabend, den 8. März 2018 im Bürgersaal von Wassertrüdingen ein, um sich über Beteiligungsmöglichkeiten während der  Gartenschau, die vom 24. Mai bis 8. September 2019 stattfinden wird,  zu informieren. Eingeladen wurden zu dieser Veranstaltung Vereine aus den Bereichen Musik, Tanz, Theater und Kunst. Bürgermeisterin Monika Breit betonte bei ihrer Begrüßung, dass die Gartenschau eine besondere Präsentationsmöglichkeit für die Vereine darstelle und gemeinsam Großes erreicht werden kann. Sie freute sich über die rege Beteiligung von Seiten der Vereinsvorstände und hoffte, dass alle gut informiert den Saal am Ende des Abends verlassen werden.

Ingrid Rott-Schöwel, Prokuristin der Gartenschau Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH, gab einen ersten Überblick über den momentanen Stand auf den Baustellen. Die bleibenden Werte, die eine solche Großveranstaltung hinterlassen, wurden hier besonders hervorgehoben. Zudem gab sie einen kurzen Einblick in die Gartenschau selbst und stellte das geplante Konzept vor. Auf den beiden neu geschaffenen Parkanlagen „Wörnitzpark“ und „Klingenweiherpark“ sind während der 108 Tage die Bühnen, Gastronomie, Themengärten, Sommerflor, Kunst, Spiel und jede Menge Information an den vielfältigen und einmaligen Ausstellungsbeiträgen zu finden. Als „Gartenschau der Heimatschätze“ wird sich das nächstjährige Veranstaltungshighlight präsentieren. Der dazugehörige Slogan „Vom Glück einen Schatz zu finden“ betitelt Schätze als Synonym für Nachhaltigkeit und Werte - wichtige Begrifflichkeiten, die im Rahmen der Konzepterarbeitung immer wieder gefallen sind.

Nach Vorstellung der „gärtnerischen und baulichen“ Schätze, erläuterte Sandra Kleemann, Mitarbeiterin der GmbH und zuständig für die Gestaltung des kulturellen Rahmenprogramms, die Wichtigkeit der kulturellen Schätze. Um den Besuchern ein übersichtliches und besonderes Programm zu bieten, sind die einzelnen Wochentage einem Thema unterstellt. So startet man montags „Fit & Entspannt in die Woche“, erlebt am Dienstag die „Gartenschau intensiv“ bei Führungen, kann am Mittwoch mitmachen beim „Mach-Mit-Tag“ oder mit der ganzen Familie am Donnerstag den „Tag der Generationen“ erleben. Ins Wochenende startet man Freitag mit „Auf ins Wochenende“ und Samstag und Sonntag wechseln beim „Familientag“ die Mottos.

Am 1. Juni 2019 findet beispielsweise der Tag der Milch auf dem gesamten Gelände der Gartenschau statt. Als Highlight steht das Sommerfest am 29. Juni 2019 bereits fest. Die hier angefragte und deutschlandweit bekannte Band wird in den kommenden Tagen veröffentlicht. Des Weiteren ist ein Tag des Figurentheaters, Tag des Chores oder ein Bläsertag geplant. Auch die städtischen Veranstaltungen, wie ein erstmals stattfindender Genussmarkt oder das beliebte Thailandfest werden in die Planungen mit einbezogen. Der 24. August 2019 steht momentan noch unter keinem Motto. Hier wurden die Interessenten aufgerufen, sich gerne mit ihrer Idee zu beteiligen.

Auftrittsmöglichkeiten gibt es an insgesamt sechs Veranstaltungsorten in den beiden Geländen und in der Stadt. Die Hauptbühne mit der bestausgestatteten Technik und Überdachung befindet sich im Wörnitzpark. Außerdem stehen das Tentikel-Zelt auf der Halbinsel im Wörnitzpark, die Trittstufen am Mühlweiher, die Bühne am Sonnenuhrenpark, die Seerose und eine weitere kleinere Bühne im Klingenweiherpark zur Verfügung.

Eine Präsentationsfläche bietet auch der sogenannte Regional-Pavillon, der sich zentral im Wörnitzparkgelände an der Heubrücke befindet. Stefanie Groß, Regionalmanagerin des Landkreises Ansbach und Veronica Platzek vom Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen präsentieren in Vertretung auch für Klemens Heininger vom Landkreis Donau-Ries den Pavillon, der die Region als Ganzes erlebbar machen soll. Die besondere Grenzlage Wassertrüdingens soll den Besuchern der Gartenschau näher gebracht werden. Neben einer dauerhaft installierten Information zur Region selbst im „Aussichtspavillon Gelenk“ wird die Außenfläche über den Zeitraum mit wechselnden Ausstellern und Aktivitäten bespielt. Unterteilt wird das Ganze unter die Themenschwerpunkte Kulinarik, Freizeit und Kultur & Kunst. Hier sind natürlich auch die Vereine und Verbände gefragt, das Programm am Regional-Pavillon mit Leben zu füllen. Die Landkreise selbst bespielen den Pavillon immer an unterschiedlichen, bereits festgelegten Tagen, so ist es wünschenswert, jedoch keine Voraussetzung, dass die Interessenten und Programmgestalter aus dem jeweiligen Landkreis kommen. Viel mehr wurde die bunte Vielfalt und der Wunsch, gemeinsam mit Frau Kleemann von der Gartenschau das Beste der Region herauszuholen, herausgestellt. Die Vereine bekommen so die Chance sich auf bestmögliche Weise zu präsentieren.

Entscheidend für viele Teilnehmer des gestrigen Abends war sicher die Frage „Warum sollte ich mitmachen“? Frau Kleemann nannte hierfür die wichtigsten Argumente. Neben dem einmaligen und wunderschönen Veranstaltungsort mit vorhandener Technik und Unterstützung in Vorbereitung und Durchführung durch das Gartenschau-Team, kümmert sie sich um die GEMA-Meldung sowie die Vermarktung jeder einzelnen Veranstaltung. Hier wird es ein Programmheft zur Gartenschau geben, aber auch ein Online-Veranstaltungskalender hält Besucher und Einheimische auf dem Laufenden. Tagesaktuelle Informationen sollen über Presse oder die sozialen Medien gestreut werden. Alle Mitwirkenden erhalten außerdem eine Eintrittskarte für den Veranstaltungstag und können damit das Gelände auch nach dem Auftritt noch in Ruhe besichtigen. Als letzten Punkt nannte sie die erwartete Gesamt-Besucherzahl von 250.000.

Im Anschluss der Veranstaltung hatten die Vereinsvorstände Zeit ihre Fragen zu stellen. So wurde noch im Nachgang auf geplante Baustellenführungen für alle Beteiligten hingewiesen und auf einen Newsletter, der alle Interessierten über den aktuellen Planungsstand der Motto-Tage - auch des Landkreises, Infos zur Bühnengröße und –technik und weitere wichtige Themen informiert. Die Vereine können sich ab sofort über ein vorgefertigtes Formular bei der Gartenschau mit Wunsch-Termin bewerben. Für Fragen stehen Frau Kleemann, Frau Groß, Frau Platzek und Herr Heininger jederzeit zur Verfügung. Alle Informationen, das Formular und die Kontaktadressen gibt es online unter www.wassertruedingen2019.de/de/veranstaltungen.

