Pressemitteilungen

03.07.2019: Christen feiern Schöpfungstag auf der Gartenschau

Mitten in der Natur das Werk Gottes feiern: Die Diözese Eichstätt hat ihren traditionellen Schöpfungstag diesmal auf der Gartenschau in Wassertrüdingen veranstaltet. Neben einem ökumenischen Mittagsgebet mit Bischof Gregor Maria Hanke gab es dabei am vergangenen Sonntag zahlreiche Informationen und Gesprächsmöglichkeiten. Das Bistum war Gast der Initiative "Ackerschätze – aus Liebe zur Heimat", bei der sich am Klingenweiherpark die heimische Landwirtschaft präsentiert.

Der Aktionstag wird normalerweise in der kirchlichen "Schöpfungszeit" im September abgehalten. Wegen der Gartenschau wurde er in diesem Jahr auf Initiative von Bischof Hanke vorgezogen. An dem Mittagsgebet nahmen bei herrlichem Sonnenschein rund 200 Gläubige an der Feier teil. Es wurde von Vertretern mehrerer Konfessionen zelebriert: Neben Hanke standen die evangelische Regionalbischöfin Gisela Bornowski, der methodistische Superintendent Markus Jung, der evangelische Dekan Hermann Rummel und der katholische Wassertrüdinger Pfarrer Francesco Benini am Altar.

Hanke sagte in seiner Predigt, die ökologische Frage sei "in der Mitte der Gesellschaft angekommen". Er rief die Christen zu einem maßvollen Lebensstil und einem sorgsamen Umgang mit den vorhandenen Ressourcen auf. Schöpfungstheologie, so der Bischof, müsse öffentlich und politisch sein. Schon im Alten Testament seien ökologische Fragen wichtig gewesen. "Die Erde gehört uns nicht", betonte Hanke. Die Menschen könnten sie bewohnen und nutzen, "als Gäste, vielleicht als Mieter. Jedenfalls nicht als Besitzer."

Mit Blick auf das bayerische Volksbegehren zur Artenvielfalt verteidigte die evangelische Regionalbischöfin Gisela Bornowski die heimische Landwirtschaft gegen überzogene Kritik. Manches in der Umweltdebatte sei aus dem Lot geraten, sagte die Theologin. Die Landwirte seien zu Unrecht an den Pranger gestellt worden und nun entsprechend verunsichert. Es sei auch eine seelsorgerliche Verpflichtung, mit ihren Ängsten umzugehen, unterstrich Bornowski, die als Bischöfin für den Kirchenkreis Ansbach-Würzburg zuständig ist.

01.07.2019: Streuobsttag in Wassertrüdingen: DONIKKL sorgte auf der Gartenschau für gute Laune

Am Sonntag fand auf der Gartenschau der Heimatschätze in Wassertrüdingen der Streuobsttag statt. Neben Auftritten von Musikvereinen fand zudem das Abschlussfest des Kinder- und Jugendwettbewerbs „Streuobst-Vielfalt – Beiß rein!“ statt. Bei einem tollen Mitmach-Programm mit DONIKKL konnten die Kinder sowie die Eltern mitsingen, klatschen und tanzen.

Am Streuobsttag durften die Sieger der Kreisverbände des Jugendwettbewerbs, welchen der bayerische Landesverband für Gartenbau und Landespflege e.V. organisiert hat, den Tag zusammen mit DONIKKL feiern. Über 800 Kinder haben sich somit bereits im Vorfeld für das Abschlussfest des Jugendwettbewerbs „Streuobst-Vielfalt – Beiß rein!“ angemeldet, das am Sonntag auf der Gartenschau stattfand. In der Streuobstwiese im Klingenweiherpark konnten die Kinder an verschiedenen Stationen Dinge entdecken, spielen oder basteln. Es durfte gemolken werden an Eimern mit Eutern, mit einer kleinen Holzarmbrust konnten die Kinder ihr Adlerauge trainieren oder Anstecker mit Wunschmotiv herstellen.

Doch das war nicht alles, was sich der Landesverband einfallen lassen hat: Bei einer Rally konnten die teilnehmenden Kinder die Gartenschau erkunden. Vier Fragen galt es zu beantworten. Die Antworten waren auf dem Gartenschaurundweg zwischen der Streuobstwiese im Klingenweiherpark und der Sparkassenbühne im Wörnitzpark zu finden. Auf dem Weg war auch sonst viel geboten: Neben den Programmen der Aussteller, sorgten auch einige Musikvereine und Chöre für Unterhaltung. Bei der Bühne angekommen wartete DONIKKL bereits mit seinem spaßigen Mitmach-Programm. Zunächst konnten sich die begeisterten Kinder zusammen mit dem DONIKKL und der Prinzessin Dr. Auguste von Bayern, der Schirmherrin des Wettbewerbs, fotografieren lassen. Im Anschluss wurde eine Stunde lang auf und vor der Bühne ausgelassen getanzt und gesungen.

30.06.2019: Marquess sorgte für Südseestimmung: Romantisches Sommerfest auf der Gartenschau voller Erfolg

Zahlreiche Gäste, meist Dauerkartenbesitzer, waren am Samstag auf dem Gelände der Gartenschau unterwegs und genossen die Sommersonne mit Musik und einem romantischen Rahmenprogramm. Am Abend sorgte Marquess für Tanzstimmung vor der Bühne. Das Sommerfest, das am vergangenen Samstag auf der Gartenschau stattfand, markierte den Höhepunkt im Veranstaltungsprogramm für die 108 Tage Erlebnis in Wassertrüdingen.

Bereits am Vormittag traten Bands und Musikvereine auf: Die Abbey Road Big Band sorgte auf der Sparkassenbühne für beste Stimmung im Wörnitzpark, im Klingenweiherpark dominierten die traditionellen Klänge der Volksmusik. Überall wurde der Sommer in allen Zügen genossen – bei der Scheune der Ackerschätze konnte man beispielsweise nicht nur kühle Drinks genießen, sondern auch selbst herstellen. In beiden Parkteilen konnte man zu jeder Uhrzeit etwas entdecken: Der Spaßkoffer zog als Walk-Act seine Runden und begeisterte mit Jonglage, Stelzenlauf und Humor, Anna Lou brachte in der Alten Säge die Menschen mit ihrem Gesang zum Strahlen und die heimische Band Peilsender rockte die Sparkassenbühne.

Wegen der Hitze und auch wegen des tollen Abendprogramms kamen viele Besucher erst gegen 19 Uhr auf das Gelände der Gartenschau. Nachdem die Franconian Jazzband die Anwesenden mit ihrer humorvollen und ganz unkomplizierten Art zu Musizieren in den Bann gezogen hatte – trat um 20:45 Uhr die Latino-Band Marquess auf. Diese füllten mit ihrer Gute-Laune-Musik innerhalb von Minuten die große Tanzfläche vor der Bühne, die Grünflächen und Liegewiesen rund um die Bühne waren randvoll mit Picknickdecken, Stühlen und glücklichen, entspannten Besuchern.

Nach etwa eineinhalb Stunden Auftritt – begleitet von einem wunderschönen Sonnenuntergang – erstrahlte das Gelände im Licht von zahlreichen Lampions, Windlichtern und Schwimmkerzen. Diese lotsten die Gäste direkt zu den letzten Programmpunkten des gelungenen Tages: eine epische Feuershow am Regionalpavillon und das darauffolgende Barock- und Hochfeuerwerk, welches man wunderbar vom Deich aus betrachten konnte. Von den Besuchern hörte man auf dem Weg nach Hause nur begeisterte Worte über den sehr romantisch gestalteten Abend- selbst beim Bäcker im Ort, war das Sommerfest der Gartenschau am Tag darauf noch Gesprächsthema Nummer Eins. Denn wer nicht da war, hatte wirklich was verpasst.

28.06.2019: Bei perfektem Gartenschauwetter: 100.000. Besucherin auf der Gartenschau begrüßt

Am Freitagvormittag konnte noch vor dem Sommerfest die 100.000. Besucherin begrüßt werden. Maria Wittmann-Sperber aus Erlangen wurde, zusammen mit ihrem Mann und ihrer Nichte, mit Blumen und einem Geschenkkorb aus der Region auf der Gartenschau empfangen.

Der Vorsitzende der Landesgartenschau GmbH, Roland Albert, sowie der Erste Bürgermeister von Wassertrüdingen Stefan Ultsch, Prokuristin der Gartenschau Ingrid Rott-Schöwel und die beiden Geschäftsführer Robert Sitzmann und Peter Schubert überreichten Maria Wittmann-Sperber, die zusammen mit ihrem Mann Helmut Sperber und ihrer Nichte Sabine Wittmann anreiste, Blumen und einen Geschenkkorb mit regionalen Produkten. Die drei Gäste, die mit ihrem Besuch die Marke der 100.000 knackten, sind aus Erlangen und knapp 80 Kilometer für die Gartenschau gefahren. Gerne wollten Sie sich, wie auch bei Würzburg im vergangenen Jahr, von der Wassertrüdinger Gartenschau der Heimatschätze und ihren Vorzügen überraschen lassen. Wirklich geplant war der Ausflug der drei nicht: „Wir haben uns nach dem Wetter gerichtet, heute soll es ja nicht ganz so warm werden.“ Nicht nur gutes Wetter haben die Erlanger somit bekommen, sondern zudem auch noch eine schöne Überraschung.

Noch knapp 70 Tage lang findet die Gartenschau der Heimatschätze in Wassertrüdingen statt. Insgesamt werden knapp 250.000 Besucher erwartet. Die erste große Hürde wurde heute mit dem 100.000. Besucher bereits genommen. Auch das am Samstag stattfindende Sommerfest sowie der Streuobsttag am Sonntag werden, gerade bei dem tollen Wetter, nochmals einige Besucher nach Wassertrüdingen locken. Auch die Prokuristin zeigt sich begeistert angesichts des schönen Ereignisses dieses Tags: „Wir sind stolz und begeistert, wie viel positiven Zuspruch wir hier mit unserer Gartenschau in Wassertrüdingen erhalten und freuen uns auf die vielen schönen Tage und netten Besucher, die noch kommen.“


26.06.2019 - Sommerfest mit Marquess und Streuobsttag mit DONIKKL: Highlight-Wochenende auf der Gartenschau steht bevor

Das kommende Wochenende wird die Gartenschaubesucher mit Latino-Beats, einem Feuerwerk und einem Mitmach-Programm für Kinder begeistern. Am Samstag findet das Sommerfest auf der Gartenschau statt: Als Headliner werden die Bands Peilsender und Marquess auftreten. Der Sonntag trägt das Motto „Streuobsttag“. Donikkl wird im Wörnitzpark ein tolles Spaßprogramm für Kinder anbieten.

