Herzlich Willkommen!

Das ehemalige Markgrafenstädtchen mit seinen knapp 6.000 Einwohnern gilt als Zentrum der Region Hesselberg, dem einzigen fränkischen Berg mit Alpenblick und bietet seinen Besuchern eine Vielfalt an Sehenswertem. Entdecken Sie bei einem Altstadtrundgang die historischen Zeugnisse der Stadt und tauchen Sie im  Museum „FLUVIUS – Fluss und Teich“ in die atemberaubende Welt des Lebens an der Wörnitz ein. Wassertrüdingen eignet sich außerdem perfekt als Ausgangspunkt für Rad- und Wandertouren durch eine einzigartige Natur zwischen den Feriengebieten Romantisches Franken, Fränkisches Seenland und dem Nördlinger Ries. Auch kulturell wird hier einiges geboten. Vom Kunsthandwerkermarkt, über das traditionelle Volks- und Heimatfest, bis hin zum Afrika-Karibik-Fest oder dem Tough Mudder: hier ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Geschichte

Da es keine Gründungsurkunde gibt, nimmt man an, dass Wassertrüdingen im 8. Jahrhundert vom Grafen von Truhendingen erbaut wurde. Durch die Entfernung von nur 7 Kilometern zum Limes, dem Grenzwall des Römischen Reiches, ist nicht auszuschließen, dass bereits zu dieser Zeit erste Siedler hier lebten. Wie viele Städte aus jener Zeit stand auch Wassertrüdingen unter wechselnden Herrschaftsverhältnissen. So gehörte die Stadt im Jahre 1242 dem benachbarten Grafen von Oettingen. Im Jahre 1371 ging sie in den Besitz des Burggrafen Friedrich von Nürnberg über. Ab 1427 gehörte sie zum späteren Markgrafentum Ansbach. Im Jahre 1387 erhielt Wassertrüdingen die Stadtrechte. Der letzte Markgraf Friedrich Carl Alexander trat 1791 sein Markgrafentum und damit auch Wassertrüdingen an König Wilhelm II. von Preußen ab. Bereits 1806 wurde Wassertrüdingen in das von Napoleon unterstützte Königreich Bayern aufgenommen. Die Napoleonischen Kriege brachten der Stadt durch Truppendurchzüge und Einquartierungen große Ausgaben und Kriegsschulden. Am 30. September 1849 wurde Wassertrüdingen Bahnstation. Damit lag die Stadt an der damals einzigen Nord-Süd-Verbindung zwischen Hof und Lindau, der "König-Ludwig-Nord-Süd-Bahn". 1850 entstand das heutige Rathaus, ein stattlicher Sandsteinbau, bei dem viele Ideen des hellenistisch orientierten Königs Ludwig I. von Bayern aufgenommen wurden. Im ersten Weltkrieg blieb die Stadt von Zerstörungen verschont. Im 2. Weltkrieg aber wurde das Bahnhofsviertel noch in den letzten Kriegswochen von einem schweren Fliegerangriff betroffen. Die angerichteten Schäden sind längst behoben. Die Niederlassung des heute weltweit bekannten Schwarzkopf-Werkes und der allgemeine wirtschaftliche Aufschwung der Nachkriegsjahre brachte auch für Wassertrüdingen eine positive Entwicklung. Viele Heimatvertriebene, die als Folge der deutschen Gebietsverluste in die Stadt und ihre Umgebung gekommen waren, fanden Arbeit und ein neues Zuhause.

 

Sehenswertes

Entdecken Sie Wassertrüdingen bei einem Rundgang durch die Stadt:

Rathaus der Stadt: Das im Jahr 1849/50 aus Gelbsandstein durch Bauinspektor Volz erbaute Gebäude ersetze das alte Fachwerkrathaus. Der klassische Stil des Erdgeschosses wurde von König Ludwig I. angewiesen. Der Bau wurde zum großen Teil aus dem „Malzaufschlag“ sprich dem „Bierpfennig“ finanziert. Im Großen Sitzungssaal kann die Stuck-Kassettendecke mit der Darstellung der Stadtgeschichte bewundert werden, diese ist einmalig in der Region. Die letzte Sanierung erfolgte 137 Jahre später und erweiterte das Gebäude um einen modernen Anbau, in dem heute die Stadtbücherei untergekommen ist.