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28.02.2018 Großes Interesse bei Bürgerinformationsveranstaltung

Rund 80 Gäste fanden sich am Dienstagabend, den 27. Februar 2018 im Bürgersaal von Wassertrüdingen ein, um sich über die geplante Durchführung und das Ausstellungskonzept zur Gartenschau 2019 zu informieren. Bürgermeisterin Monika Breit begrüßte im Namen der Stadt Wassertrüdingen alle Anwesenden zu diesem Abend, der Einblick in die Planungen geben soll und freute sich sichtlich über das rege Interesse aus der Bevölkerung. Ein Dankeschön galt den Rednern, die mit ihren Beiträgen durch die Veranstaltung führten. Am Ende ihres Grußwortes lud sie alle sehr herzlich ein, die Gartenschau vom 24. Mai bis 8. September 2019 zu besuchen.

Den Anfang machte Geschäftsführer Robert Sitzmann, der anhand von aktuellen Bildern den Stand der Baumaßnahmen erläuterte. Im Wörnitzpark ist die Verlegung des Flussbettes  und Schaffung einer notwendigen Sohlgleite durch das Wasserwirtschaftsamt Ansbach (WWA) schon soweit vorangeschritten, dass der Flusslauf bereits umgeleitet werden konnte. Auch der Mühlweiher, als eigenständiges Gewässer, ist erkennbar. Am Festplatz gehen die Bauarbeiten voran. In diesem Abschnitt baut momentan auch das WWA. Nach Aufschüttung des dort notwendigen Deiches soll das Gelände an die Gartenschau übergeben werden, um die weiteren Maßnahmen umzusetzen. Am Klingenweiherpark ist der neue Uferverlauf des größten Klingenweihers fertiggestellt und die Unterkonstruktion für den „Weihersteig“, die sich wie Schienen durch das Gelände ziehen, ist verlegt. Die Beton-Platten befinden sich momentan in Produktion. Der Deponiehügel, der durch die Stadt abgedichtet wurde, ist terrassiert und barrierefrei erschlossen. Hier fehlt nur noch der Steig bis an die Spitze zur „Bergrose“ und die Bepflanzung durch gelbe Rosen auf der sonst kargen und steinigen Fläche. Der Fortschritt an beiden Geländen ist gut erkennbar, aber die bevorstehenden Arbeiten sind an einen engen Zeitplan gebunden.

Um den interessierten Bürgerinnen und Bürgern zu zeigen, wer die Gartenschau in Wassertrüdingen plant und durchführt, führte Peter Schubert eine kurze Vorstellung der einzelnen Kollegen durch. Das Team setzt sich aus Angestellten der Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH, der Stadt Wassertrüdingen und der Bayerischen Landesgartenschaugesellschaft zusammen. Diese sind mit ihrem Know-How aus vielen vorangegangenen Gartenschauen unerlässlich für das Projekt. Zu den Rednern an diesem Abend gehörten außerdem Aussteller, die ihre Beiträge präsentierten.

Nach der Präsentation der geplanten Daueranlagen durch Robert Sitzmann, führte Ingrid Rott-Schöwel, Prokuristin der Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH, erstmalig für die Öffentlichkeit die Durchführung der Gartenschau aus. Während die Parkanlagen nach der Gartenschau an die Bevölkerung „zurückgegeben“ werden, findet über 108 Tage ein einmaliges Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm statt, dass sich an die einheimische Bevölkerung, aber natürlich auch an die zahlreichen Besucher der Gartenschau richtet. In mehreren Workshops wurde hierfür ein Konzept erarbeitet. Worte wie „Verbundenheit“, „Regionalität“ und „Gastfreundlichkeit“ sind hier immer wieder gefallen. Auch die Namensgebung der Stadt Wasser“TRUHE“dingen und der Reichtum, der nicht in Gold und Geld gemessen wird, sondern mit individuellen Werten und Erlebnissen,  waren ausschlaggebend für die endgültige Konzeptfindung. So eröffnet sich den Besuchern im kommenden Jahr die „Gartenschau der Heimatschätze“, die mit dem Slogan „Vom Glück einen Schatz zu finden“ auf all die bereits genannten Begriffe eingeht. Der Schatz gilt hier als Synonym für Nachhaltigkeit und diese Werte.

Die Erläuterungen zum Ausstellungskonzept wurden anhand der geplanten Wegführung, die den Gast im kommenden Jahr erwartet, präsentiert. Am Parkplatz beginnend, der sich neben der Kläranlage befindet, kommt der Besucher über einen kleinen Fußweg an den Haupteingang des Wörnitzparkes. Hier erwarten den Gast drei Bereiche: Garten- und Kulturschätze, Heimatschätze und Entspannung und Spiel. Im Bereich Garten- und Kulturschätze befindet sich die Hauptbühne, der Gärtnermarkt sowie die Gastronomie. Anschließend präsentieren sich die Themengärten, die sich in zwei Bereiche untergliedern: drei der geplanten acht Themengärten sind für Partner der Gartenschau reserviert, wie beispielsweise das Pinselmuseum in Bechhofen, das mit einem Pinselgarten auf sich aufmerksam macht. Der Lucie Pückler Award - ein Wettbewerb für Landschaftsarchitektinnen, der von Baronin von Süsskind aus Dennenlohe organisiert wird, hat einen Garten für die Gewinnerin vorgesehen. Hierbei liegt der Schwerpunkt weniger auf architektonischen Elementen als vielmehr auf der Pflanzenverwendung. Zwei weitere Beiträge in Zusammenarbeit mit dem Schlosspark Dennenlohe und dem Verband Bayerischer Parks und Gärten e.V. sind außerdem geplant. Die weiteren fünf Themengärten werden von regionalen Garten- und Landschaftsbaubetrieben gestaltet. Herr Hartmann von der Firma Hartmann aus Gunzenhausen stellte heraus, dass diese Themengärten nicht als reine Werbung für die einzelnen Firmen gesehen werden sollen, sondern dass die Beteiligten zeigen wollen, was im Gartenbau möglich ist. Das Thema der Gärten soll Motto-getreu „Gartenschätze“ heißen. Die Firmen befinden sich in Zusammenarbeit mit Architekturbüros bereits mitten in den Planungen und im Sommer dieses Jahr ist dann der Bau angedacht. Das Gärtnerische Infozentrum und sowie der Sommerflor, der von Christine Orel geplant wird, runden das Angebot der Garten- und Kulturschätze im Eingangsbereich der Gartenschau ab.

