Pressemitteilungen

15.05.2017 Mit dem offiziellen Spatenstich beginnen die Baumaßnahmen

Auftakt für die Gartenschau in Wassertrüdingen

Mit dem ersten Spatenstich am 15. Mai 2017 starten die Baumaßnahmen zum Hochwasserschutz und zur Gartenschau 2019 in Wassertrüdingen offiziell.

Die Großveranstaltung rund um die Themen Umwelt, Naturschutz, Gartenbau und Kultur mit ihren regionalen Besonderheiten findet in der Zeit zwischen 24. Mai bis 8. September 2019 im ehemaligen Markgrafenstädtchen statt. Die notwendigen Arbeiten beginnen jetzt mit dem Hochwasserdeich im Wörnitzpark und sollen bis 2019 mit dem letzten Bauabschnitt Klingenweiherpark abgeschlossen sein. „Sie gestalten hier Ihre grüne Zukunft. Mit jedem Baum, mit jedem Strauch und mit jeder Blume in bebauten Bereichen helfen wir der bedrohten Artenvielfalt“, so Umweltministerin Ulrike Scharf.

Wer am Montag beim ersten Spatenstich dabei war, hatte danach Einiges zu erzählen: Von strahlendem Sonnenschein, zünftig-fränkischer Musik und einer baggerfahrenden Ministerin. Bei strahlendem Sonnenschein sind zahlreiche Bürgerinnen und Bürger aus Wassertrüdingen und der Region der Einladung des Wasserwirtschaftsamts Ansbach und der Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH gefolgt. Eröffnet wurde die Veranstaltung durch die bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf, den Leiter des Wasserwirtschaftsamtes Thomas Keller, der zweiten Bürgermeisterin Monika Breit, Landrat Dr. Jürgen Ludwig und Roland Albert, Vorsitzender der Gesellschaft zur Förderung der bayerischen Landesgartenschauen mbH. „Eine Gartenschau ermöglicht lang aufgebaute städtebauliche Fragestellungen tatsächlich einer Lösung zuzuführen. Und wenn es so sinnstiftend mit einem entscheidenden Thema der Zukunft wie dem Hochwasserschutz verbunden werden kann, ist das wirklich eine gelingende und gelungene Konzeption“, ist Landrat Dr. Jürgen Ludwig überzeugt.

Die Anwesenden waren begeistert, dass die Ministerin die Baumaßnahmen eröffnete, indem sie nicht zum Spaten griff, sondern sich kurzentschlossen auf den Bagger setzte.

Die anschließende Feier mit erfrischenden Getränken und traditionellen Striezl fand bei bestem Wetter auf dem Platz an der Heubrücke statt. Mit Vorfreude blickt auch Wassertrüdingens zweite Bürgermeisterin in die Zukunft: „Wir sind überzeugt, dass die Gartenschau zu einer positiven Entwicklung und zu einer Aufwertung unserer Stadt und Region führen wird.“

Begonnen wird das Großprojekt nun mit den Baumaßnahmen zum notwendigen Hochwasserschutzdeich im Wörnitzpark, der auch unabhängig von der Gartenschau hätte errichtet werden müssen. Durch die Zusammenarbeit zwischen den Landschaftsarchitekten von Planorama, dem Wasserwirtschaftsamt und der Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH konnte der Hochwasserdeich attraktiv und nachhaltig in die Landschaft an der Wörnitz integriert werden. Die bestehenden Probleme – fehlende Anbindung der Altstadt an die Wörnitz, mangelnde Aufenthaltsqualität und unzureichender Hochwasserschutz – sind mit der Fertigstellung des Wörnitzparks langfristig gelöst. Roland Albert zu den Baumaßnahmen: „Ich bin stolz darauf, dass wir eine Gartenschau durchführen, die nicht nur Renaturierungsmaßnahmen zum Ziel hat, sondern auch im Rahmen einer vernünftigen städtebaulichen Entwicklung Schutzmaßnahmen für die Bevölkerung bieten kann.“