Sommer, Sonne und mehr: Das Sommerfest auf der Gartenschau ist das Highlight des Junis und randvoll mit Programm. Zahlreiche Musikvereine, Big Bands und Akteure werden die Besucher am kommenden Samstag mit ihren Auftritten begeistern. Die Liegewiesen auf dem Gelände laden förmlich dazu ein, es sich mit einem gekauften Snack oder einem mitgebrachten Picknickkorb samt Decke gemütlich zu machen. Bis in die Abendstunden wird in Wassertrüdingen einiges geboten sein und das Gelände in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen – romantische Stimmung inklusive. Ab 15 Uhr wird die Wassertrüdinger Band Peilsender auftreten – großes Highlight ist das Konzert der Latino-Band Marquess. Ab 20:45 Uhr werden sie den Gästen auf der Sparkassenbühne im Wörnitzpark einheizen. Abschließend findet im Wörnitzpark eine Feuershow sowie ein Hochfeuerwerk statt, welche den Abend abrunden werden. Für diesen Anlass werden die Kassen und Einlasszeiten verlängert. Am Haupteingang Wörnitzpark sind die Kassen am 29. Juni bis 21 Uhr geöffnet. Einlass ist bis 23 Uhr. Im Entengraben haben die Kassen hingegen regulär bis 17 Uhr geöffnet, eingelassen wird hier aber ebenfalls bis 23 Uhr. Im Klingenweiherpark wurden nur die Einlasszeiten verlängert – hier können Sie bis 20 Uhr den Park betreten.

Der Sonntag wird ein Fest für Kinder und Familien. Am Streuobsttag findet unter anderem in der Streuobstwiese die Abschlussfeier des Kinder- und Jugendwettbewerbs „Streuobst-Vielfalt – Beiß rein!“ des Bayerischen Landesverbands für Gartenbau und Landespflege e.V. statt. Über den Tag verteilt werden verschiedene Musikgruppen, wie die Blaskapelle Wieseth oder der Liederkranz Nennslingen auf dem Gelände ihre Kunst zum Besten geben. Ab 13 Uhr bringt dann die DONIKKL-Mitmach-Show auf der Sparkassenbühne die Kinder zum Strahlen. Hier wird getanzt, gelacht und gesungen – nicht nur zu dem bekannten und geliebten Fliegerlied. Ebenso findet hier die Preisverleihung des bereits genannten Wettbewerbs statt. Es erwartet die Besucher ein tolles Wochenende bei bestem Wetter auf der Gartenschau!

24.06.2019: 20.000 Gäste genossen die Gartenschau: Wochenende der Heimatschätze sorgte für zahlreiche Besucher

Der Feiertag wurde auf der Gartenschau mit Blasmusik und strahlendem Sonnenschein zelebriert. Musikkapellen und traditionelle Tanzgruppen unterhielten die vielen Besucher, die sich auf dem Gelände tummelten. Am Abend schwenkte zwar das Wetter um, das hielt die Gäste jedoch nicht davon ab dem Promikochen auf der Sparkassenbühne beizuwohnen. Spitzenkoch Rolf Dürr, der auch für das schwedische Königshaus gekocht hat, zauberte zusammen mit dem Ansbacher Landrat Dr. Jürgen Ludwig und Wassertrüdingens 1. Bürgermeister Stefan Ultsch ein sommerliches Menü – moderiert wurde die Veranstaltung von Dirc Walke von Radio 8. Kredenzt wurden – auch den hungrigen rund 60 Zuschauern vor der Bühne – Mittsommerlachs auf Schwedische Art mit einem Salat und mariniertes Roastbeef mit Nudelsalat. Den Gartenschaubesuchern schmeckte das außergewöhnliche Menü sichtlich – auch bei Regen und Gewitter.

Der nächste Vormittag war geprägt von der Eröffnung des neuen fränkischen Wasserradwegs, welcher auch in Wassertrüdingen Station macht. Viele geladene Gäste versammelten sich hierfür am Regionalpavillon wo Staatminister Joachim Herrmann, Gerhard Wägemann, Landrat des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen und der Ansbacher Landrat Dr. Jürgen Ludwig die Eröffnungsreden hielten. Gemeinsam mit den anderen Ehrengästen wurde im Anschluss das offizielle Band durchschnitten und das Gefolge machte einen kurzen Radausflug auf dem neuen Radweg. Verschiedene Musikgruppen sorgten am Nachmittag unter dem Motto „Heimatschätze“ für gute Stimmung auf der Gartenschau. Abschluss war das Konzert der Wassertrüdinger Band Peilsender auf der Sparkassenbühne im Wörnitzpark.

Fränkisch ging es am Samstag auf der Gartenschau zu: Heimatschatz Mundart lautete das Motto bei eher wechselhaftem Wetter. Die ARGE Mundart-Theater Franken e.V. war den ganzen Tag auf dem Gelände unterwegs um die Besucher zu unterhalten, die Kinderzeche aus Dinkelsbühl präsentierte sich auf der Bühne, die Merkendorfer Volksmusikanten und das Oettinger Kammerorchester spielten auf, die Wörnitzrussen unterhielten das Publikum im Klingenweiherpark und Jochen Schaible gab ein Kabarett auf der Sparkassenbühne zum Besten. Zum Abschluss sorgte ALC und Band eineinhalb Stunden lang mit fränkischem Hiphop für gute Stimmung.

Für einen Rekord sorgte der Sonntag in Wassertrüdingen. Zahlreiche Besucher strömten in die Stadt und auf die Gartenschau für den Auftritt von 13 Musikvereine unter dem gleichen Motto, wie bereits am Donnerstag, Heimatschatz Blasmusik. Doch das war nicht das einzige, was die Stadt an der Wörnitz am Sonntag zu bieten hatte: Vom Sonnenuhrenpark bis zum Regionalpavillon des Gartenschaugeländes präsentierten und verkauften über 40 Künstler und Handwerker ihre Arbeiten. Ob Schmuck, handgenähte Kleidung, Deko für den Garten oder für das Haus – für jeden Geschmack wurde etwas geboten. Wer nichts kaufen wollte wurde dennoch gut unterhalten. Neben der musikalischen Untermalung durch die Kapellen, durften die Besucher auch einen Blick über die Schultern der Künstler werfen.

 

20.06.2019: Nelken, Asparagus und Co. – Neues Motto bei der Blumenschau in Wassertrüdingen

Vom 21. Juni bis zum 4. Juli werden in der Blumenhalle der Gartenschau in Wassertrüdingen Nelken, Asparagus und Co. ins Licht gerückt. Wieder beteiligten sich diverse Floristen der Region bei der Umgestaltung der Halle.

Blumen können so vielfältig sein: Das beweist auch die Blumenschau der Gartenschau in Wassertrüdingen. Alle zwei Wochen wechselt hier das Thema. Nach den Rosen kommen nun Nelken und Asparagus an die Reihe. Die Nelke galt jahrelang als langweilige und angestaubte Blume, mittlerweile ist sie jedoch auch bei den jüngeren Blumenliebhabern wieder beliebt. In den frühen 70er Jahren gab es die bekannte Blume meist nur in fünf verschiedenen Sorten und Farben. In Wassertrüdingen werden nun 95 verschiedene Arten dieser Gattung ausgestellt – querbeet durch das Farbspektrum.

 Die heimischen Floristen von Blattwerk Bauer und Wagners Blatt und Blüte, sowie Gärtnerei Höhn aus Bechhofen haben sich dabei wieder viel Mühe gegeben, die Besucher mit neuen und aufregenden Ideen zu begeistern und ihnen die Vielfalt der Nelke, aber auch des Asparagus wieder näher zu bringen. Die Blumenschau zeigt vieles von einzelnen Blumen – für die, die sich ihre Lieblingssorte suchen möchten – bis hin zu Sträußen und größeren, hängenden aber auch stehenden Installationen. Für jeden Geschmack ist wieder etwas dabei bis dann am 5. Juli zu dem Motto „Topfgärten“ gewechselt wird.

17.06.2019: Inklusion, Integration, Barrierefreiheit: Institutionen und Verbände gestalteten Tag des sozialen Miteinanders

Zahlreiche Verbände und Institutionen haben am Sonntag gemeinsam den Tag des sozialen Miteinanders auf der Gartenschau gestaltet. Bands und Chöre bespielten die Bühnen, auf der Aktionsfläche im Wörnitzpark wurden viele Aktivitäten wie Trommelworkshops, Sportprogramme oder gemeinsames Basteln angeboten.

Barrierefreiheit und Integration von behinderten Menschen ist ein allgegenwärtiges Thema. Auch die Gartenschau hat diesen Sonntag ganz ins Zeichen des sozialen Miteinanders gestellt. Viele Pflegeheime, soziale Vereine und Institutionen haben sich beteiligt, um den Besuchern die vielfältigen Schichten des sensiblen Themas näher zu bringen. Dies taten die Mitwirkenden – trotz des anfangs schlechten Wetters - in verschiedenster Art und Weise: Einige Vereine bespielten mit Bands und Chören die Bühnen, andere präsentierten sich und ihre Arbeit auf der Aktionsfläche und boten zudem noch interessante Mitmach-Aktivitäten an.

Bei einer Podiumsdiskussion auf der Sparkassenbühne im Wörnitzpark wurde am Nachmittag über Inklusion und Integration von Menschen mit Behinderung diskutiert. Beteiligt an der Diskussion waren Stefan Ultsch, Bürgermeister von Wassertrüdingen, Verena Bentele, Präsidentin des VdK, Hans Dieter Niederprüm, Geschäftsführer des Tourismusverbands Fränkisches Seenland, Holger Kiesel, Beauftragter für Menschen mit Behinderung der Bayerischen Staatsregierung und Anton Seitz, Behindertenbeauftragter des Landkreises Ansbach.

Auch das Team der Gartenschau hat sich bezüglich Barrierefreiheit viele Gedanken gemacht, um eingeschränkten Besuchern einen schönen Aufenthalt zu bieten. Das gesamte Gelände wurde nahezu barrierefrei gestaltet. Die Steigungen wurden deswegen möglichst gering gehalten. Für Rollstuhlfahrer aber auch Familien mit Kinderwägen ist die Gartenschau also bestens geeignet. Auch für diejenigen, die zwar noch laufen können, aber weite Distanzen nicht mehr schaffen, wurden mehrere Services eingerichtet. An den Kassen kann man sich beispielsweise Rollstühle oder E-Scooter ausleihen. Ein Shuttlebus fährt im halbstündlichen Takt die verschiedenen Stationen ab, auch den Weg durch die Stadt können sich Gehbehinderte oder Ältere damit ersparen. Zudem wurden Audio-Guides und Blinden-QR-Codes für Menschen mit Sehbehinderung entworfen. „Zwei Dinge sind wichtig. Man muss Barrierefreiheit fördern und anbieten, aber diese Angebote, wie sie beispielsweise die Gartenschau bietet, müssen dann auch genutzt werden.“, erklärte Verena Bentele, die selbst eine Sehbehinderung hat. Vieles wurde somit getan, um allen Menschen auf der Gartenschau einen schönen Tag zu bereiten und der Tag des sozialen Miteinanders hat den Besuchern die Wichtigkeit von Integration und Barrierefreiheit noch einmal verdeutlicht.

12.06.2019: Kulinarik und Musik: Genussmarkt und Straßenmusikfestival füllten Wassertrüdingens Altstadt

Am Samstag und Sonntag fand in Wassertrüdingen der erste Genussmarkt entlang der Marktstraße statt. Von 10 bis 18 Uhr konnten sich die Besucher bei rund 30 unterschiedlichen Anbietern, Direktvermarktern und Produzenten verschiedenste Produkte kaufen oder probieren. Die Pfingstfeiertage wurden zudem mit einem Straßenmusikfestival auf der Gartenschau gefeiert.