Im Anschluss an die Themengärten betritt man den Platz an der Heubrücke. Dort befindet sich das sogenannte „Gelenkgebäude“, das neben einer Dauerausstellung zur Flusswirtschaft auch den „Landkreispavillon“ im Erdgeschoss beherbergen wird. Das Gebäude ist vom Europäischen Fischereifonds gefördert und soll im Anschluss an die Gartenschau dem heimischen Fischereiverein für Veranstaltungen mit zur Verfügung stehen. Stefanie Groß, Regionalmanagerin vom Landkreis Ansbach, begrüßte die Anwesenden auch im Namen ihrer Kollegen aus den Landkreisen Weißenburg-Gunzenhausen und Donau-Ries. Die besondere Lage von Wassertrüdingen ermöglicht eine bisher einmalige landkreisübergreifende Zusammenarbeit. Unterstützung bekommen die drei Landkreise außerdem von den Tourismusverbänden Romantisches Franken, Fränkisches Seenland und Ferienland Donau-Ries. Wunsch der Landkreise ist es, die Region erlebbar zu machen und ihre Highlights hervor zu heben. Das Motto der Landkreise „Heimatschätze“ wurde dafür in drei Themenschwerpunkte unterteilt, sodass sich die Akteure jetzt unter den Begriffen Kultur, Kulinarik und Freizeit präsentieren.

Der Weg vom Landkreispavillon führt entlang des neuen Hochwasserdeiches und über die neu entstandene Halbinsel. Dort befindet sich am Ufer der Wörnitz ein Spielstrand mit naturnahen Spielgeräten, getreu dem Titel „Entspannung und Spiel“. Für das Kinderprogramm wird ein Sonnensegel mit Sitzgelegenheiten integriert. Nach Verlassen der Halbinsel gelangt man über einen Ausgang in den Entengraben.

Von Anfang an in allen Planungen und Entwürfen mit inbegriffen war die Wegführung durch die Altstadt Wassertrüdingens. Tina Heigl von der Bayerischen Landesgartenschaugesellschaft erklärt die weitere Wegführung und geplanten Maßnahmen im Innenstadtbereich und die vielen positiven Nebeneffekte, die durch die Belebung entstehen werden. Wassertrüdingen profitiert durch die Gartenschau in vielerlei Hinsicht. So nimmt auch die Stadt Wassertrüdingen weitere Projekte der Innenstadtverschönerung in die Hand. Der beliebte Wohnmobilstellplatz am Entengraben wird vergrößert und an das landschaftsbauliche Konzept der Gartenschau angepasst. Die Gärten am Entengraben werden besser in Szene gesetzt und die Stadtmauer wird saniert. Das Stück zwischen den Gärten und dem Sonnenuhrenpark wird durch eine transparente Stahlkonstruktion angedeutet. Der Besucher wird durch die Färbergasse auf die Marktstraße geleitet, wo ihn Gastronomie und Einzelhandel erwarten werden. Zusätzlich zum bereits bestehenden Angebot werden Veranstaltungen und einzelne Projekte während des Zeitraumes realisiert. Für Sitzgelegenheiten sollen nicht nur die gastronomischen Betriebe sorgen, sondern es werden „Naschgärten“ zum Verweilen einladen. Um den Gästen aus Nah und Fern einen Eindruck der stolzen Gartenschaustadt zu vermitteln, sind die Bewohner der Innenstadt aufgerufen, sich mit blumiger Gestaltung ihrer Fensterbänke zu beteiligen. Als Vorschlag wurden rote Geranien genannt, die im Sommer schon das Rathaus und das Törle ziehen und so als roter Faden durch die Stadt erkennbar sind. Ein wichtiges Thema der Innenstadtbelebung ist sicher auch die Leerstandsbeseitigung. Hier versucht die Stadt Wassertrüdingen intensiv nach Lösungen zu suchen und auch die Gartenschau unterstützt das Vorhaben. Wunsch beider Seiten ist es, nachhaltige Ideen, die die Gartenschau überdauern, zu etablieren. Einen ersten Anstoß soll der geplante Regionalladen im ehemaligen Loderreiter in der Sauergasse 2 geben. Hier planen Stadt und Gartenschau gemeinsam mit unterschiedlichen regionalen Direktvermarkter-Initiativen und weiteren engagierten Mitstreitern den Verkauf von regionalen Produkten eingerahmt in ein kleines Bistro oder Café. Weiter geht es vorbei am Museum FLUVIUS, das mit einer Eintrittskarte der Gartenschau kostenfrei besichtigt werden kann, über die Kreuzung Oettinger/Dinkelsbühler und Ansbacher-Straße in Richtung Norden. Im ehemaligen Schreibwarengeschäft Rosenbauer wird die Blumenhalle der Gartenschau mit der Floristik-Ausstellung geplant. Über den Weinbergweg gelangt man zum Friedhof. Die Grund- und Mittelschule entlang des Weges, aber auch die Realschule werden die Gartenschau mit unterschiedlichen Projekten unterstützen und sich beteiligen. Kontakt wurde außerdem zu diversen Gymnasien aufgenommen.

Ein weiteres erstmaliges Projekt wird am Friedhof realisiert. In den bestehenden Friedhof integriert sich ein Musterfriedhof mit Gemeinschafts-Grabanlage. Die Ausschreibung zum Grabmalwettbwerb läuft bereits. Dekan Herrmann Rummel freut sich, dass diese Grabanlage nach der Gartenschau weiterhin zur Verfügung steht. Gemeinsam mit der katholischen Kirche, der Liebenzeller-Gemeinschaft und den umliegenden Gemeinden im Dekanat wird im Zeitraum der Gartenschau täglich eine kleine Mittagsandacht in der Johanniskirche am Friedhof zum Innehalten einladen. Zusätzlich organisieren die Kirchen sonntags um 10 Uhr einen Gottesdienst auf der Hauptbühne im Wörnitzpark. Das Thema „Vom Glück einen Schatz zu finden“ ist laut Rummel ein urbiblisches Thema, das von Seiten der Kirche gerne aufgegriffen wird und mit viel Freude und Engagement umgesetzt wird.

Vorbei am Friedhof gelangt man zum zweiten Gartenschaugelände, dem Klingenweiherpark. Dort befinden sich in direkter Nähe zum Eingang ein großer Erlebnisspielplatz und ein Gastronomiebereich. Die Gäste werden von Sommerblumen empfangen und anschließend auf zwei Wegen durch das Gelände geleitet. Highlight ist sicherlich der Weihersteig, der von der Seerose beginnend, sich bis hinauf auf die Deponie schlängelt. Verschiedene Kunstinstallationen säumen den Weg.