Durch den Park entlang an den Gärten am Ententeich, der sanierten Stadtmauer und dem bereits bestehenden und beliebten Sonnenuhrenpark ziehen sich die Baumaßnahmen sukzessive bis ins nördliche Stadtgebiet. Die Klingenweiher werden als weiteres spannendes Naturerlebnis die Einzigartigkeit Wassertrüdingens hervorheben: Alle Teile des Parks werden von der Plattform im südlichen Klingenweiher bis hinauf zum Aussichtspunkt auf der ehemaligen Deponie mit einem Erlebnisweg – dem Weihersteig – zusammengeführt, der sich mit seiner goldenen Hülle als verbindendes Element präsentiert. Auch in diesem Teil des Ausstellungsgeländes wird die vorhandene Landschaft in ihrer bestehenden Qualität erhalten, gepflegt und weiterentwickelt, um weit über die Gartenschau hinaus für Einwohner und Gäste eine lebenswerte Region zu bleiben. Denn, so Ministerin Scharf, „eine Gartenschau ist ein Zugewinn für die Region und für die Stadt. Ich kann den Wassertrüdingern nur herzlich zu dieser Zukunftsentscheidung gratulieren.“

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15.05.2017 Bleibende Werte bereichern die Region

Bleibende Werte bereichern die Region Wassertrüdingen noch weit nach der Gartenschau                                                

Vom 24. Mai bis 8. September 2019 wird Wassertrüdingen Ausrichter der Bayerischen Gartenschau sein. Im Rahmen dieser Großveranstaltung erhält die mittelfränkische Kleinstadt mit knapp 6.000 Einwohnern zwei neue dauerhafte Parkanlagen: den Wörnitzpark im Süden der Altstadt sowie den Klingenweiherpark im Norden. Das gesamte Planungsgebiet umfasst eine Fläche von ca. 128.100 Quadratmeter, also rund 13 Hektar.

Die Daueranlagen, die im Zuge der Gartenschau geplant und umgesetzt werden, sollen noch viele Jahre nach der Veranstaltung für die Einwohner und Besucher der Stadt als bleibende Werte zur Verfügung stehen. In einem offenen Realisierungswettbewerb ging das Büro Planorama des Berliner Landschaftsarchitekten Maik Böhmer als Sieger hervor. Mit dem übergeordneten Ziel seiner Planung, viele verschiedene Einzelmaßnahmen zu einem schlüssigen Gesamtkonzept zusammenzuführen, entstehen großzügige Grünflächen und Wegeverbindungen, die zu einer Belebung der Altstadt führen.

Der Wörnitzpark

Der Hochwasserschutz bildet im südlichen Areal die Grundlage für die landschaftsplanerischen Überlegungen. Sie wurden gemeinsam mit dem Wasserwirtschaftsamt weiterentwickelt und in enger Zusammenarbeit abgestimmt. Die erforderlichen Hochwasserschutzmaßnahmen, die ohnehin notwendig gewesen wären, wurden von Planorama so geschickt in das Konzept integriert, dass sie als technisches Bauwerk nicht mehr wahrzunehmen sind. Durch eine neue Schlaufe in der Wörnitz wird ihr Fließweg verlängert und ermöglicht damit die landschaftliche Einbindung des Deiches. Auf der Halbinsel entsteht eine flach abfallende Picknickwiese, die mit ihrem weitläufigen Rasen und dem Ausblick in die Auenwiesen zur Rast und freiem Spiel einlädt. Unmittelbar an der Innenstadt wird so eine großzügige Parkfläche als neues Erholungsangebot geschaffen.

Die historische Mühle am Weiher bildet noch heute einen besonderen Ort vor der Stadt im Übergang zur Landschaft und prägt den neuen Wörnitzpark entscheidend mit. Der angrenzende Mühlweiher soll durch das Anheben seines Wasserspiegels möglichst nah an die Deichkrone gehoben und damit wieder in Bezug zur Landschaft gesetzt werden. Kleine Platzflächen mit Sitzstufen werden um den Weiher herum angelegt und das alte Sägewerk wird denkmalgerecht saniert. Es fügt sich nun harmonisch in die Südansicht Wassertrüdingens ein. Alt und neu, Stadt und Landschaft, Mühlbach und Wörnitz, Wege und Deich treffen schließlich an der Heubrücke aufeinander.

Als neu geschaffener architektonischer Blickfang definiert der Aussichtspavillon auf dem Platz an der Heubrücke den neuen Stadteingang. Auf drei verschiedenen Ebenen wechselt der Blick von Plattform zu Plattform. Zunächst präsentiert sich der Ausblick auf die Stadt, dann die Wörnitzaue und letztlich weitet sich der Blick auf der oberen Eben auf beinahe 360°. Das Gebäude ist von Weitem zu erkennen und bietet sich immer wieder aufs Neue an, von dort aus Unentdecktes und Altbekanntes zu bestaunen.