Zahlreiche Besucher strömten am Wochenende trotz des zunächst etwas bewölkten Himmels nach Wassertrüdingen zum Schlemmen und Genießen. An mehreren Standorten – die Biergärten - wurden von Brauereien aus der Umgebung bespielt. Das Angebot der vielen Stände, die sich über die Marktstraße verteilten war vielfältig: Von Eingelegtem bis hin zu Ölen und Backwaren war für jeden Geschmack und Anlass etwas dabei. Highlight am Samstag war der spektakuläre Auftritt der Wassertrüdinger Tanzgruppe Dance14s statt.

Am Sonntag wurde der Genussmarkt dann mit Musik und unterschiedlichsten Klängen untermalt. Zeitgleich zum Geschehen in der Marktstraße platzierten sich zahlreiche Musiker rund um den Marktplatz, aber auch auf den Geländeteilen der Gartenschau und begeisterten die Besucher beim Schlemmen mit Songs aus allen Sparten der Musik. Das Straßenmusikfestival sorgte auch nach dem Genussmarkt – am Pfingstmontag – noch für viele begeisterte Gesichter in Wassertrüdingen. Insgesamt musizierten knapp 30 Bands, Gruppen und Einzelpersonen und füllten mit ihren Darbietungen die Altstadt, sowie die Geländeteile der Gartenschau mit unzähligen Besuchern.


08.06.2019: „Die Königin der Blumen“ auf der Gartenschau: Rosenschau verzaubert in vielen Farben und Formen


Sträuße, Schnittblumen, ein Bett aus Rosen und andere faszinierende Installationen: Ein unverkennbarer Duft hängt in der Luft der Blumenschau in Wassertrüdingen, welche im Zuge der Gartenschau der Heimatschätze in einem alten Schreibwarengeschäft ihren Platz gefunden hat. Das neue Motto der Blumenschau, das alle zwei Wochen wechselt, sind nun die Rosen. Bis zum 20. Juni können sich die Besucher die schönen neuen Arrangements noch ansehen, bevor es mit „Nelken, Asparagus und Co.“ weitergeht. 90 verschiedene Sorten an Schnittrosen im gesamten Farbspektrum wurden verarbeitet – deutlich mehr als man im normalen Blumengeschäft bestaunen kann. Die gigantische Auswahl an Rosen wird ergänzt durch sogenannte Begleitstauden wie beispielsweise Rittersporn, Eisenhut, Septembergrün oder diverse Kräuter wie Rosmarin oder Lavendel.

Beteiligt an der Blumenschau sind viele der Gärtnereien aus der Stadt und der Umgebung, wie Wagners – Blatt und Blüte und Blattwerk Bauer aus Wassertrüdingen oder 1A-Blumen Ensslin aus Nördlingen. Floristtechniker Dieter Scheffler ist der Kopf hinter der Ausstellung und ist begeistert von der Arbeit der Kollegen und dem Gesamtergebnis: „Wie immer ist es eine große Freude für mich mit Kollegen aus der Region und mit meinem Team eine so schöne Ausstellung gestaltet zu haben.“ Über drei Tage wurde die Blumenhalle nun passend zum Thema umgebaut. „Sukzessiv wurden die alten Exponate durch die neuen ersetzt.“, erklärt Dieter Scheffler. Die Blumenschau bleibt so, trotz Umstrukturierung, immer für die Gäste geöffnet.

Auch auf dem Platz zur Sonne, der Outdoor-Blumenschau, wird die Rose zum Thema: Kletterrosen, Rosenbögen und -spaliere werden auf der Fläche zu finden sein und ein Verkaufswochenende wird mit den schönen Blumen stattfinden. Am 15. und 16. Juni können sich die Besucher der Gartenschau somit neue wunderschöne Rosenstöcke kaufen und direkt mit nach Hause nehmen. „Die Rose wird gerne als Königin der Blumen bezeichnet. Es gibt mittlerweile einige tausend Sorten weltweit und die schönsten zeigen wir in unserer kleinen, aber feinen Selektion auf der Gartenschau.“, schwärmt Dieter Scheffler.

06.06.2019 - Das „Gefüge“ gewinnt: Sieger des Kunstpreises Skulptur der Gartenschau Wassertrüdingen steht fest

Bereits vor der Eröffnung der Gartenschau traf sich bei bestem Wetter die Jury zur Begutachtung der fünf nominierten Kunstwerke auf dem Gelände in Wassertrüdingen. Nach reiflicher Überlegung entschieden sich die Schiedsrichter für das „Gefüge“ von Albrecht Fersch.

Die Jury, bestehend aus dem Geschäftsführer der Gartenschau Peter Schubert, Prokuristin Ingrid Rott-Schöwel, Künstler und Kurator Carlos Cortizo und dem Vorstand des BBK Nürnberg Mittelfranken Alexander Schräpler, hatte keine leichte Wahl. Die fünf Kunstwerke waren bereits in einer Vorjurierung von einer erfahrenen Jury des Berufsverbandes Bildender Künstler Nürnberg Mittelfranken aus 31 Einreichungen ausgewählt worden, um auf dem Gartenschaugelände aufgestellt zu werden: Albrecht Fersch mit seiner vor Ort entstandenen Arbeit "Gefüge", Christian Heß mit seinem an vielen Orten des Gartenschaugeländes auftauchenden "Wurm", Younghun Lee mit der Figur "K-12", Sylvia Lobenhofer mit ihrer "Kathedrale" aus Glas und Metall und Peter Wittstadt mit seiner in Stein gehauenen "Mutter Erde". Der Kunstwettbewerb wurde von der Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH ausgelobt und in Zusammenarbeit mit dem BBK Nürnberg Mittelfranken konzipiert und durchgeführt.

Letztlich entschied sich die Jury einstimmig für das "Gefüge" von Albrecht Fersch. Die Siegerkunstwerk ist ein organisches Gebilde aus Kunststoff, das sich zwischen mehreren Bäumen auf dem Gartenschau-Gelände spannt. Es erinnert an ein Gespinst im Großformat oder auch ein neuronales Netz. In Kombination mit dem Kunststoff, der die Außenhaut bildet, entstehen beim Betrachter vielfältige interpretatorische Bezüge. Aber auch rein formal weiß das Werk zu überzeugen: Individuell vor Ort entstanden, ist es Fremdkörper und wichtiger Teil des Ganzen zugleich. Auf dem Weg durch das Gelände und hinauf zur Aussichtsplattform taucht es immer wieder auf: Immer anders, aber immer schön.

05.06.2019: 1. Wassertrüdinger Genussmarkt am 8. und 9. Juni 2019

Am Samstag, 8. Juni 2019 und Sonntag, 9. Juni 2019 findet der erste Wassertrüdinger Genussmarkt entlang der Marktstraße statt. Von 10 bis 18 Uhr präsentieren und verkaufen rund dreißig Anbieter, Direktvermarkter und Produzenten aus der gesamten Region ihre Waren.

An insgesamt drei Standorten finden sich außerdem Plätze, die von heimischen Brauereien aus der Umgebung bespielt werden. Diese sogenannten Biergärten laden zum Verweilen und Probieren ein. Das Angebot ist vielfältig: Getränke, Eingelegtes und Eingemachtes, Fleisch- und Wurstwaren, Honig, geräucherte Forellen, Kartoffelchips, Spargel, Öle, Kräuter aber auch Käse, Nudeln, Kaffee, Backwaren, Crepes, Waffeln und vieles mehr, können erstanden oder direkt vor Ort verzehrt werden. Am Samstag findet zudem um 15 Uhr ein Auftritt der Wassertrüdinger Tanzgruppe Dance14s statt.

Am Sonntag, den 9. Juni – dem Straßenmusikfestival - platzieren sich rund um den Markt zahlreiche Musikerinnen und Musiker auf den beiden Gartenschau-Geländen (Wörnitzpark und Klingenweiherpark) sowie in der Innenstadt und überraschen die Gäste mit bunten und kontrastreichen Sounds.

Ausreichend Parkplätze für die Besucher des Genussmarktes, der Gartenschau sowie des Straßenmusikfestivals stehen auf dem offiziellen Gartenschauparkplatz in der Oettinger Straße 56 zur Verfügung (Kosten pro Tag 3,- €). Der Parkplatz ist von den Zufahrtsstraßen aus Ansbach, Dinkelsbühl und Oettingen kommend mit dem Logo der Gartenschau ausgeschildert. Die Innenstadt ist für die Veranstaltung komplett gesperrt.

03.06.2019: Kultusstaatssekretärin Anna Stolz eröffnet „Aktionstag Musik in Bayern 2019“

„Musik vereint uns! Das ist das Motto des diesjährigen ,Aktionstages Musik in Bayern‘, und ich bin sicher, jeder, der heute hier ist, kann es bestätigen: Miteinander Singen und Musizieren verbindet die Menschen – egal, welchen Alters und welcher Herkunft –, schafft eine lebendige Gemeinschaft und bereitet große Freude“, so Kultusstaatssekretärin Anna Stolz heute auf der Bayerischen Gartenschau in Wassertrüdingen. Sie eröffnete dort den „Aktionstag Musik in Bayern 2019“ im Rahmen eines Mitsingkonzertes von über 200 Kindern und Jugendlichen aus Mittel- und Realschulen sowie Kindertageseinrichtungen in der Region Wassertrüdingen.

„Gemeinsames Singen und Musizieren kann nur gut gelingen, wenn alle Beteiligten achtsam und respektvoll miteinander umgehen. Gemeinschaftliche musikalische Projekte wie der Aktionstag Musik leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Wertebildung und Persönlichkeitsentwicklung unserer jungen Menschen“, betonte die Staatssekretärin. Sie fuhr fort: „Ich freue mich sehr, dass sich auch in diesem Jahr wieder sehr viele Schulen und Kindertageseinrichtungen am ,Aktionstag Musik in Bayern‘ beteiligen! Sie unterstreichen damit den hohen Stellenwert der musikalischen Bildung im Freistaat.“

Der „Aktionstag Musik in Bayern“ will die Bedeutung der Musik an Schulen und Kindertageseinrichtungen stärken und Anlässe zur musikalischen Begegnung schaffen. Am „Aktionstag Musik in Bayern 2019“ beteiligen sich rund 140.000 Kinder und Jugendliche aus circa 2.000 Schulen und Kindertageseinrichtungen in allen Regionen des Freistaats. Er findet in der Woche vom 3. bis 7. Juni statt.

Prof. Dr. Michael Piazolo, Staatsminister für Unterricht und Kultus, Bernd Sibler, Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Kerstin Schreyer, Staatsministerin für 2 Familie, Arbeit und Soziales, sowie Dr. Thomas Goppel, Staatsminister a. D. und Präsident des Bayerischen Musikrats, haben die Schirmherrschaft übernommen. Der „Aktionstag Musik in Bayern“ wurde von der Bayerischen Landeskoordinierungsstelle Musik (BLKM) initiiert und findet in diesem Jahr bereits zum siebten Mal statt.

02.06.2019: Chorfest mit rund 80 Chören lockte 8.000 Besucher nach Wassertrüdingen

Das Wetter war den Gästen und Musikern wohlgesonnen am Sonntag den 2. Juni. Bei strahlendem Sonnenschein und knapp 30 Grad sangen über 80 Chöre, verteilt über das ganze Gelände der Gartenschau und der Altstadt Wassertrüdingens.