Auf einer Fläche von rund einem Hektar präsentiert sich die heimische Landwirtschaft mit dem Motto Ackerschätze. Herr Bickel Landwirt aus Altentrüdingen bedankt sich bei der Stadt Wassertrüdingen und der Gartenschau-Gesellschaft für die Bereitstellung der Fläche, die eine noch nie da gewesene Präsentation auf einer Gartenschau möglich macht. Für den Beitrag der Landwirtschaft stehen Regionalität, aber auch Informationsvermittlung im Vordergrund. Den Besuchern soll Landwirtschaft, regionaler Anbau und Tierhaltung näher gebracht werden. Unterstützt wird der Beitrag vom Berufsschulzentrum Gunzenhausen, die einen Pavillon sowie Sitzgelegenheiten bereitstellen. Dieser soll gleichzeitig Zentrum der „Schule im Grünen“ werden, das sich speziell an Schulklassen richtet. Frau Maurer, Landwirtin aus Wassertrüdingen, ergänzte, dass zu dem umfangreichen Angebot von Maislabyrinth, über Getreideanbau bis hin zu Hobbytierhaltung ein Veranstaltungsprogramm mit Führungen, Festgottesdiensten und Aktionstagen organisiert wird. Es wird deutlich hervorgehoben, dass es sich bei diesem Beitrag um eine Herzensangelegenheit aller ehrenamtlich Beteiligten handelt, um bei den Besuchern Verständnis für die Arbeit hervorzubringen, aber auch die Wichtigkeit darzustellen regionale Erzeugnisse zu unterstützen.

Im Anschluss an den Landwirtschaftsbeitrag präsentiert sich der Bayerische Forst in einem bereits bestehenden Wäldchen. In direkter Nähe dazu und eingerahmt durch die Beiträge des Landwirtschaftsministeriums, der landwirtschaftlichen Lehranstalten Triesdorf und der Moststation liegt der Garten der Obst- und Gartenbauvereine. Diese Kombination aller Beteiligten zeigt ein vielfältiges und sich ergänzendes Angebot. Für den Garten stehen die Kreisverbände aller drei Landkreise in Kontakt, um alle Obst- und Gartenbauvereine der Region für eine Zusammenarbeit zu gewinnen. Roger Rehn, Kreisfachberater des Landkreises Ansbach, koordiniert dieses Vorhaben. Auch hier spielt der Nachhaltigkeitsgedanke eine große Rolle, sodass für den geplanten Garten schon langfristige Ideen zur Weiterführung im Gespräch sind.

Den Steg weiter folgend, passiert der Besucher das Bienenhaus, das für den Imkerei-Beitrag vorgesehen ist. Durch ein bestehendes Biotop kommt man an den Fuß der Deponie. Am Wegverlauf wird der Beitrag des LIMESEUMs zu finden sein. Museumsleiter Dr. Matthias Pausch hat sich krankheitsbedingt für den Abend entschuldigt, sodass Ingrid Rott-Schöwel einen kurzen Einblick in den geplanten Römergarten gab. Gemeinsam mit der Jugendbauhütte Regensburg ist seit letztem Jahr ein Haus mit Brotbackofen in der Umsetzung, das in einen einfachen Bauerngarten aus römischer Zeit übergeht. Der Garten ist nicht begehbar, kann aber vom Weg aus besichtigt werden.  Der Steig führt serpentinenartig die Deponie hoch zur Bergrose, die als Endpunkt fungiert. Von dort hat man einen einmaligen Blick in die Region und Richtung Hesselberg.

Ein wichtiger Heimatschatz ist auch die Vereinskultur in und um Wassertrüdingen. So soll auf der Gartenschau ein vielfältiges Bühnenprogramm für Abwechslung sorgen. Zur Vereinheitlichung des Programms stehen die einzelnen Wochentage unter einem Motto. Sandra Kleemann, zuständig für das kulturelle Rahmenprogramm der Gartenschau, erläutert die geplanten Events und gibt einen ersten Einblick in die Wochenendplanungen während der 108 Tage. Die Vereine sind herzlich eingeladen sich am Programm zu beteiligen. Vormerken sollten sich die Gäste bereits das Sommerfest am 29.06.2019, das mit einem Highlight herausstechen wird.

Abschließend wurden einige wichtige Fakten zur Gartenschau 2019 geklärt. Rund 250.000 Gäste werden von den Organisatoren erwartet. Die Kassen der Gartenschau sind von 9 Uhr bis 17 Uhr geöffnet; an Veranstaltungstagen mit Abendprogramm natürlich länger. Der Besucher selbst hat die Möglichkeit auf dem Gelände bis zum Einbruch der Dunkelheit zu verweilen.  Parkplätze für PKWs stehen an der Kläranlage zur Verfügung, die Busse werden rund um die Hesselberghalle (Erlenweg/Industriestraße) parken. Ein Shuttlebus, der im Ticketpreis inbegriffen ist, verbindet beide Geländeteile durch die Stadt und fährt täglich im halbstündigen Rhythmus. Das Törle wird auf Grund der hohen Fußgängerzahl für die Durchfahrt gesperrt. Eine Ampelanlage an der direkt anschließenden Kreuzung wird für Entspannung sorgen. Der Ticketpreis beläuft sich auf 13,50 Euro für eine Tageskarte. Kinder (bis 17 Jahre) sind in Begleitung eines Erwachsenen frei. Die personenbezogenen Dauerkarten sind im Vorverkauf für 55 Euro zu erhalten. Ab der Eröffnung beläuft sich der reguläre Preis auf 65 Euro. Ermäßigungen gibt es für Gruppen sowie Schwerbehinderte mit Ausweis, Rentner und Schulklassen.

Im Anschluss an die Veranstaltung hatten die Besucher der Informationsveranstaltung die Gelegenheit Fragen zu stellen, was rege genutzt wurde. So wurde sich nach Sitzgelegenheiten entlang der Wegführung erkundigt, was nun in die Planung mit aufgenommen wurde oder nach der Dauer des Rundweges, der sich laut Schätzungen auf reine Laufzeit von zwei Stunden beläuft. Auch der temporäre Übergang über die Wörnitz für Radfahrer und Badegäste stand im Raum, da die Heubrücke für den Zeitraum der Gartenschau gesperrt ist. Die Festivitäten wie AKF sollen auch im Gartenschaujahr wie geplant stattfinden, während das Volksfest 2019 im April vor der Eröffnung als Frühlingsfest geplant ist.

Die Organisatoren bedankten sich bei den zahlreichen Gästen für ihr großes Interesse und ihre Anregungen. Bei Gesprächen im Anschluss an die Veranstaltung wurde deutlich, dass die Vorstellung der einzelnen Akteure und das gezeigte Ausstellungs- und Kulturprogramm für Begeisterung bei den Zuhörern sorgte. 



