Wassertrüdingen zu Gast in Pfaffenhofen

Der Aufsichtsrat der „Natur in Wassertrüdingen 2019“ und der Stadtrat statteten jetzt der vor kurzem gestarteten Gartenschau in Pfaffenhofen/Ilm einen Besuch ab und wurden vom dortigen Bürgermeister Thomas Herker persönlich empfangen. Bürgermeister Herker berichtete davon, dass die Gartenschau eine der werthaltigsten Investitionen der letzten Jahre für Pfaffenhofen gewesen sei.

Vor allem die Bürger der Stadt würden, wenn die Gartenschau vorbei sei, langfristig von den neuen geschaffenen Anlagen profitieren, so Herker. Er freue sich schon sehr darauf, die Daueranlagen seinen Bürgern übergeben zu können. Die Wohn- und Lebensqualität in der aufstrebenden Stadt im Norden von München werde durch die neu geschaffenen Anlagen erheblich aufgewertet. Wenn man rechne, was andere Investitionen kosten würden und was man dafür bekomme, sei eine Gartenschau kostenmäßig überschaubar, aber überaus wertsteigernd, so Herker. Zudem könnten Fördermittel, die sonst unerreichbar wären, abgerufen werden, es würden sich viele Türen auftun und der Zusammenhalt in der Stadt und in der Region werde gestärkt. Dritter Bürgermeister Klaus Schülein, der die Delegation aus Wassertrüdingen anführte, sprach seine Überzeugung aus, dass die Gartenschau für Wassertrüdingen ein enormer Gewinn sei. In Wassertrüdingen würden zwei technische Bauwerke, nämlich der staatlich geforderte Hochwasserschutz im Süden der Altstadt und die behördlich geforderte Schließung der Deponie im Norden, durch die Gartenschau aufgewertet und langfristig als Naherholungsregionen erschlossen. Bei der Durchführung der Gartenschau begeistere ihn besonders, dass es gelungen sei, alle drei Landkreise (Ansbach, Weißenburg-Gunzenhausen und Donauwörth) für die „Gartenschau der Heimatschätze“ in Wassertrüdingen zu begeistern und sich nicht unerheblich daran zu beteiligen.

Besonders der in Pfaffenhofen neu angelegte „Bürgerpark“ fand Anklang bei den Besuchern aus der Hesselbergregion. Ähnlich wie in Wassertrüdingen mit der Wörnitz wurde die bisher abgeschottete Ilm renaturiert und für die Bürger zugänglich gemacht. Das sei der erste Park mitten in Pfaffenhofen, der für die Bürger geschaffen wurde, so Geschäftsführer Walter Karl (Pfaffenhofen), der die Gruppe durch zwei der vier Ausstellungsbereiche führte. In Pfaffenhofen seien in den ersten Wochen schon über 12.000 Dauerkarten verkauft worden, so Karl. Das zeige das große Interesse der Pfaffenhofener an „ihrer“ Gartenschau.