Von der Sparkassenbühne, auf der Halbinsel, beim Sonnenuhrenpark, in der Altstadt vor dem Rathaus, im Weinbergweg, auf der Seerose, auf der Klingenweiherbühne, in der Streuobstwiese oder auf der Bergrose – überall auf der Gartenschau wurde gesungen und begeistert gelauscht. Kinderchöre, Gesangsvereine und Sängerkreise aus der ganzen Region präsentierten unterschiedlichste Lieder von klassischen volkstümlichen Titeln bis hin zu modernen Popsongs. Nach dem Gottesdienst auf der Sparkassenbühne um 10 Uhr wurden die neun verschiedenen Auftrittsorte meist im 30-minütigen Wechsel von den unterschiedlichen Gruppen bespielt. Die vielen Besucher – über 8000 strömten heute auf das Gelände, davon alleine 2400 Mitwirkende - konnten so bei ihrem Gang durchs Gelände immer wieder neue und andere Musik genießen. Die Sitzplätze an den Bühnen waren stets gut gefüllt, auf dem Weg zwischen den Parkteilen bildeten sich Menschentrauben, die gespannt den verschiedenen Chören lauschten.

Die erste Gartenschauwoche wurde mit dem Chorfest mehr als erfolgreich abgeschlossen – 32.000 Besucher konnte Wassertrüdingens Gartenschau seit Eröffnung nun bereits verzeichnen. „Das tolle Wetter und die vielen wunderbaren Chöre haben den heutigen Tag zu etwas ganz Besonderem gemacht. Wir sind froh, dass so viele Besucher diesen Tag bei uns genießen konnten.“, schwärmt die Prokuristin der Gartenschau, Ingrid Rott-Schöwel. Auch Norbert Schmidt vom Sängerkreis, der an der Organisation der Veranstaltung beteiligt war, ist begeistert vom Chorfest:“ Es war ein sehr gelungener Tag. Alle Chöre sind mit strahlenden Gesichtern gegangen – passend zum Wetter.“


26.05.2019: Weit über 8.000 Besucher und Sonne satt: Erfolgreiches Eröffnungswochenende der Gartenschau

Musik, strahlender Sonnenschein und gute Laune: Die Gartenschau der Heimatschätze in Wassertrüdingen hat am 24. Mai erfolgreich begonnen. 108 Tage lang kann nun auf den beiden Geländeteilen, dem Wörnitzpark und dem Klingenweiherpark, nach Herzenslust flaniert und die Natur in vollen Zügen genossen werden.

Bereits am ersten Eröffnungswochenende waren weit über 8.000 Besucher in der mittelfränkischen Stadt Wassertrüdingen zu Gast. Zahlreiche Busgruppen waren vor Ort und haben sich bei Führungen die Gartenschau in ihrer ganzen Vielfalt zu Gemüte geführt. Der Bayerische Rundfunk sorgte mit einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm für Stimmung und Unterhaltung. Besonders die Auftritte von den Schlagerstars Claudia Jung und Vincent Gross am Samstagnachmittag sorgten für belegte Plätze vor der Sparkassenbühne im Wörnitzpark. Doch auch der Windsbacher Knabenchor sorgte Freitag für einen Strom an Zuschauern, die sich vor der Bühne tummelten.

Geschäftsführer Peter Schubert freut sich über die zahlreichen Gäste in der Stadt an der Wörnitz:“ Ich bin begeistert von der überaus positiven Resonanz, die die Gartenschau der Heimatschätze bei den Wassertrüdinger Bürgern, bei den Gästen aus Nah und Fern aber auch bei den Akteuren selbst hervorgerufen hat. Die Menschen sind stolz auf ihre Heimat.“ Noch 105 Tage Gartenschau liegen vor den Besuchern – viel Zeit für ein außergewöhnliches Programm und viele weitere Highlights, die im Gedächtnis bleiben werden. Auch die Prokuristin der Gartenschau, Ingrid Rott-Schöwel, ist begeistert von den vergangenen Tagen: „Wir sind unendlich dankbar und glücklich über dieses schöne Eröffnungswochenende. Wir freuen uns alle auf die vielen Tage, die noch kommen werden.“


24.05.2019: Söder gab Startschuss für 108 Tage Natur und Erlebnis in Wassertrüdingen

Bei bestem Wetter, angenehmen 20 Grad und mit knapp 2000 Gästen wurde die Gartenschau der Heimatschätze am Freitag feierlich eröffnet. Auch Ministerpräsident Dr. Markus Söder war vor Ort und durchschnitt offiziell das Blumenband am neu gebauten Regionalpavillon.

Bereits um 9 Uhr wurden am Freitag auf der Gartenschau im mittelfränkischen Wassertrüdingen die Pforten geöffnet. Die offizielle Eröffnungsfeier begann um 10 Uhr – nachdem sich zahlreiche Gäste vor der Sparkassenbühne im Wörnitzpark versammelt hatten – mit der Moderation von Thomas Giebelhausen und einer Begrüßung des 1. Bürgermeisters von Wassertrüdingen Stefan Ultsch. Er erläuterte wie viel Herzblut der Mitwirkenden in die Großveranstaltung in der kleinen Stadt geflossen ist. Zahlreiche Freiwillige, Arbeiter, Hilfskräfte oder Landschaftsgärtner haben in den letzten Tagen noch einmal alles gegeben, um den Besuchern das Beste bieten zu können. Auch Ministerpräsident Söder traf unter Applaus des Publikums in Wassertrüdingen ein. In seiner Eröffnungsrede sprach er über die Wichtigkeit von Gartenschauen für kleinere Kommunen – denn sie bringen Lebensqualität in den für Bayern extrem wichtigen ländlichen Raum.

Bei einer Gesprächsrunde mit Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth, dem Bayerischen Umweltminister Thorsten Glauber, dem Landrat des Landkreises Ansbach Dr. Jürgen Ludwig und dem Vorsitzenden der Bayerischen Landesgartenschau GmbH Roland Albert wurde ebenfalls über das Thema der städtebaulichen Entwicklung diskutiert. Wie sich die Gartenschau in dieser Art und Weise auf Wassertrüdingen ausgewirkt hat, konnte bei dem anschließenden Rundgang live begutachtet werden. Zunächst ging es durch die individuell gestalteten Themen- und Partnergärten. Beim Regionalpavillon der drei Landkreise Ansbach, Weißenburg-Gunzenhausen und Donau-Ries angekommen wartete noch ein letzter offizieller Akt auf Herrn Dr. Markus Söder: das Durchtrennen des Eröffnungs-Blumenbands der Gartenschau. Zu diesem Anlass gab der Bürgermeisterchor eine Darbietung seiner Gesangskünste. Im Anschluss wurde der neue Deich begutachtet, der im Rahmen der Gartenschau als Hochwasserschutzmaßnahme angelegt wurde. Die dadurch entstandene neue Parkanlage dient zukünftig als Naherholungsort mit Liegeflächen für Bürger und Gäste.

Die Besucher hatten die Möglichkeit bei einem ausgiebigen Rundgang beide Parkteile, welche durch die Altstadt verbunden sind, zu begutachten. Sommerblumenbeete, die neu sanierte Stadtmauer, den Regionalladen oder aber die Mustergräbern auf dem Friedhof sind hier als Standorte zu nennen. Im Klingenweiherpark begrüßen zahlreiche floristische Beiträge, die natürliche Landschaft sowie das goldene Glitzern des Weihersteigs die Gäste. Beim Beitrag der regionalen Landwirte, zwischen Feldern und Wiesen, wurde die Gartenschau, ihre Besucher und die Mitarbeiter ökumenisch von den beiden Pfarrern Wassertrüdingens, Dekan Hermann Rummel und Pfarrer Francesco Benini, gesegnet. Ein buntes Rahmenprogramm mit Stelzenläufer und Auftritten rundete die Eröffnungsveranstaltung ab. Am Abend fand der Tag mit einem Konzert des Windsbacher Knabenchors und der Musikgruppe Anna Lou seinen Ausklang.





20.05.2019: Ein schönes Konzept für ein besonderes Projekt – Outer Circle e.V. gestaltete Hauswand in Wassertrüdingen

Drei Männer und eine Hauswand: Künstler haben eine Seite eines alten Gasthauses zur Gartenschau verschönert. Johannes Wirthmüller, Adrian Till und Moritz Bothe sind vom Verein Outer Circle e.V. und gestalten oft größere Flächen im öffentlichen Raum. In einem kurzen Interview erzählen Sie von der Idee hinter dem Projekt.

Wer seid ihr und was habt ihr hier vollbracht?

Johannes Wirthmüller: Wir sind alle privat auch Künstler – über unseren Verein Outer Circle e.V. ist diese Zusammenarbeit mit der Gartenschau zustande gekommen.

Adrian Till: Wir sind aus Dachau und machen hauptsächlich Projekte im öffentlichen Raum. Wir hatten hier jetzt die Ehre auch bei der Gartenschau mitzuwirken und zwei sehr große Wände zu gestalten.

Was ist das Besondere an diesem Projekt?

Adrian Till: Das Besondere hier ist, dass das Mauerwerk hier offen liegt. Aber mit speziellen Techniken kann man auch diese Flächen gut gestalten. Wir hatten zudem sehr viele Freiheiten im gestalterischen Prozess und konnten deswegen auch ein sehr schönes Konzept verwirklichen. Johannes Wirthmüller: Ja, wie bereits gesagt: Der Untergrund ist sehr speziell und auch das Thema ist sehr reizvoll. Wir haben ja auch alle einen Naturbezug.

Wie seid ihr auf das Konzept gekommen?

Johannes Wirthmüller: Zum einen Teil haben wir uns mit dem Thema Gartenschau auseinandergesetzt, zum anderen Teil haben wir uns mit der konkreten Umgebung und Architektur auseinandergesetzt. Schlussendlich haben wir versucht eine Symbiose aus beidem zu schaffen – und damit eine Gestaltung herzustellen die nicht nur auf das Geschehen Bezug nimmt, sondern auch den Ort. Das kombiniert sich dann noch mit unserem eigenen Verständnis von Kunst.

Was genau soll euer Werk denn dann darstellen?

Johannes Wirthmüller: Wir haben viel mit Buchstaben und Symbolen gearbeitet. Diese sind so gesetzt, dass sie etwas Organisches und Wachsendes repräsentieren. Das tun sie in gewisser Weise auch im Bezug auf dem Menschen, indem sie sich säulenartig aufbäumen und wachsen. Wir haben versucht verschiedene Arten von Charakteren einzubinden: Die grünen größeren Flächen haben dabei eine ganz andere Wirkung als diese klaren linearen Stellen. Sie verkörpern ganz andere Gefühlszustände.

Was macht euch an eurer Arbeit besonders Spaß?

Johannes Wirthmüller: Es ist interessant wie die Leute reagieren. Wir sind ja aus dem Graffiti-Bereich, da ist das ganz normal. Erst sind die Leute sehr skeptisch, doch dann während der Arbeit wird die Resonanz immer positiver. Das ist eine schöne Wandlung.