Die Bürgerinformationsveranstaltung am 27.02.2018 informierte über das geplante Durchführungs- und Ausstellungskonzept

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21.08.2017 Offizielle Fahnenübergabe an Wassertrüdingen

Am Sonntag, den 20.08.2017 endete die bayerische Gartenschau „Natur in der Stadt“ in Pfaffenhofen. Im Rahmen eines offiziellen Festakts mit Staatsministerin Ulrike Scharf übergab Pfaffenhofens Bürgermeister Thomas Herker die Fahne der „Natur“ an Wassertrüdingens Bürgermeister Günther Babel. Eine Delegation des Stadtrates und der „Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH“ sowie die Gewinner einer vorher ausgeführten Verlosung verbrachten ihren Tag in Pfaffenhofen und begleiteten die Fahnenübergabe.
Pfaffenhofens Bürgermeister Herker betonte, dass er den heutigen Tag mit einem lachenden und einem weinenden Auge betrachte. Mit einem lachenden Auge, weil die Anlagen wie etwa der Bürgerpark jetzt nach Ende der Gartenschau endlich den Pfaffenhofener Bürgern zur Verfügung gestellt werden könnten, mit einem weinenden Auge, weil eine „tolle Veranstaltung“, die die Stadt erheblich aufgewertet und belebt habe, insbesondere die Altstadt, die Gastronomie und den Einzelhandel, nunmehr zu Ende gehe. 89 Tage habe Pfaffenhofen nun ein „Sommermärchen“ erlebt, auf das die Stadt in den nächsten Jahren mit Stolz zurückblicken könne und an deren Daueranlagen sich die Bürger und Gäste noch lange erfreuen könnten. Er selbst freute sich zudem nun zum „elitären Kreis der Bürgermeister“ zu gehören, die schon einmal eine bayerische Gartenschau ausgerichtet haben. Er wünsche seinem Nachfolger und Kollegen Günther Babel aus Wassertrüdingen für die anstehende Gartenschau im Jahr 2019 nur das Beste.
Die beiden Geschäftsführer Walter Karl und Eva Linder von der Gartenschau Pfaffenhofen bedankten sich beim kompletten Team, das an der gelungenen Vorbereitung und Durchführung maßgeblich beteiligt war. Ihr Dank galt neben den vielen weiteren Beteiligten natürlich auch den vielen Besuchern. Insgesamt 330.000 Eintrittskarten konnten bis zu diesem Zeitpunkt verkauft werden. 30.000 mehr als erhofft. Ein weiterer Rekord gelang der oberbayerischen Stadt beim Verkauf der Dauerkarten. Insgesamt 15.000 Besucher waren Inhaber einer Dauerkarte, so viel wie in keiner anderen Ausrichtungsstadt vorher.
Roland Albert, Präsident des Bayerischen Gärtnerei-Verbandes und Vorsitzender der Gesellschaft zur Förderung der bayerischen Landesgartenschauen mbH, beglückwünschte Pfaffenhofen zu einem großartigen Erfolg. Er berichtete, dass auch nach so vielen Gartenschauen der Rückbau des Geländes ihm immer noch einen Stich versetze, aber die verbleibenden Abschnitte – und das seien in Pfaffenhofen über 85 Prozent – würden die städtebauliche Bedeutung einer Gartenschau hervorheben.
Frau Umweltministerin Ulrike Scharf ging in ihrem Grußwort auf die Wichtigkeit der Gartenschauen für bayerische Kommunen ein. Neben der Steigerung der Lebensqualität, seien auch verbesserte Luftwerte in vielen Gartenschaustädten verzeichnet worden. Auch neue Lebensräume konnten geschaffen werden, so wie bei der Renaturierung der Ilm in Pfaffenhofen. Die Wichtigkeit der Gartenschauen sei hoch und so sei von Seiten der Bayerischen Staatsregierung auch eine Fortführung des Formates weiter angestrebt. Sie freue sich schon sehr auf Wassertrüdingen mit den beiden Bereichen „Wörnitzpark“ und „Klingenweiherpark“.
Den Abschluss der Grußworte übernahm Wassertrüdingens Bürgermeister Günther Babel. Wassertrüdingen werde, ebenso wie Pfaffenhofen, dauerhaft von der Gartenschau profitieren. Die Nachhaltigkeit spiele eine sehr große Rolle bei diesem Projekt, so Babel in seinem Grußwort. Er gratulierte Kollege Herker und dem kompletten Gartenschau-Team für die gelungene Durchführung und blickt voller Vorfreude und Spannung auf die kommenden knapp zwei Jahre. Sein Dank galt nicht nur dem Freistaat Bayern, der mit erheblichen Fördermitteln zur Finanzierung der Gartenschau beitrage sowie dem Team der Gesellschaft zur Förderung der bayerischen Landesgartenschau, sondern auch den Stadträten, die die Gartenschau 2019 von Anfang an mitgetragen hätten. Abschließend lud er alle Besucher zur Gartenschau nach Wassertrüdingen, die vom 24. Mai bis 8. September 2019 stattfinden wird, ein.
Wassertrüdingen war am Tag der Fahnenübergabe für das musikalische Programm auf der Hauptbühne in Pfaffenhofen zuständig. „Fränkischen Wind“ nach Oberbayern brachte die Franconian Jazz Band an, die schon in den Mittagsstunden auf und neben der Bühne für Stimmung sorgte. Das Programm und den Festakt ergänzten die Wörnitz-Russen unter anderem mit dem „Lied der Franken“ sowie Max und Bifi aus Obermögersheim/Stetten, die so wie die Wörnitz-Russen für ihre Auftritte frenetischen Beifall erhielten. Gemeinsam mit Roland Albert und Umweltministerin Ulrike Scharf übergab dann Bürgermeister Herker die Fahne an Wassertrüdingen. Diese wurde direkt am darauffolgenden Montag am Rathaus in Wassertrüdingen gehisst.



Pfaffenhofens Bürgermeister Thomas Herker, Präsident des Bayerischen Gärtnereiverbandes Roland Albert, Umweltministerin Ulrike Scharf und Wassertrüdingens Bürgermeister Günther Babel bei der offiziellen Fahnenübergabe

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26.07.2017 Erste Baustellenführung im Wörnitz- und Klingenweiherpark

Das Wetter hätte besser sein können, trotzdem sind zahlreiche Teilnehmer zur ersten Baustellenführung des Wasserwirtschaftsamtes Ansbach und der Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH erschienen.

Die Führung begann im Bereich des zukünftigen Wörnitzparks und wurde von Jan Ulrich Job vom Wasserwirtschaftsamt Ansbach geleitet. Nach einer Vorstellung der dort stattfindenden Baumaßnahmen ging die Besichtigung im Klingenweihergebiet weiter. Dort sind die Arbeiten zum Bau des goldglänzenden Weihersteiges begonnen worden. Die geplanten Maßnahmen hat Robert Sitzmann, Geschäftsführer der Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH, bei einer Begehung des Areals erläutert. Die Besucher konnten beiden Verantwortlichen Fragen stellen und sich ein Bild vom Stand der Baumaßnahmen machen. 

Zukünftig sollen regelmäßige Baustellenführungen einen Einblick in den Baufortschritt geben und die Möglichkeit bieten, ein persönliches Gespräch mit den Verantwortlichen der Projekte zu führen. Die Führungen sind öffentlich und ohne vorherige Anmeldung. 