Die Festplatznutzung an der Wörnitz wird in die Gestaltung integriert und langfristig in der Bauleitplanung gesichert. Das Gebiet Wörnitzaue und der Erhalt besonders geschützter Arten und Biotope an der Wörnitz sind somit garantiert.

Der Klingenweiherpark

Die heutige Landschaft um die Klingenweiher ist charakterisiert durch eine dichte Abfolge verschiedener räumlicher Strukturen, wie offenem Wasser, Röhricht und lichten Wiesen. Der Entwurfsgedanke vom Landschaftsarchitekturbüro Planorama zielt auf eine Inszenierung dieser sehr reizvollen Strukturen ab. Sie etablieren mit ihrer Gestaltung eine gelenkte Führung des Besuchers durch den Park mit minimalem Eingriff in den Naturraum. Das Vorhandene wird in seinen bestehenden Qualitäten erhalten, gepflegt und erweitert.

Der neu errichtete Erlebnisspielplatz verfügt über eine Vielzahl interessanter Spielangebote zum Klettern, Rutschen und Verstecken. Ein Ort, an dem sich Kinder und Eltern wohlfühlen werden. Der Eingangsbereich des Parks wurde großzügig erweitert, lädt zum Verweilen ein und eröffnet den Blick auf die goldene Teichrose. Als architektonisches Highlight inmitten landschaftlicher Kulisse beginnt auf ihr ein Steg durch die weitgehend unberührte Natur des Klingenweiherareals.

Die im Rahmen der Gartenschau endgültig abgeschlossene Deponie bewahrt wertvolle Sukzessionsflächen, die sich rund um kleine Tümpel entwickelt haben. Dieser Biotopkomplex bietet Amphibien wie Molchen einen wertvollen Lebensraum. Ohne die bereits vorhandenen Lebensräume zu beeinträchtigen, führt der Weihersteig den Besucher hindurch und bietet einen Blick in die behutsam erschlossene Natur. Um die Landschaft durch den Weihersteig nicht zu zerschneiden, wird das Bauwerk im größten Abschnitt als Steg geführt, der unterquert werden kann. Tümpel, Wiesen und Gehölzaufwuchs bleiben erhalten. Die Bienenvölker, die seit Jahren hier beheimatet sind, werden auch weiterhin den Platz bereichern. Die angrenzende Streuobstwiese wird erweitert und der neue Mostpavillon in die Parkfläche eingebunden. Das Dach als begrünter Wetterschutz wird ganzjährig als Rastplatz für Radfahrer und Wanderer nutzbar sein.

Den Gipfel des Weihersteigs erreicht man schließlich über einen terrassierten Pfad, der gesäumt wird von Wildrosen. Oben angekommen, bietet eine Aussichtsplattform den Blick über die Wiesen, Felder, Berge und Gewässer der Hesselbergregion. Von dort aus lässt sich die wunderschöne mittelfränkische Heimat bestaunen.

Der Verbindungsweg

Die beiden eigenständigen Teilbereiche sind über ein durchgehendes Wegeband miteinander verknüpft. Der grüne Weg beginnt mit dem neuen Stadtgarten an der Heubrücke und führt entlang von Parkflächen an dem neu gestalteten Wohnmobilstellplatz vorbei bis zum Sonnenuhrenpark. Im Anschluss an die restaurierte Stadtmauer wird ein Umriss der Mauer aus feinmaschigem Metallgewebe weitergeführt, das die ursprüngliche Dimension des Bauwerks erlebbar macht und einen halbtransparenten Blick auf die dahinterliegende Seite ermöglicht. Die Wegeführung verläuft durch die Altstadt Wassertrüdingens, vorbei an malerischen Fachwerkhäusern bis zum Klingenweiherpark bis hinauf zum Aussichtspunkt „Bergrose“, wo er schließlich endet.

Die Gartenschau als Chance für die Stadt

Die Bayerische Gartenschau stellt eine enorme Chance dar, um langfristige Investitionen in die Stadtentwicklung und den Ausbau der touristischen Erholungsregion vorzunehmen. Ohne die Fördermittel, die vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und vom Bayerischen Staatsministerium des Innern zur Verfügung gestellt werden, wären Projekte dieser Größenordnung für eine Kleinstadt kaum realisierbar. Mit Baukosten von 7,5 Millionen € netto, die mit bis zu 50% von den genannten Ministerien sowie der Europäischen Union bezuschusst werden, können einmalige Strukturen in und um Wassertrüdingen geschaffen werden. Trotz der umfangreichen baulichen Eingriffe in die bestehende Landschaft wird die Identität des Ortes bewahrt und das landschaftliche Potential behutsam erschlossen und weiterentwickelt.