Johannes Wirthmüller, Moritz Bothe und Adrian Till (v.l.) vor ihrem Kunstwerk in Wassertrüdingen. Zusätzlich wurden im Nachgang auch noch Container und ein Stromkasten von den Künstlern gestaltet. Foto: Natur in Wassertrüdingen/Laureen Eggmann

17.05.2019 - Das florale Band entsteht – Sponsor „Naturmetall“ sorgte für Pflanzgefäße und Installationen in der Altstadt

Endspurt bei den Vorbereitungen zur Gartenschau – auch in der Stadt wird nun mit Pflanzgefäßen für das richtige Flair gesorgt. Floristtechniker Dieter Scheffler begrünt zusammen mit Gärtnern und Künstlern das florale Band vom Wörnitzpark durch die Altstadt bis zum Klingenweiherpark. Ohne einen wichtigen Sponsor wäre dies jedoch nicht möglich gewesen.

„Naturmetall – by Max Blank“ sponserte Pflanztröge, Sichtschutzstelen und Gartenbänke im mittleren fünfstelligen Bereich, um den Weg durch die Stadt blumig, bunt und abwechslungsreich zu gestalten. Drei Naschinseln locken mit essbaren Blüten, Beeren, Zwergobst und Kräutern. Mit ihren Sitzgelegenheiten laden sie zum Verweilen ein und versüßen so den Spaziergang von einem Park zum anderen. Naturmetall stellt unter anderem die Tröge für die Bepflanzung im nahegelegenen Westheim her. Als Unternehmer der Region sieht sich Max Blank verpflichtet, einen Teil zum Erfolg der Gartenschau beizutragen: „Wassertrüdingen ist ein kleines, aber feines Städtchen. Wir freuen uns, mit unseren Trögen und Metallprodukten hier vertreten zu sein und für noch mehr Flair und Blühflächen in der Altstadt zu sorgen.“, so der Firmenchef. Die Kreationen von „Naturmetall – by Max Blank“ sind in der großflächigen Ausstellung in Westheim zu besichtigen. Dieter Scheffler, der die floristische Ausstellung konzipiert hat, ist zufrieden: „Die Vielzahl an unterschiedlichen Gefäßen, Größen und Materialien der naturmetall-Palette ermöglicht es uns, Pflanzkonzepte zu präsentieren, bei denen für jeden Geschmack etwas dabei ist.“

 



Geschäftsführer der Gartenschau Peter Schubert, Firmeninhaber von „Naturmetall“ Theresa und Thomas Blank, Gärtner Hans Graf, Seniorchef Max Blank, Floristtechniker Dieter Scheffler und Beatrix Getze vom Marketing der Gartenschau.

14.05.2019 - Zahlreiche Mitwirkende machen letzte Baustellenführung vor der Gartenschau

Bei zwei Baustellenführungen kurz vor der Eröffnung der Gartenschau sind mehr als 90 Mitwirkende noch ein letztes Mal über das Gelände geführt worden um verbliebene Fragen zu klären.

108 Tage lang wird auf der Gartenschau der Heimatschätze einiges los sein. Vor allem an den Wochenenden sind rund 10.000 Freiwillige aus 280 Vereinen eingebunden um die verschiedenen Bühnen zu unterschiedlichen Themen zu bespielen. 191 Auftritte finden während der Gartenschau alleine auf der Sparkassenbühne im Wörnitzpark statt. Damit auch jeder, der auf der Gartenschau für ein ausgefallenes Kulturprogramm sorgt über die wichtigsten Dinge und Orte Bescheid weiß, hat Sandra Kleemann, Leiterin des Veranstaltungs- und Kulturprogramms der Gartenschau, die Beteiligten noch einmal zur Baustellenführung eingeladen.

Neben den unterschiedlichen Bühnen in den Parkteilen wurde auch der Rest des Geländes von den Vertretern der Vereine begangen und begutachtet. Am wichtigsten waren jedoch natürlich die Auftrittsorte mit ihren Eigenheiten. Grundlegende Fragen zur Anlieferung der Instrumente, Überdachung und Bestuhlung konnten an den beiden Terminen noch geklärt werden. Das ist auch wichtig, denn an einigen Tagen wird das Gelände deutlich mehr bespielt als an anderen. Besonders das Chorfest am 2. Juni, bei welchem über 80 Chöre auf dem Gelände musizieren werden, oder beim Bläsertag am 14. Juli – es werden 600 Bläser auf der Gartenschau die Besucher unterhalten – wäre es von Vorteil, wenn viele der Beteiligten bereits wissen, wo sich beispielsweise ihre Bühne befindet. Das Team der Gartenschau wird dennoch jeden Tag vor Ort sein, um im Notfall mit Rat zur Seite zu stehen oder beim Verladen der Instrumente zu helfen. Team und Beteiligte freuen sich schon jetzt auf die vielen abwechslungsreichen Auftritte und hoffen den Besuchern eine tolle Zeit auf der Gartenschau bieten zu können.

08.05.2019: Endspurt der Vorbereitungen – Politiker, Presse und Sponsoren begingen Gelände vorab

Über 40 Vertreter der Politik, der regionalen Medien sowie der Sponsoren besuchten am Freitag, 3. Mai 2019, das Gelände der Gartenschau zu einem exklusiven Rundgang. Drei Wochen vor der Eröffnung machten sie sich selbst ein Bild von der Gestaltung des Wörnitz- und Klingenweiherparks und zeigten sich sehr beeindruckt.

Dem Rundgang voraus ging eine Pressekonferenz. Der Bayerische Staatsminister für Umwelt- und Verbraucherschutz Thorsten Glauber, Landrat Dr. Jürgen Ludwig, der Vorsitzende der bayerischen Landesgartenschau GmbH Roland Albert, der Erste Bürgermeister der Stadt Wassertrüdingen Stefan Ultsch sowie Landschaftsarchitekt Maik Böhmer vom Büro Planorama in Berlin informierten ausführlich über die Gartenschau und ihre Hintergründe.

Hochwasserschutz in „schön“ im Wörnitzpark

Bei dem Rundgang durch den ersten Parkteil im Süden Wassertrüdingens, den Wörnitzpark, konnten die Gäste bereits einen Blick in die Themengärten werfen, in denen die Arbeiten derzeit noch in vollem Gange sind. Besonders beeindruckte der landschaftlich sehr ansprechend umgesetzte Hochwasserschutz, der sich harmonisch in den Park einfügt: In Wassertrüdingen schützt nun ein begrünter Damm mit Liegewiesen und Wasserspielplatz die Stadt vor der Naturgewalt. Der Hochwasserschutz war eine der beiden städtebaulichen Aufgaben, die mit der Parkgestaltung im Rahmen der Gartenschau gelöst werden. Zudem konnte im Zuge der nötigen Wörnitzverlegung auch etwas für die heimischen Fische getan werden. Eine Fischtreppe wurde eingebaut, die es den Tieren nun ermöglicht, stromaufwärts zu gelangen. Auch der Bayerische Umweltminister Thorsten Glauber betonte die Wichtigkeit der Baumaßnahmen, die im Zuge der Gartenschau durchgeführt werden: „Gartenschauen bringen Klima- und Artenschutz in die Stadt. Sie geben wichtige Impulse für eine ökologische und nachhaltige Stadtentwicklung und verbessern die Lebensqualität für die Menschen.“

Im Wörnitzpark steht auch der Regionalpavillon, welcher als neues „Tor zur Stadt“, aber auch als Aussichtsplattform dient, von der aus der Blick weit in die Umgebung schweifen kann. Während der Gartenschau präsentieren sich dort die drei die Gartenschau umgebenden Landkreise Ansbach, Weißenburg-Gunzenhausen und Donau-Ries.

Landrat Dr. Jürgen Ludwig ist stolz auf das, was hier vollbracht wurde: „Diese Gartenschau wird Wassertrüdingen und die Hesselbergregion stärken. 1500 Ehrenamtliche engagieren sich allein bei der Umsetzung des Beitrags der Landkreise. Die Gartenschau der Heimatschätze ist damit eine Gartenschau in, für und durch die Region.“

Ehemalige Deponie wird Aussichtspunkt im Klingenweiherpark

Nach einer Kutschfahrt durch die Innenstadt zum Klingenweiherpark begingen die Gäste den goldglänzenden Weihersteig von der Seerose im Klingenweiherpark bis zur Aussichtsplattform Bergrose auf der ehemaligen Deponie.

Landschaftsarchitekt Maik Böhmer, der mit seinem Planungsbüro Planorama Landschaftsarchitektur das Konzept der Gartenschau entwickelt und die Parks geplant hat, erläuterte die Idee hinter dem Weihersteig und der Aussichtsplattform Bergrose: „Wir wollen nicht kaschieren, was der Mensch hier jahrelang getan hat, aber wir wollen es in eine schönere Form gießen.“ Der Abschluss der Deponie ist das zweite städtebauliche Projekt, das im Zuge der Gartenschau verwirklicht werden konnte: Wo vor einiger Zeit noch Bauschutt gelagert wurde, führt nun der goldfarbene Weihersteig in Serpentinen nach oben. Der Hügel ist mit Kalksteinschroppen aus einem regionalen Steinbruch abgedeckt, auf dem Rosen gepflanzt sind. Damit steht dieser nördliche Teil des Parks mit seinem kargen Erscheinungsbild in bewusstem Gegensatz zum südlichen Teil, in dem die Natur nahezu ungezähmt und wenig beeinflusst erscheint.

Dies ist in den Augen von Roland Albert, Vorsitzender der Bayerischen Landesgartenschau GmbH, auch ein wichtiger Aspekt von Gartenschauen: „Wir erhalten und bringen Natur in die Stadt – in ganz vielfältiger Art und Weise.“ Von der Aussichtsplattform Bergrose bietet sich nun ein einmaliger Blick auf den Hesselberg und die umgebenden Landkreise. „Diese Umgestaltung der Deponie und den wunderbaren Ausblick hätten wir ohne die Gartenschau nicht bekommen“, freut sich Bürgermeister Stefan Ultsch. „Diese Gartenschau hat mich von Anfang der Planungen an in ihren Bann gezogen. Ich freue mich sehr über die positiven Auswirkungen, die sie jetzt schon für unsere Stadt hat und auch in Zukunft haben wird.“

In wenigen Wochen, ab dem 24. Mai, können die Besucherinnen und Besucher die Gartenschau die beiden Parkteile in vollen Zügen genießen und sich selbst ein Bild von den schönen Veränderungen in Wassertrüdingen machen.

06.05.2019: Aufblühen für die Gartenschau - Pflanzaktion „Trüding blüht“ in der Wassertrüdinger Altstadt

Eine Pflanzaktion zweier ortsansässiger Floristinnen in Zusammenarbeit mit der Firma Ökohum und Sackgsund sowie der Unterstützung durch die Altstadtfreunde sorgte für Begeisterung und einen Ansturm auf Pflanzsäcke am Wassertrüdinger Marktplatz.

Am vergangenen Freitag sorgten die Floristinnen Ingrid Bauer und Susanne Wagner für viele fröhliche Gesichter in Wassertrüdingen. Die Inhaberinnen der Gärtnereien „Blattwerk Bauer“ und „Wagners – Blatt und Blüte“ stellten kostenfrei ihre Arbeitszeit auf dem Marktplatz zur Verfügung, um Wassertrüdingen zum Blühen zu bringen. Sie bepflanzten für die Anwohner der Altstadt Blumensäcke und -Kästen. Die Interessenten konnten sich dabei über die Hälfte des eigentlichen Preises sparen, auch dank der Unterstützung der Altstadtfreunde, die die andere Hälfte übernahmen. Auch die Firma Ökohum unterstützte die Aktion und stellte die Pflanzerde kostenlos zur Verfügung, die vor Ort von Hans Martin Schmidt ebenfalls ehrenamtlich ausgegeben wurde. Ein Angebot, das sich viele Wassertrüdinger nicht entgehen lassen wollten. Knapp 130 bepflanzte Blumensäcke und rund 30 Blumenkästen wurden über den Tag im Rahmen des Wochenmarkts auf dem Marktplatz verkauft.