Erste Baustellenführung in Wassertrüdingen Pressemeldung als PDF downloaden

24.07.2017 Bauarbeiten im Klingenweiher beginnen

Am Montag, den 24.7.2017 beginnen die Arbeiten der Gartenschau im Landschaftspark Klingenweiher.

Die Maßnahmen beginnen mit dem Einbringen von Pfählen durch eine Spezialtiefbaufirma, um den Weihersteig zu befestigen. Der Steig zieht sich vom größten Weiher im Süden über das gesamte Gartenschaugelände. Am Anfang dieser Gründungsarbeiten kann es zu erhöhten Geräuschentwicklungen durch die „Rammarbeiten“ der Pfähle für den Weihersteig kommen.

Parallel zum Einbringen der Pfähle laufen die Landschaftsbauarbeiten im südlichen Bereich des Parks an. Einweisungen der ersten Firmen durch die Sicherheits- und Gesundheitskoordination sowie die ökologische Baubegleitung werden ebenfalls ab 24.7.2017 stattfinden.  

Bauarbeiten im Klingenweiher zur Gartenschau 2019 in Wassertrüdingen beginnen

 Für Fragen zu den Baumaßnahmen stehen wir Ihnen selbstverständlich jederzeit in unserer Geschäftsstelle im Altstadtzentrum (Marktstraße 19) oder telefonisch unter der 09832 / 7086000 oder per Email an info@wassertruedingen2019.de zur Verfügung.  

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18.07.2017 Erste offizielle Baustellenführung steht bevor

Am Mittwoch, 26. Juli 2017 findet die erste offizielle Baustellenführung auf den beiden Geländeteilen Wörnitzpark und Klingenweiherpark der Gartenschau in Wassertrüdingen statt. Die Führung wird von Vertretern des Wasserwirtschaftsamtes Ansbach und der Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH geleitet. Interessierte können sich vor Ort über die Baumaßnahmen und deren Fortschritte sowie die weiteren Planungen informieren.  

Treffpunkt Baustellenführung

Die Führung beginnt um 18 Uhr am Festplatz im Bereich des Wörnitzparks (Straße: An der Schlosswand; roter Punkt siehe Foto). Die sich dort im Bau befindlichen Maßnahmen zum Hochwasserschutz werden von Frau Carolin Illing bzw. Jan U. Job vom Wasserwirtschaftsamt Ansbach erläutert. Nach der Besichtigung im Wörnitzpark wird die Gruppe gemeinsam zum Klingenweihergebiet gehen. Alternativ zum Fußweg durch die Stadt stehen dort für Autofahrer Parkplätze zur Verfügung. Treffpunkt für die Begehung im Klingenweiherpark ist die Ecke Baudenhardtweg und Sudetenstraße.

Treffpunkt Baustellenführung
Auf dem Weg durch die Stadt sowie im Klingenweihergebiet wird auf die Maßnahmen und Bauvorhaben zur Gartenschau vom Geschäftsführer der Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH Herrn Robert Sitzmann eingegangen.

Herzlich eingeladen sind Anwohner, Interessierte sowie Pressevertreter, um sich ein genaueres Bild über die geplanten Gelände der Gartenschau zu machen. Im Rahmen der Baustellenführungen können offene Fragen geklärt und vor Ort besprochen werden. Zukünftig sind weitere Führungen einmal monatlich ab 2018 geplant. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. 

Wir freuen uns auf viele Teilnehmer!

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15.05.2017 Mit dem offiziellen Spatenstich beginnen die Baumaßnahmen

Auftakt für die Gartenschau in Wassertrüdingen

Mit dem ersten Spatenstich am 15. Mai 2017 starten die Baumaßnahmen zum Hochwasserschutz und zur Gartenschau 2019 in Wassertrüdingen offiziell.

Die Großveranstaltung rund um die Themen Umwelt, Naturschutz, Gartenbau und Kultur mit ihren regionalen Besonderheiten findet in der Zeit zwischen 24. Mai bis 8. September 2019 im ehemaligen Markgrafenstädtchen statt. Die notwendigen Arbeiten beginnen jetzt mit dem Hochwasserdeich im Wörnitzpark und sollen bis 2019 mit dem letzten Bauabschnitt Klingenweiherpark abgeschlossen sein. „Sie gestalten hier Ihre grüne Zukunft. Mit jedem Baum, mit jedem Strauch und mit jeder Blume in bebauten Bereichen helfen wir der bedrohten Artenvielfalt“, so Umweltministerin Ulrike Scharf.

Wer am Montag beim ersten Spatenstich dabei war, hatte danach Einiges zu erzählen: Von strahlendem Sonnenschein, zünftig-fränkischer Musik und einer baggerfahrenden Ministerin. Bei strahlendem Sonnenschein sind zahlreiche Bürgerinnen und Bürger aus Wassertrüdingen und der Region der Einladung des Wasserwirtschaftsamts Ansbach und der Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH gefolgt. Eröffnet wurde die Veranstaltung durch die bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf, den Leiter des Wasserwirtschaftsamtes Thomas Keller, der zweiten Bürgermeisterin Monika Breit, Landrat Dr. Jürgen Ludwig und Roland Albert, Vorsitzender der Gesellschaft zur Förderung der bayerischen Landesgartenschauen mbH. „Eine Gartenschau ermöglicht lang aufgebaute städtebauliche Fragestellungen tatsächlich einer Lösung zuzuführen. Und wenn es so sinnstiftend mit einem entscheidenden Thema der Zukunft wie dem Hochwasserschutz verbunden werden kann, ist das wirklich eine gelingende und gelungene Konzeption“, ist Landrat Dr. Jürgen Ludwig überzeugt.

Die Anwesenden waren begeistert, dass die Ministerin die Baumaßnahmen eröffnete, indem sie nicht zum Spaten griff, sondern sich kurzentschlossen auf den Bagger setzte.

Die anschließende Feier mit erfrischenden Getränken und traditionellen Striezl fand bei bestem Wetter auf dem Platz an der Heubrücke statt. Mit Vorfreude blickt auch Wassertrüdingens zweite Bürgermeisterin in die Zukunft: „Wir sind überzeugt, dass die Gartenschau zu einer positiven Entwicklung und zu einer Aufwertung unserer Stadt und Region führen wird.“

Begonnen wird das Großprojekt nun mit den Baumaßnahmen zum notwendigen Hochwasserschutzdeich im Wörnitzpark, der auch unabhängig von der Gartenschau hätte errichtet werden müssen. Durch die Zusammenarbeit zwischen den Landschaftsarchitekten von Planorama, dem Wasserwirtschaftsamt und der Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH konnte der Hochwasserdeich attraktiv und nachhaltig in die Landschaft an der Wörnitz integriert werden. Die bestehenden Probleme – fehlende Anbindung der Altstadt an die Wörnitz, mangelnde Aufenthaltsqualität und unzureichender Hochwasserschutz – sind mit der Fertigstellung des Wörnitzparks langfristig gelöst. Roland Albert zu den Baumaßnahmen: „Ich bin stolz darauf, dass wir eine Gartenschau durchführen, die nicht nur Renaturierungsmaßnahmen zum Ziel hat, sondern auch im Rahmen einer vernünftigen städtebaulichen Entwicklung Schutzmaßnahmen für die Bevölkerung bieten kann.“