„Törle” von Wassertrüdingen: Das Obere Tor ist das letzte noch erhaltene Stadttor von ehemals drei Toren in Wassertrüdingen. Der ursprüngliche Bau wurde im Jahre 1752 um ein Stockwerk und den Glockenturm aufgestockt. Stifter, der 1600 gegossenen Glocke war der damalige Markgraf von Ansbach.

Museum FLUVIUS – Fluss und Teich: Das neu erbaute Museum stellt das Leben an der Wörnitz dar. Auf zwei Eben erfahren die Gäste Wissenswertes über Fluss- und Teichlandschaften, ihre Entstehung, Besonderheiten und Lebewesen. Im Dachgeschoss finden regelmäßige Sonderausstellungen statt.

Marktstraße 6: Geburtshaus von Prof. Dr. Hans Nathan Kohn (* 15. September 1866; † 5. Januar 1935 in Berlin) richten. Kohn hat mit der Entdeckung der „Cohn’schen Poren“ in der Lunge Medizingeschichte geschrieben.

Kulturtreff: Die ehemalige Präparantenschule wird heute von verschiedenen Künstlern und Vereinen genutzt. In direkter Umgebung des früheren Schulhauses liegt das Wassertrüdinger Figurentheater: hier wird fantasievolles und lebendiges Theater für Kinder und Erwachsene geboten.

Evangelische Stadtkirche: Sie wurde in den Jahren 1738 bis 1740 unter der Leitung des italienischen Baumeisters Leopoldo Retti neu gebaut. Dabei verwendete er gotische Bauteile im Markgrafenstil. Das Gotteshaus ist eine der vier „Hofkirchen” des Markgrafentum Ansbach. Zum Innenleben der Kirche gehört ein wertvoller spätgotischer Flügelalter von 1480

Türmerstube: Durch ihre liebevolle und detailgetreue Herrichtung lädt die Türmerstube Besucher ein den Kirchturm zu erklimmen und dabei den Blick über das Wörnitztal sowie die Region Hesselberg auf sich wirken zu lassen.
Ehemalige Schranne (Marktstr. 17): Die Schranne diente nach 1864 als Getreideumschlagsplatz der Stadt und des Umlandes.

Historische Wasserburg: Vom Vorgängerbau aus dem 12. Jahrhundert sind die komplette Ringmauer und die Tordurchfahrt erhalten. Die „Veste zu Wazzertruhendingen“ wurde von den Grafen von Truhendingen und Oettingen bis hin zum Markgrafen von Ansbach genutzt. Während des Königreichs Bayern fungierte das Schloss als Amtsgericht und sogar als Stadtgefängnis.

Stadtmühle: Diese wurde bereits 1322 urkundlich erwähnt. Unter Verwendung alter Bauteile wurde sie 1649 rekonstruiert und fällt besonders durch ihr stattliches Vollwaldach und dem unverputzten Fachwerk auf.

Alte Volksschule am Sonnenuhrenpark: In dem markanten Gebäude der Alten Schulgasse gingen über 100 Jahre lang die Wassertrüdinger in die Volksschule. Das Alte Schulhaus bot im Vergleich zur Kantoratsschule für die damalige Zeit helle und gut beheizbare Lehrzimmer.

Sonnenuhrenpark: Durch den Abbruch eines alten Möbelhauses wurde auf der Fläche ein Stück der alten Stadtmauer freigelegt. Um die Freifläche entsprechend zu nutzen hatte der Wassertrüdinger Künstler Stefan Gerstmann im Jahr 2004 die Konzeptidee eines Sonnenuhrenparks, die aber aufgrund mangelnder Finanzierung nur in Fragmenten umgesetzt werden konnte. Die damals aufgestellte Sonnenuhr verlieh der Fläche ihren heutigen Namen. Der Sonnenuhrenpark entwickelte sich in den darauffolgenden Jahren zu einem unansehnlichen Platz. Gleichwohl setzte sich seine „Existenz“ im Bewusstsein der Bürger fest – Anlass, auch bei der Neugestaltung 2013 eine Sonnenuhr zu errichten und den Namen beizubehalten. Heute bildet die sanierte Stadtmauer einen würdevollen Abschluss des Sonnenuhrenparks.

Michaeliskapelle (Kapellgasse 26): Die einst älteste Kirche der Stadt. Der Kern der einstigen Kapelle stammt aus dem frühen Mittelalter. Ein hoher runder Turm befand sich vor dem Stadtbrand seitlich des Gebäudes. Nach dem Bau des Stadtgefängnisses im Schloss wurde die ehem. Kapelle, die früher auch als Gefängnis diente, in ein Wohnhaus umgebaut.