Die Aktion soll vor allem die Altstadt und den Weg zwischen den beiden Parkteilen zum Blühen bringen. Zur Freude aller Beteiligten wurde die Initiative mit großer Euphorie angenommen und die Resonanz war sehr positiv. Es konnten deutlich mehr Pflanzsäcke verkauft werden als erwartet – es war somit ein blumiger und voller Erfolg, die merken lässt, dass die Vorfreude auf die Gartenschau drei Wochen vor Eröffnung groß ist!

29.04.2019: Neugierige dringen in Gelände der Gartenschau ein – Security-Firma soll für Ordnung sorgen

Die Bauarbeiten sind in vollem Gange und immer mehr Anwohner können es kaum erwarten bis die Gartenschau beginnt. Immer häufiger werden Bauzäune niedergerissen oder überwunden um auf das Gelände zu gelangen. Das stellt ein Sicherheitsrisiko vor allem für die Neugierigen dar.

Immer noch laufen die Arbeiten auf den Baustellen der Gartenschau in Wassertrüdingen auf Hochtouren. An vielen Ecken wird gebaut und gefräst, Kanten geglättet und Löcher gefüllt. Die beiden Gelände, eigentlich gut abgesperrt durch Bauzäune, werden leider jetzt schon, besonders an den Wochenenden, als Ausflugsziel genutzt. Teilweise werden sogar die Zäune mit Gewalt niedergerissen, um auf die Baustellen zu gelangen. Bürgermeister Ultsch appelliert daher an alle, die ihre Neugier nicht bis zum 24. Mai zügeln können: „Baustellen sind immer ein Sicherheitsrisiko. Niemand möchte, dass jemand in einem der Parks vor der Gartenschau zu Schaden kommt. Die Anwohner sollten deshalb die Baustelle nicht betreten und können den Fortschritt bis zur Eröffnung nur durch den Zaun beobachten.“ Ein Security-Dienst, der ab Mai seinen Dienst beginnt, soll bald dafür sorgen, dass sich niemand bei einem Spaziergang über das abgesperrte Gartenschaugelände in Gefahr bringt.

Bedauerlicherweise kam es am temporären Übergang über die Wörnitz bereits zu einem Zwischenfall. Trotz der erfolgten Absperrmaßnahmen, der durch Hochwasser beschädigten Passage, Warnschilder und der augenscheinlichen Gefahr, die der überschwemmte Übergang darstellte, überquerte ein Mann diesen. Hierbei wurde er verletzt und hat eine Schadensersatzklage angekündigt.

12.04.19: Veranstaltungsprogramm nun in Verteilung und Online

Das Print-Veranstaltungsprogramm wird ab heute in die vielen Haushalte der Landkreise Ansbach, Donau-Ries und Weißenburg Gunzenhausen verteilt. Auch online kann man nun auf dieses Programm zugreifen. Hier können Sie durch das Heft blättern, sich über die verschiedenen Ausstellungsbeiträge und Veranstaltungen informieren.

11.04.2019: 700 Ehrenamtliche für die Gartenschau – Der Beitrag der Obst- und Gartenbauvereine der Region

Die Obst- und Gartenbauvereine planten Jahre an ihrem Beitrag zur Gartenschau in Wassertrüdingen. Die groben Bauarbeiten für den Garten in der Streuobstwiese sind nun abgeschlossen. Die Beteiligten haben ihr Konzept nun dem Bürgermeister in einem Gespräch erläutert.

Schon vor zwei Jahren, als die ersten Planungen der Gartenschau in die Tat umgesetzt wurden, haben sich die Obst- und Gartenbauvereine der ganzen Region zusammengetan, um ihren Beitrag zu gestalten. Der passende Ort war schnell gefunden: Die Streuobstwiese im Klingenweiherpark. „So schöne gewachsene Strukturen gab es selten auf den Gartenschauen - das mussten wir nutzen!“ erklärt Hans Rummel, Kreisvorsitzender des Kreisverbands für Gartenbau und Landespflege, dem Bürgermeister Stefan Ultsch. Die Streuobstwiese wird während der Gartenschau nicht nur dem Wassertrüdinger Obst- und Gartenbauverein einen Platz bieten, sondern den vielen Vereinen aus den Landkreisen Ansbach und Weißenburg-Gunzenhausen. „Auch so kann man die Gartenschau nicht nur zur Wassertrüdinger Gartenschau machen, sondern zur Gartenschau der ganzen Region“, schließt Bürgermeister Stefan Ultsch begeistert daraus.

„Gemeinsam sind wir stärker“, findet auch Gerhard Durst, der 1. Vorsitzende des Bezirksverbands für Gartenbau und Landespflege in Mittelfranken. Er hat diese, anfangs doch schwierige, Unternehmung von Beginn an begleitet und unterstützt. Herausforderung war dabei nicht nur die einzelnen Vereine und Landkreise, sondern auch die verschiedenen Meinungen zu einen. Diverse Wochenschwerpunkte wurden in Folge dessen erarbeitet. Beispielsweise Kräuter, Walnüsse, Obstsorten oder Zwiebeln, aber auch die Vielfalt der Rosen oder die Schätze der mittelfränkischen Dörfer werden rund um die Streuobstwiese und den beiden Pavillons zum Thema gemacht. Über 700 Ehrenamtliche wurden aktiviert, damit man den Besuchern nicht nur an den Wochenenden, sondern über die kompletten 108 Tage Gartenschau etwas bieten kann. Eine Zahl die besonders den Bürgermeister begeistert: „Alle tun sich zusammen um bei der Gartenschau nicht nur etwas für die Stadt, sondern 2 auch für die Region zu tun.“ Der Kreisverband Ansbach wird somit fast 70 Tage vor Ort sein, die Kollegen aus Weißenburg-Gunzenhausen übernehmen circa 35 Tage. Nach der Gartenschau wird sich der ortsansässige Verein weiterhin um die Streuobstwiese kümmern und plant bereits schon die Fläche für weitere Events oder Kurse zu nutzen.

Auch das Motto „Gesundes und Schönes“ des Beitrags der Obst- und Gartenbauvereine spiegelt das Engagement der Vereine wider. Gemeinsam mit dem Landwirtschaftsministerium, deren Beitrag unter dem Motto „Grüne Vielfalt säen – eigenes Glück ernten“ steht, der Forstverwaltung mit dem Beitrag „Schätze des Waldes“ und den „Ackerschätzen – aus Liebe zur Heimat“ wurde eine umfangreiche Broschüre erarbeitet. Diese soll unter dem Namen „Kostbares aus Garten, Feld und Wald“ die Verbindung zwischen den verschiedenen Beiträgen im Klingenweiherpark herstellen und umfassend über die Themen und Angebote informieren. Mehrere 10.000 Broschüren werden verteilt – unter anderem auch an jeden Vorsitzenden der einzelnen Obst- und Gartenbauvereine. Bürgermeister Stefan Ultsch ist sich sicher: „Die vielen unterschiedlichen Beiträge und Themen im Klingenweiherpark bieten sicher nicht nur in Vereinen aktiven Gartenfreunden viel Information – sondern auch Inspiration für den heimischen Garten oder Balkon.“

04.04.2019: Gartenschauen-Radweg von Wassertrüdingen übers Remstal bis nach Heilbronn


Auf rund 240 Kilometern Radstrecke können Aktive und Gartenschau-Liebhaber von April bis Oktober 2019 drei innovative Gartenschauen in drei ganz unterschiedlichen Regionen erleben. Durch den Gartenschauen-Radweg werden die Bundesgartenschau Heilbronn mit Garten- und Stadtausstellung, die auf 16 Orte ausgedehnte Remstal Gartenschau und die Gartenschau der Heimatschätze in Wassertrüdingen miteinander verbunden.

Beim Pressetermin in Urbach haben die vier Geschäftsführer sowie Bürgermeisterin Martina Fehrlen ein Schild auf der Gemarkung des Remstal-Radweges aufgehängt. „Für uns alle ist das heute ein ganz besonderer Tag“, sagte Thorsten Englert, Geschäftsführer der Remstal Gartenschau 2019 GmbH. „Wir Remstaler leben seit vielen Jahren interkommunale Zusammenarbeit vor. Umso schöner, dass wir jetzt sogar über die Region hinaus miteinander kooperieren“, so Englert weiter. Auf den Schildern, die die Radfahrer zu den drei Gartenschauen führen sollen, sind gut erkennbar die Logos der Gartenschauen abgebildet.

Startpunkt des neu beschilderten Gartenschauen-Radwegs ist das bayerische Wassertrüdin-gen. Von dort geht‘s über den Wörnitz-Radweg weiter ins mittelfränkische Dinkelsbühl. Hier öffnet sich die Romantische Straße, über welche die Radler nach Mönchsroth gelangen. Weiter geht es über den Limes-Radweg nach Aalen. Rund 100 Kilometer führen dann über den Remstal-Radweg nach Remseck am Neckar. Die letzte Etappe bringt Sie über den Neckartal-Radweg direkt zur Bundesgartenschau nach Heilbronn. Bis zur Eröffnung der Bundesgartenschau am 17. April wird der Gartenschauen-Radweg durchgehend beschildert sein. Im Remstal wird es aufgrund einiger Baustellen bis zum Start der Remstal Gartenschau noch zu einigen Umleitungen kommen. „Der Gartenschauen-Radweg ist ein weiteres wichtiges Angebot für Aktive und Naturliebhaber. Außerdem bekommen die Menschen auf engstem Raum spannende und faszinierende Einblicke in gleich drei innovative Projekte zum Thema Städte- und Landschaftsplanung zu sehen“, betonte Hanspeter Faas, Geschäftsführer der BUGA Heilbronn.

Die Idee, die drei Gartenschauen miteinander zu verbinden, wuchs bereits im Jahr 2016 heran. Bei einer gemeinsamen Radtour unter dem Motto „Gemeinsam antreten“ machte sich eine Delegation aus Geschäftsführern, Oberbürgermeistern und Bürgermeistern auf den Weg von Wassertrüdingen übers Remstal bis nach Heilbronn. „Die schöne Strecke mit vielen Sehenswürdigkeiten, Ausblicken und Rastmöglichkeiten hat uns auf Anhieb überzeugt. Radfahrer und Gartenschau-Fans können sich auf einen unvergesslichen Ausflug freuen“, so Robert Sitz-mann, Geschäftsführer Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH.