Durch den Park entlang an den Gärten am Ententeich, der sanierten Stadtmauer und dem bereits bestehenden und beliebten Sonnenuhrenpark ziehen sich die Baumaßnahmen sukzessive bis ins nördliche Stadtgebiet. Die Klingenweiher werden als weiteres spannendes Naturerlebnis die Einzigartigkeit Wassertrüdingens hervorheben: Alle Teile des Parks werden von der Plattform im südlichen Klingenweiher bis hinauf zum Aussichtspunkt auf der ehemaligen Deponie mit einem Erlebnisweg – dem Weihersteig – zusammengeführt, der sich mit seiner goldenen Hülle als verbindendes Element präsentiert. Auch in diesem Teil des Ausstellungsgeländes wird die vorhandene Landschaft in ihrer bestehenden Qualität erhalten, gepflegt und weiterentwickelt, um weit über die Gartenschau hinaus für Einwohner und Gäste eine lebenswerte Region zu bleiben. Denn, so Ministerin Scharf, „eine Gartenschau ist ein Zugewinn für die Region und für die Stadt. Ich kann den Wassertrüdingern nur herzlich zu dieser Zukunftsentscheidung gratulieren.“

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15.05.2017 Bleibende Werte bereichern die Region

Bleibende Werte bereichern die Region Wassertrüdingen noch weit nach der Gartenschau                                                

Vom 24. Mai bis 8. September 2019 wird Wassertrüdingen Ausrichter der Bayerischen Gartenschau sein. Im Rahmen dieser Großveranstaltung erhält die mittelfränkische Kleinstadt mit knapp 6.000 Einwohnern zwei neue dauerhafte Parkanlagen: den Wörnitzpark im Süden der Altstadt sowie den Klingenweiherpark im Norden. Das gesamte Planungsgebiet umfasst eine Fläche von ca. 128.100 Quadratmeter, also rund 13 Hektar.

Die Daueranlagen, die im Zuge der Gartenschau geplant und umgesetzt werden, sollen noch viele Jahre nach der Veranstaltung für die Einwohner und Besucher der Stadt als bleibende Werte zur Verfügung stehen. In einem offenen Realisierungswettbewerb ging das Büro Planorama des Berliner Landschaftsarchitekten Maik Böhmer als Sieger hervor. Mit dem übergeordneten Ziel seiner Planung, viele verschiedene Einzelmaßnahmen zu einem schlüssigen Gesamtkonzept zusammenzuführen, entstehen großzügige Grünflächen und Wegeverbindungen, die zu einer Belebung der Altstadt führen.

Der Wörnitzpark

Der Hochwasserschutz bildet im südlichen Areal die Grundlage für die landschaftsplanerischen Überlegungen. Sie wurden gemeinsam mit dem Wasserwirtschaftsamt weiterentwickelt und in enger Zusammenarbeit abgestimmt. Die erforderlichen Hochwasserschutzmaßnahmen, die ohnehin notwendig gewesen wären, wurden von Planorama so geschickt in das Konzept integriert, dass sie als technisches Bauwerk nicht mehr wahrzunehmen sind. Durch eine neue Schlaufe in der Wörnitz wird ihr Fließweg verlängert und ermöglicht damit die landschaftliche Einbindung des Deiches. Auf der Halbinsel entsteht eine flach abfallende Picknickwiese, die mit ihrem weitläufigen Rasen und dem Ausblick in die Auenwiesen zur Rast und freiem Spiel einlädt. Unmittelbar an der Innenstadt wird so eine großzügige Parkfläche als neues Erholungsangebot geschaffen.

Die historische Mühle am Weiher bildet noch heute einen besonderen Ort vor der Stadt im Übergang zur Landschaft und prägt den neuen Wörnitzpark entscheidend mit. Der angrenzende Mühlweiher soll durch das Anheben seines Wasserspiegels möglichst nah an die Deichkrone gehoben und damit wieder in Bezug zur Landschaft gesetzt werden. Kleine Platzflächen mit Sitzstufen werden um den Weiher herum angelegt und das alte Sägewerk wird denkmalgerecht saniert. Es fügt sich nun harmonisch in die Südansicht Wassertrüdingens ein. Alt und neu, Stadt und Landschaft, Mühlbach und Wörnitz, Wege und Deich treffen schließlich an der Heubrücke aufeinander.

Als neu geschaffener architektonischer Blickfang definiert der Aussichtspavillon auf dem Platz an der Heubrücke den neuen Stadteingang. Auf drei verschiedenen Ebenen wechselt der Blick von Plattform zu Plattform. Zunächst präsentiert sich der Ausblick auf die Stadt, dann die Wörnitzaue und letztlich weitet sich der Blick auf der oberen Eben auf beinahe 360°. Das Gebäude ist von Weitem zu erkennen und bietet sich immer wieder aufs Neue an, von dort aus Unentdecktes und Altbekanntes zu bestaunen.

Die Festplatznutzung an der Wörnitz wird in die Gestaltung integriert und langfristig in der Bauleitplanung gesichert. Das Gebiet Wörnitzaue und der Erhalt besonders geschützter Arten und Biotope an der Wörnitz sind somit garantiert.

Der Klingenweiherpark

Die heutige Landschaft um die Klingenweiher ist charakterisiert durch eine dichte Abfolge verschiedener räumlicher Strukturen, wie offenem Wasser, Röhricht und lichten Wiesen. Der Entwurfsgedanke vom Landschaftsarchitekturbüro Planorama zielt auf eine Inszenierung dieser sehr reizvollen Strukturen ab. Sie etablieren mit ihrer Gestaltung eine gelenkte Führung des Besuchers durch den Park mit minimalem Eingriff in den Naturraum. Das Vorhandene wird in seinen bestehenden Qualitäten erhalten, gepflegt und erweitert.

Der neu errichtete Erlebnisspielplatz verfügt über eine Vielzahl interessanter Spielangebote zum Klettern, Rutschen und Verstecken. Ein Ort, an dem sich Kinder und Eltern wohlfühlen werden. Der Eingangsbereich des Parks wurde großzügig erweitert, lädt zum Verweilen ein und eröffnet den Blick auf die goldene Teichrose. Als architektonisches Highlight inmitten landschaftlicher Kulisse beginnt auf ihr ein Steg durch die weitgehend unberührte Natur des Klingenweiherareals.