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12.05.2017 Spatenstich zur Bayerischen Gartenschau 2019 rückt näher

 Am Montag, den 15. Mai 2017 findet der gemeinsame Spatenstich zur Hochwasserschutzmaßnahme und zu den Baumaßnahmen für die Bayerische Gartenschau 2019 in Wassertrüdingen statt. Bürgermeisterin Monika Breit begrüßt gemeinsam mit Ltd. Baudirektor Thomas Keller die bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf, Landrat Dr. Ludwig und den Vorsitzenden der Gesellschaft zur Förderung der bayerischen Landesgartenschauen Roland Albert. Es werden zahlreiche regionale und überregionale Gäste erwartet. Die Veranstaltung beginnt um 14 Uhr auf dem bereits bestehenden Baustellengelände in der Nähe des Festplatzes. Nach den offiziellen Grußworten der Redner lädt die Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH gemeinsam mit dem Wasserwirtschaftsamt zu einem kleinen Umtrunk ein. Hier besteht die Möglichkeit Pläne einzusehen und Fragen zu stellen. Für zünftige musikalische Begleitung sorgen die „Wörnitz-Russen“. Bürger und Interessierte sind herzlich eingeladen, an dem Ereignis teilzunehmen.

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24.04.2017 Verlängerung der Gartenschau offiziell genehmigt

Verlängerung der Gartenschau in Wassertrüdingen offiziell genehmigt

Wassertrüdingen richtet die Gartenschau drei Wochen länger als geplant aus

Der Antrag der Stadt Wassertrüdingen zur Verlängerung der Bayerischen Gartenschau im mittelfränkischen Wassertrüdingen um drei Wochen wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz offiziell genehmigt.

Der Veranstaltungszeitraum geht nun von 24. Mai bis 8. September 2019. Die Geschäftsführer der Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH begrüßen diese Entscheidung sehr. „Durch die Verlängerung der Gartenschau hat Wassertrüdingen und die gesamte umliegende Region die einmalige Chance, sich sogar noch während der gesamten Sommerferien als außergewöhnliche Erlebnisregion inmitten des Romantischen Franken, des Fränkischen Seenlands und des Ferienlands Donau-Ries zu präsentieren“, so Robert Sitzmann, Geschäftsführer der Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH.

Die Verlängerung soll genutzt werden, um weitere Ausstellungsbeiträge rund um die Themen Garten, Gartenbau und Pflanzen aufzunehmen und das vielfältige Veranstaltungsprogramm weiter auszubauen. Peter Schubert, Geschäftsführer der GmbH: „Die Gartenschau ist eine Veranstaltung für die Region – wir wünschen uns, dass sich Vereine, Betriebe, Institutionen und Privatpersonen mit ihrem ganz persönlichen „Heimatschatz“ an der Gartenschau beteiligen. Nur so können wir dieses einmalige Ereignis in Wassertrüdingen zu etwas ganz Besonderem machen.“

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14.11.2016 Bürger-Informationsveranstaltung zur Gartenschau 2019

Am Montag, den 14. November 2016 hatten interessierte Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit sich über den aktuellen Planungstand der Gartenschau sowie über die Umsetzung zu informieren. Landschaftsarchitektin Katja Erke vom Planungsbüro planorama aus Berlin stellte die geplanten Maßnahmen und Veränderungen an den Geländen des Klingenweiherparks und der Wörnitzaue vor. Im Anschluss stand das Team der Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH für Fragen zur Verfügung.

Die Gartenschau mit dem Motto „WasserGartenTrüdingen“ wird vom 24.05.2019 bis 18.08.2019 in Wassertrüdingen stattfinden. Wassertrüdingen ist die kleinste Gemeinde, die jemals Ausrichter eines solchen Großprojektes war. Neben zahlreichen Ausstellungsbeiträgen zum Thema Garten, Gartenbau und Pflanzen wird es auch ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm geben. Vereine, Gruppen, Künstler und interessierte Institutionen haben die Möglichkeit sich an dem Programm zu beteiligen. Anfragen bitte per Mail an: info@wassertruedingen2019.de.

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