Die Zusammenarbeit der drei Gartenschauen reicht über das Projekt Gartenschauen-Radweg hinaus. So erhalten Besitzer der RemstalCard (Dauer- und Vorteilskarte der Remstal Gartenschau) kostenlosen Eintritt in die Gartenschau Wassertrüdingen sowie einen 6 Euro Rabatt auf die Tageskarte der BUGA Heilbronn. Die Tageskarten mit diesem Sonderrabatt können ausschließlich in sieben Gartenschau-Kommunen im Remstal erworben werden. Dauerkartenbesitzer der BUGA Heilbronn und Dauerkartenbesitzer der Gartenschau Wassertrüdingen können einmal kostenlos in die Erlebnisgärten in Schorndorf und Schwäbisch Gmünd gehen. Dauerkartenbesitzer der Gartenschau Wassertrüdingen erhalten auf eine Tageskarte der Bundesgartenschau Heilbronn 3 Euro Rabatt. Die Tickets mit diesem Sonderrabatt können ausschließlich an den Kassen der Gartenschau Wassertrüdingen erworben werden. Umgekehrt erhalten BUGA-Dauerkartenbesitzer die Tageseintrittskarte in Wassertrüdingen 3 Euro günstiger.

28.03.2019: Politischer Besuch in Wassertrüdingen: Über Ökologie und Natur in der Stadt - für die Stadt

Christian Zwanziger, ein Abgeordneter der Grünen des bayerischen Landtags hat gestern die Gartenschau in Wassertrüdingen besucht und sich unter anderem über das Konzept und die ökologischen Aspekte der Gartenschau informieren lassen. Ein Thema das nicht nur die Politik in den heutigen Zeiten bewegt.

Christian Zwanziger ist Sprecher für Landesentwicklung und Tourismus der Grünen Landtagsfraktion und war sehr interessiert an der Gartenschau der Heimatschätze in Mittelfranken. Der aus Erlangen stammende Abgeordnete ist seit 2018 im bayerischen Landtag vertreten und hat sich nun persönlich ein Bild von dem Konzept und den Parkflächen in Wassertrüdingen gemacht. Bei einem Termin mit den Geschäftsführern, sowie dem Bürgermeister wurde zunächst über die Chancen die eine Gartenschau der mittelfränkischen Stadt bietet, gesprochen. Bürgermeister Stefan Ultsch sieht aber nicht nur eine große Möglichkeit für den kleinen Ort, sondern für die gesamte Region. „Mit der Gartenschau soll die Stadt wieder belebt werden, dafür muss man allerdings auch die Metropolregion Nürnberg mit ins Boot holen.“ Das gelang schon jetzt im vornherein durch die Möglichkeit mit der Bahn an Wochenenden und Feiertagen von Nürnberg zur Gartenschau zu gelangen.

Doch die Gartenschau soll nicht nur den Tourismus in Wassertrüdingen wieder ankurbeln. „Zwei Großprojekte wurden mit der Planung verbunden: Der nötige neue Hochwasserschutz im Süden Wassertrüdingens und der Umbau, beziehungsweise Abschluss einer Bauschuttdeponie im Norden.“, so Peter Schubert, einer der Geschäftsführer der Natur in Wassertrüdingen GmbH. Beide Projekte dienen vor allem einer ökologisch und umweltgerechten Stadtentwicklung. Im Wörnitzpark wurde der Fluss zurück in sein altes Flussbett verlegt, ein Damm aufgeschüttet und eine Halbinsel geschaffen, welche vor dem Hochwasser schützen werden. „So schützt nun die Natur die Stadt vor dem Wasser – also vor der Natur selbst“, erklärt Peter Schubert. Im Zuge dieser Flussverlegung wurden 25.000 Flussmuscheln geborgen – darunter auch die vom Aussterben bedrohte Bachmuschel – und in einen unbeeinträchtigten 2 Bereich der Wörnitz umgesiedelt. Des Weiteren wurde im Zuge der Wörnitzverlegung durch das Wasserwirtschaftsamt Ansbach auch eine Fischtreppe realisiert, um den Fischen auch den Weg gegen den Strom wieder zu ermöglichen.

Auch im Klingenweiherpark wurde viel für die Natur getan. Die ehemalige Bauschutt-Deponie wurde fachgerecht und in Übereinstimmung mit der Deponieverordnung abgeschlossen. Durch die Gartenschau konnte das vorhandene Biotop, das etwas südlich der Deponie liegt, vor der Zuschüttung zu schützen und zu Bewahren. „Wir bauen diese Parks nicht nur für die 108 Tage dieses Jahr. Wir sichern mit unserer Gartenschau diese Park- und Grünflächen für 30 Jahre vor Bebauung oder Zerstörung.“, erklärt Robert Sitzmann, ebenfalls Geschäftsführer bei der Natur in Wassertrüdingen, und hauptsächlich für den baulichen Teil der Gartenschau zuständig. Natürlich gibt es auch im Klingenweiherpark Tierarten die es dabei zu schützen galt, Zauneidechsen wurden während des Umbaus der Deponie auf ein anliegendes Ersatzhabitat umgesiedelt und können nun wieder zurück auf die ehemalige Deponie wandern. Auch die Auflagen aufgrund des Laubfroschvorkommens wurden konsequent umgesetzt. Zum Schutz der Insekten hat die Gartenschau den Totholzbestand ganz bewusst in den naturnahen Gehölzflächen belassen.

Christian Zwanziger interessierte sich nicht nur für den Schutz der heimischen Fauna, sondern auch für Maßnahmen im Bereich der Vegetation. Die Geschäftsführer der Gartenschau konnte berichten, dass sowohl im Wörnitzpark, wie auch im Klingenweiherpark naturnahe Wiesenflächen mit gebietseigenem Saatgut angelegt wurden. Auch bei den Gehölzen und Wildrosen wurde darauf geachtet, dass sie als Bienennährgehölze geeignet sind. Für den Politiker ebenfalls interessant, ist die Zeit nach der Gartenschau. Wie werden die Parkflächen gepflegt, wenn diese gemäß den Förderrichtlinien 30 Jahre lang für die Öffentlichkeit zur Verfügung stehen sollen? „Natürlich müssen wir an dieser Stelle noch Personal für die Pflege der Parks aufstocken, aber das ist selbstverständlich und wird natürlich passieren. “, entgegnet Bürgermeister Ultsch. Er sieht in der Gartenschau nicht nur ein großes Event, sondern auch die Möglichkeit naturnahe Flächen in der Stadt zu schaffen und dauerhaft zu erhalten.

26.03.19: Termine stehen fest - Gartenschauführung vor Eröffnung für Dauerkartenbesitzer

Am 24. Mai 2019 öffnet die Bayerische Gartenschau in Wassertrüdingen ihre Pforten. Seit Mitte März werden rund 60 interessierte Gartenschau-Liebhaber als Gartenschau-Gästeführer ausgebildet. An insgesamt vier Abenden erfahren die Teilnehmer alle Informationen rund um Stadt, Gartenschau-Geschichte und die beiden Parkanlagen Wörnitzpark und Klingenweiherpark. An Dienstagen, Samstagen, Sonn- und Feiertagen haben dann die Besucher jeweils zu festen Zeiten die Möglichkeit an einer Führung teilzunehmen. Eine Führung dauert zwei Stunden und beinhaltet immer einen Parkteil sowie einen kleinen Stadt- bzw. Friedhofsrundgang – abhängig von der Geländeauswahl. Neben den öffentlichen Führungen bietet der Touristikservice auch Führungen für Gruppen an. Bereits über 100 Führungen konnten zum jetzigen Stand bestätigt werden. Für Dauerkartenbesitzer gibt es am Sonntag, den 28. April 2019 die Möglichkeit an einer exklusiven Gartenschauführung vor Eröffnung der Gartenschau teilzunehmen. Die Führungen werden um 10:00 Uhr, 14:00 Uhr und 16:00 Uhr angeboten sowie am 29. April 2019 um 16 Uhr. Mit der Führung einher geht die praktische Prüfung der Gartenschau-Gästeführer. Eine Anmeldung beim Touristikservice (touristikservice@stadt-wassertruedingen.de oder telefonisch unter: 09832/6822-45) ist erforderlich. Bei Anmeldung wird Ihnen dann der Treffpunkt mitgeteilt. Die Dauerkarte und der dazugehörige Coupon aus dem „Schatzkisten-Flyer“ muss bei der Führung vorgezeigt bzw. abgegeben werden.

19.03.2019: Viel los im Wörnitzpark – Themengärtner beginnen zu Bauen

Nachdem der Schnee sich nun vorerst völlig aus Mittelfranken verzogen hat, geht es auf der Gartenschau der Heimatschätze in Wassertrüdingen richtig los. Die Themengärtner beginnen im Wörnitzpark nun mit ihrer Gestaltung und ein Modulhaus hat seinen Platz gefunden.

Gerade mal 70 Tage trennen uns noch von der Gartenschau in Wassertrüdingen. Es wird also Zeit, dass sich was tut in den Parkflächen. Im Klingenweiherpark wird daher fleißig am Weihersteig gearbeitet und die Bergrose fertig gestellt. Im Wörnitzpark, wo die erhöhten Beete und Gärten bereits seit einer Weile auf ihre Bepflanzung warten, beginnen nun die Themengärtner mit ihrer Arbeit. Im N-ERGIE Garten wird bereits gehämmert und gesägt, um bis zur Eröffnung einen tollen Garten mit Holz-Pavillon zeigen zu können. Während der 108 Tage Gartenschau kann man sich dann über regional erzeugte Energien, moderne Energielösungen und Energieeffizienz informieren. Die Mitarbeiter der N-ERGIE bieten zudem kostenlose Vorträge an, in welchen jene Themen noch einmal genauer veranschaulicht werden.

Der Garten- und Landschaftsbau Grygar aus Hainsfarth ist ebenfalls schon mit dem Bau seines Gartens beschäftigt. Dieser Themengarten wird ab dem 24. Mai unter dem Motto „Urlaubsfeeling zu Hause“ stehen und zur Entspannung und Erholung einladen. Momentan wird bereits am Wasserbassin gearbeitet, welches zusammen mit Stauden, Farnen und Schirmplatanen ein mediterranes Flair versprühen wird.

Direkt gegenüber vom N-ERGIE-Garten hat am Dienstag ein Modulhaus der Zimmerei Stark aus Auhausen Platz gefunden. Es wurde per Tieflader angeliefert und innerhalb von 2 Stunden mit einem Kran spektakulär an seinen Platz gehoben. Das Mini- und Modulhaus „GrünSchnabel“ misst gerade mal zwölf auf fünf Meter, hat eine Wohnfläche von knapp über 60 Quadratmeter und könnte beliebig erweitert oder versetzt werden. Die Besucher der Gartenschau können sich im Modulhaus rund um das Thema Holz und Nachhaltigkeit beim Bauen informieren. Zudem kann man sich den Trend des minimalistischen Wohnens hautnah im „GrünSchnabel“ zu Gemüte führen.

Bis jedoch die Besucher kommen können, arbeiten alle Handwerker und Gärtner fleißig an ihren Werken. Vieles muss noch bepflanzt werden, das Modulhaus wird noch eine Terrasse bekommen und die Hecken müssen noch sprießen – dann allerdings ist alles bereit für die Gartenschau der Heimatschätze in Wassertrüdingen.

12.03.2019: BayernBahn Infra GmbH sorgt für Zugverkehr zur Gartenschau

Auch vom Süden her können sich potentielle Gartenschaubesucher nun über eine Verbindung mit der Bahn freuen. Die BayernBahn Infra GmbH, welcher die Strecke Nördlingen – Gunzenhausen gehört, investiert nicht nur fleißig in die Instandsetzung der Gleise und Bahnhöfe, sondern bietet während der Gartenschau auch an Sonntagen mehrere Fahrten nach Wassertrüdingen an.