Die im Rahmen der Gartenschau endgültig abgeschlossene Deponie bewahrt wertvolle Sukzessionsflächen, die sich rund um kleine Tümpel entwickelt haben. Dieser Biotopkomplex bietet Amphibien wie Molchen einen wertvollen Lebensraum. Ohne die bereits vorhandenen Lebensräume zu beeinträchtigen, führt der Weihersteig den Besucher hindurch und bietet einen Blick in die behutsam erschlossene Natur. Um die Landschaft durch den Weihersteig nicht zu zerschneiden, wird das Bauwerk im größten Abschnitt als Steg geführt, der unterquert werden kann. Tümpel, Wiesen und Gehölzaufwuchs bleiben erhalten. Die Bienenvölker, die seit Jahren hier beheimatet sind, werden auch weiterhin den Platz bereichern. Die angrenzende Streuobstwiese wird erweitert und der neue Mostpavillon in die Parkfläche eingebunden. Das Dach als begrünter Wetterschutz wird ganzjährig als Rastplatz für Radfahrer und Wanderer nutzbar sein.

Den Gipfel des Weihersteigs erreicht man schließlich über einen terrassierten Pfad, der gesäumt wird von Wildrosen. Oben angekommen, bietet eine Aussichtsplattform den Blick über die Wiesen, Felder, Berge und Gewässer der Hesselbergregion. Von dort aus lässt sich die wunderschöne mittelfränkische Heimat bestaunen.

Der Verbindungsweg

Die beiden eigenständigen Teilbereiche sind über ein durchgehendes Wegeband miteinander verknüpft. Der grüne Weg beginnt mit dem neuen Stadtgarten an der Heubrücke und führt entlang von Parkflächen an dem neu gestalteten Wohnmobilstellplatz vorbei bis zum Sonnenuhrenpark. Im Anschluss an die restaurierte Stadtmauer wird ein Umriss der Mauer aus feinmaschigem Metallgewebe weitergeführt, das die ursprüngliche Dimension des Bauwerks erlebbar macht und einen halbtransparenten Blick auf die dahinterliegende Seite ermöglicht. Die Wegeführung verläuft durch die Altstadt Wassertrüdingens, vorbei an malerischen Fachwerkhäusern bis zum Klingenweiherpark bis hinauf zum Aussichtspunkt „Bergrose“, wo er schließlich endet.

Die Gartenschau als Chance für die Stadt

Die Bayerische Gartenschau stellt eine enorme Chance dar, um langfristige Investitionen in die Stadtentwicklung und den Ausbau der touristischen Erholungsregion vorzunehmen. Ohne die Fördermittel, die vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und vom Bayerischen Staatsministerium des Innern zur Verfügung gestellt werden, wären Projekte dieser Größenordnung für eine Kleinstadt kaum realisierbar. Mit Baukosten von 7,5 Millionen € netto, die mit bis zu 50% von den genannten Ministerien sowie der Europäischen Union bezuschusst werden, können einmalige Strukturen in und um Wassertrüdingen geschaffen werden. Trotz der umfangreichen baulichen Eingriffe in die bestehende Landschaft wird die Identität des Ortes bewahrt und das landschaftliche Potential behutsam erschlossen und weiterentwickelt.

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12.05.2017 Spatenstich zur Bayerischen Gartenschau 2019 rückt näher

Am Montag, den 15. Mai 2017 findet der gemeinsame Spatenstich zur Hochwasserschutzmaßnahme und zu den Baumaßnahmen für die Bayerische Gartenschau 2019 in Wassertrüdingen statt. Bürgermeisterin Monika Breit begrüßt gemeinsam mit Ltd. Baudirektor Thomas Keller die bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf, Landrat Dr. Ludwig und den Vorsitzenden der Gesellschaft zur Förderung der bayerischen Landesgartenschauen Roland Albert. Es werden zahlreiche regionale und überregionale Gäste erwartet. Die Veranstaltung beginnt um 14 Uhr auf dem bereits bestehenden Baustellengelände in der Nähe des Festplatzes. Nach den offiziellen Grußworten der Redner lädt die Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH gemeinsam mit dem Wasserwirtschaftsamt zu einem kleinen Umtrunk ein. Hier besteht die Möglichkeit Pläne einzusehen und Fragen zu stellen. Für zünftige musikalische Begleitung sorgen die „Wörnitz-Russen“. Bürger und Interessierte sind herzlich eingeladen, an dem Ereignis teilzunehmen.

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24.04.2017 Verlängerung der Gartenschau offiziell genehmigt

Verlängerung der Gartenschau in Wassertrüdingen offiziell genehmigt

Wassertrüdingen richtet die Gartenschau drei Wochen länger als geplant aus

Der Antrag der Stadt Wassertrüdingen zur Verlängerung der Bayerischen Gartenschau im mittelfränkischen Wassertrüdingen um drei Wochen wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz offiziell genehmigt.

Der Veranstaltungszeitraum geht nun von 24. Mai bis 8. September 2019. Die Geschäftsführer der Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH begrüßen diese Entscheidung sehr. „Durch die Verlängerung der Gartenschau hat Wassertrüdingen und die gesamte umliegende Region die einmalige Chance, sich sogar noch während der gesamten Sommerferien als außergewöhnliche Erlebnisregion inmitten des Romantischen Franken, des Fränkischen Seenlands und des Ferienlands Donau-Ries zu präsentieren“, so Robert Sitzmann, Geschäftsführer der Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH.

Die Verlängerung soll genutzt werden, um weitere Ausstellungsbeiträge rund um die Themen Garten, Gartenbau und Pflanzen aufzunehmen und das vielfältige Veranstaltungsprogramm weiter auszubauen. Peter Schubert, Geschäftsführer der GmbH: „Die Gartenschau ist eine Veranstaltung für die Region – wir wünschen uns, dass sich Vereine, Betriebe, Institutionen und Privatpersonen mit ihrem ganz persönlichen „Heimatschatz“ an der Gartenschau beteiligen. Nur so können wir dieses einmalige Ereignis in Wassertrüdingen zu etwas ganz Besonderem machen.“

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14.11.2016 Bürger-Informationsveranstaltung zur Gartenschau 2019

Am Montag, den 14. November 2016 hatten interessierte Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit sich über den aktuellen Planungstand der Gartenschau sowie über die Umsetzung zu informieren. Landschaftsarchitektin Katja Erke vom Planungsbüro planorama aus Berlin stellte die geplanten Maßnahmen und Veränderungen an den Geländen des Klingenweiherparks und der Wörnitzaue vor. Im Anschluss stand das Team der Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH für Fragen zur Verfügung.

Die Gartenschau mit dem Motto „WasserGartenTrüdingen“ wird vom 24.05.2019 bis 18.08.2019 in Wassertrüdingen stattfinden. Wassertrüdingen ist die kleinste Gemeinde, die jemals Ausrichter eines solchen Großprojektes war. Neben zahlreichen Ausstellungsbeiträgen zum Thema Garten, Gartenbau und Pflanzen wird es auch ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm geben. Vereine, Gruppen, Künstler und interessierte Institutionen haben die Möglichkeit sich an dem Programm zu beteiligen. Anfragen bitte per Mail an: info@wassertruedingen2019.de.

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