Ehemalige Synagoge (Kapellgasse 38): Entging der Zerstörung im Jahr 1939, auf Grund der Gefährdung für anliegende Bauten.

Freizeitmöglichkeiten

Sie möchten sich vom stressigen Alltag erholen, die Natur erleben und trotzdem aktiv sein? Dann sind Sie bei uns genau richtig. Als Zentrum der Hesselbergregion bietet Wassertrüdingen seinen Besuchern ein vielfältiges Freizeit- und Naturangebot. Radfahrer, Wanderer, Walker aber auch Spaziergänger oder Wasserratten kommen auf ihre Kosten.

1. Radfahren
2. Wandern
3. Nordic-Walking
4. Baden im Wörnitz-Flussbad
5. FLUVIUS
6. Erlebnisbrauerei Fürnheim
7. Angeln
8. Kutsch- und Planwagenfahrten

in der Umgebung:
LIMESEUM im Römerpark Ruffenhofen
Schlosspark Dennenlohe
Hesselberg
GenussErlebnis Kappelbuck

Übernachten und Einkehren

Übernachten

hezelhof's Radl-Hotel Marktstraße 11 91717 Wassertrüdingen 09832/7080990
Gasthaus "Bergblick" Lentersheimer Straße 27 91717 Wassertrüdingen 09832/266
Ferienhof Oberhauser Altentrüdingen 39 91717 Wassertrüdingen 09832/1715
Susis Farbkästchen Schobdacher Weg 23 91717 Wassertrüdingen 09832/1393
Gasthaus zum Löwen Hauptstraße 44+46 91725 Ehingen 09835/508
Evangelisches Bildungszentrum Hesselberg Hesselbergstraße 26 91726 Gerolfingen 09854/100
Ferienwohnung "Haus Birgit" Am Burschel 12 86744 Hainsfarth 09082/911744

Einkehren


hezelhof's Radl-Hotel Marktstraße 11 Wassertrüdingen 09832/7080990
Gasthaus "Weißes Roß" Kappellgasse 42 Wassertrüdingen 09832/9441
Gaststätte "Bergblick" Lentersheimer Straße 27 Wassertrüdingen 09832/266
Taverna Margarita Hafenmarkt 19 Wassertrüdingen 09832/708835
Pizzeria Italia Bahnhofstraße 1 Wassertrüdingen 09832/523
Pizzeria La Venezia Marktstraße 28 Wassertrüdingen 09832/67897
Marktcafé Marktstraße 24 Wassertrüdingen 09832/706704
Spalter Bierstube Sauergasse 1 Wassertrüdingen 015144525480
Gasthaus "Zum Karpfen" Fürnheim 90 Wassertrüdingen  09832/7895
Forstquell Brauerei Fürnheim 35 Wassertrüdingen  09832/9657
Designbar & Lounge Oettinger Str. 15 Wassertrüdingen  

Zahlen, Daten, Fakten

Einwohnerzahl
Stadt Wassertrüdingen 5.962
(Einwohner insgesamt 6.255)
Wassertrüdingen 4.169
Altentrüdingen mit Eislerhof 180
Fürnheim mit Goschenhof und Himmerstall 351
Geilsheim mit Oberaumühle 508
Obermögersheim mit Laufenbürg 539
Reichenbach mit Stahlhöfe 59
Schobdach 156
Gemeindefläche
53,58 km²
Gemeindestraßen
63,303 km
429 m über N

Information und Kontakt

Touristikservice Wassertrüdingen
Marktstraße 19
91717 Wassertrüdingen
Tel. 09832 6822 45
Email: touristikservice@stadt-wassertruedingen.de
Internet: www.wassertruedingen.de

Öffnungszeiten:
Montag 14 bis 17 Uhr
Dienstag bis Freitag 10 bis 13 Uhr

Museum FLUVIUS
Marktstraße 1
91717 Wassertrüdingen
Tel. 09832 6822 15
Email: fluvius@stadt-wassertruedingen.de
Internet: www.fluvius-museum.de

Öffnungszeiten:
Montag 9 bis 13:30 Uhr
Dienstag bis Freitag: 9 bis 16 Uhr
Samstag, Sonn- und Feiertage: 11 bis 16 Uhr

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!