Die BayernBahn Infra GmbH sorgt mit sonntäglichen Zügen zur Zeit der Gartenschau für eine zusätzliche bequeme Verbindung nach Wassertrüdingen von Süden her. Die Züge fahren vom 26. Mai bis zum 8. September jeden Sonntag von Nördlingen bis Wassertrüdingen und zurück. Der „Seenland- Expreß“ startet jeweils um 9.35, 11.35, 14.35 und 16:35 Uhr in Nördlingen und ist nach 40 Minuten am Bahnhof in Wassertrüdingen. Zurück kommt man in Richtung Süden von Wassertrüdingen aus um 10.30, 12.30, 15.30 und 17.30 Uhr. So können auch Besucher von weit her einen zusätzlichen Umstieg in Nürnberg oder Gunzenhausen, zumindest an Sonntagen, vermeiden. Die Züge halten zudem nicht nur in Wassertrüdingen, sondern auch in Dürrenzimmern, Oettingen und Auhausen.

Doch die BayernBahn Infra GmbH kümmert sich nicht nur um fahrende Züge auf ihrer Strecke, sondern auch um die Erneuerung von Bahnübergängen und die Sanierung der Bahnsteige. Wassertrüdingen erhält im Zuge dieser Arbeiten eine neue Bahnsteigkannte mit 55 Zentimetern Höhe, welche einen barrierefreien Zustieg in die Eisenbahnen ermöglichen soll. Gleichzeitig soll die Bahnsteigbeleuchtung wieder aktiviert und der Bahnsteig zeitgemäß samt Blindenleitstreifen befestigt werden. Ob die Bahnstrecke nach Nördlingen auch nach der Gartenschau für den regelmäßigen Personenverkehr wieder genutzt werden wird, bleibt abzuwarten. Die Besucher der Gartenschau können sich allerdings schon mal im Rahmen der Gartenschau auf Fahrten mit historischen Bahnen - oder sogar einer Dampflok von Nördlingen aus oder nach Nördlingen zurück - freuen.

07.03.2019: Das blühende Band - Floristische und gärtnerische Beiträge

Mit Dieter Scheffler hat die Gartenschau der Heimatschätze einen erfahrenen Mann engagiert, wenn es um die Konzeption floristischer und gärtnerischer Beiträge geht: Der Florist und Floristtechniker ist seit 30 Jahren für Gartenschauen tätig und hat für die Gartenschau der Heimatschätze in Wassertrüdingen ein dezentrales Konzept mit verschiedenen floristischen und gärtnerischen Beiträgen entwickelt, die sich im Wörnitzpark und auf dem die beiden Parks verbindenden Weg durch die Innenstadt finden, den Dieter Scheffler mit seinen Installationen und Beiträgen abwechslungsreich und spannend gestaltet.

Im Wörnitzpark finden Besucherinnen und Besucher entlang der Wörnitz sechs ungewöhnliche und phantasievolle Balkongärten, die von Gärtnereien und Floristen aus der Umgebung gestaltet werden. Vor dem reizvollen Hintergrund des Flusses und der das Gelände umgebenden Auenlandschaft präsentieren sich wie „echte“ Balkone und haben mit 3,5 auf 2 Metern auch die typischen Maße.

Den Weg vom Wörnitzpark zum Klingenweiherpark durch die Innenstadt führt entlang eines Bands, das mit verschiedenen floristischen und gärtnerischen Beiträgen aufwartet: Drei so genannte Naschinseln locken mit essbaren Blüten, Beeren, Zwergobst und Kräutern. Mit ihren Sitzgelegenheiten laden sie zum Verweilen ein und versüßen so den Weg von einem Park zum anderen. Gleichsam als Leitsystem auf dem Weg von einem Park zum anderen fungieren mehrere XXXL-Töpfe mit floralen und gärtnerischen Gestecken fungieren auf dem Weg durch die Innenstadt gleichsam als Leitsystem von einem Park zum anderen. Die Gefäße mit rund 1,20 Metern Höhe und einem Durchmesser von rund einem Meter oben sind farbenfroh bepflanzt.

Die Ausstellung mit floristischen Installationen – Herzstück einer jeden Gartenschau – findet auf der Gartenschau der Heimatschätze auf zwei Flächen statt:

„Indoor“ präsentieren in einem ehemaligen Schreibwarengeschäft in der Innenstadt auf kleinen, aber feinen 240 qm Gärtnereien und Floristen aus der Umgebung ihre kreativen Beiträge. Das Motto wechselt hier alle 14 Tage:

24.05. – 06.06.2019 Frühlingspotpourri
07.06. – 20.06.2019 Rosenschau
21.06. – 04.07.2019 Nelken, Asparagus & Co.
05.07. – 18.07.2019 Topfgärten
19.07. – 01.08.2019 Farbenrausch mit Sommerblumen
02.08. – 08.08.2019 Sträuße in Hülle und Fülle
09.08. – 15.08.2019 Tischdekorationen
16.08. – 29.08.2019 Exoten, Orchideen, Bromelien, Heliconia usw.
30.08. – 08.09.2019 Tomaten, Chili und andere Früchtchen

Die „Indoor“-Ausstellung ergänzt genau gegenüber eine 600 qm große Außenfläche auf dem Platz zur Sonne in unmittelbarer Nähe des ehemaligen Hotels zur Sonne. Diese wird auf genauso kreative Weise floristisch und gärtnerisch bespielt: Drei innen wie außen ungewöhnlich gestaltete Container dienen als temporäre Ausstellungsorte. Ein schönes Sortiment an großen Kübelpflanzen, bunte Sonnenschirme und gemütliche Sitzplätze laden zum Verweilen im Freien ein.

Verschiedene Aktionswochenenden bieten den Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit, hier die jeweils im Mittelpunkt stehenden Pflanzen zu kaufen:

15./16.06.2019 Rosenmarkt
06./07.07.2019 Baumschultage
27./28.07.2019 Stauden und Kräuter
31.08./01.09.2019 Tomaten, Chili und andere Früchtchen

Neben den hier beschriebenen von der Gartenschau in Zusammenarbeit mit Dieter Scheffler konzipierten Beiträgen gibt es auf dem Gartenschaugelände selbstverständlich zahlreiche weitere gärtnerische Attraktionen wie Gartendetails, Sommerblumen, Mustergräber oder Stauden und Rosen. Realisiert werden diese Beiträge zur Gartenschau von Unternehmen, Vereinen und Verbänden.

05.03.19: Interview mit dem Floristtechniker Dieter Scheffler

Sie ist eine der Hauptattraktionen einer jeden Gartenschau: die Blumenschau. 2019 in Wassertrüdingen heißt der Kopf hinter dieser vielbeachteten Ausstellung Dieter Scheffler. Der Floristtechniker hat reichlich Erfahrung mit der Gestaltung von Blumenschauen: 1979 hat er erstmals für die Bundesgartenschau in Bonn gearbeitet, viele weitere Aufträge für Gartenschauen folgten. Damit markiert das Projekt in Wassertrüdingen für Dieter Scheffler auch ein ganz persönliches Jubiläum: 2019 ist er 40 Jahre für Gartenschauen tätig. In Wassertrüdingen verwandelt Dieter Scheffler ein ehemaliges Schreibwarengeschäft in der Innenstadt in einen blühenden Raum voller Inspirationen für die Besucher und gestaltet auch verschiedene andere Orte auf dem Gartenschaugelände mit Ausstellungsbeiträgen.

Herr Scheffler, seit 40 Jahren widmen Sie einen Großteil Ihrer Zeit der Konzeption von Blumenschauen. Was reizt sie daran?

Dieter Scheffler: Die Beete auf einer Gartenschau werden gepflanzt, gehegt und gepflegt, die Pflanzen ändern sich dann jedoch nur noch in Größe und Zuwachs. Bei den Blumenschauen kann ich dagegen aus dem Vollen schöpfen: Die Ausstellungsbeiträge führen den Besucherinnen und Besuchern die Vielfalt der Natur vor Augen, interpretieren und inszenieren sie. Es geht aber bei der Konzeption nicht nur um einen roten Faden für die Beiträge, sondern es ist auch ein übergeordnetes Raumkonzept für die Ausstellung gefragt. Im Idealfall werden die gezeigten Blumen und Pflanzen mit dem umgebenden Raum zu einer Einheit und die Blumenschau damit zu einem Gesamtkunstwerk. All das ist für mich eine tolle planerische und künstlerische Herausforderung, die ich immer wieder gerne angehe.

In Wassertrüdingen finden Sie mit einem ehemaligen Schreibwarengeschäft einen eher kleinen, ungewöhnlichen Raum für eine Blumenschau vor. Hat Sie das vor Herausforderungen gestellt?

Dieter Scheffler: Nein, überhaupt nicht. Ob man wie in Wassertrüdingen 200 Quadratmeter zur Verfügung hat oder, wie es in einer anderen Gartenschau einmal der Fall war, einen Flugzeughangar mit mehreren tausend Quadratmetern, spielt keine Rolle. Ich muss hier wie dort den Raum in seiner Gesamtheit erfassen und mir ein passendes Konzept ausdenken, das die Einzelbeiträge bestmöglich wirken lässt und alles zu einer Einheit zusammenfasst. Das ist jedes Mal eine spannende Aufgabe und erfordert neue Ideen. Und je ungewöhnlicher der Raum ist, desto mehr Kreativität ist gefragt. In Wassertrüdingen haben wir aber nicht nur das Schreibwarengeschäft, sondern realisieren ein dezentrales Konzept: Weitere Orte für die Blumenschau sind der Platz zur Sonne direkt neben dem Hotel zur Sonne, wo wir im Wechsel und in Ergänzung die Ausstellungen präsentieren. Hier zeigen wir auch ein Sortiment an großen Kübelpflanzen und es entsteht eine Fläche für die Aktionstage, unter anderem für die Rosen- und Baumschultage. Entlang der Wege und auf den beiden Parkteilen entstehen florale Installationen. Im Wörnitzpark zeigen wir Balkongärten in ungewohnter, witziger Umsetzung.

Wie aufwändig ist es, eine Blumenschau zu organisieren?

Dieter Scheffler: Auf jeden Fall viel aufwändiger als man von außen sehen kann. Der Blumenschau voraus geht immer eine öffentliche Ausschreibung, gefolgt von einem zweistufigen Auswahlverfahren. Dafür musste ich mich, wie bei allen vorhergehenden Projekten auch, mit einem Konzept bewerben. Nach dem Zuschlag beginnt die Detailplanung und Umsetzung. Schwerpunkt ist dabei die Koordination der Floristen und Gärtner aus der Umgebung, die mit ihren Ausstellungsbeiträgen jeweils einen gewissen Zeitraum bestimmte Flächen bespielen. Diese Beiträge ändern sich: Alle 14 Tage haben wir ein anderes Motto – von Frühlingspotpourri über Sträuße bis zu Tomaten und Chili.

Wie läuft der Wechsel bzw. der Umbau von einem zum anderen Thema ab?

Dieter Scheffler: Das geschieht fließend und während der Öffnungszeiten der Blumenschau. Wir könnten die Blumenschau gar nicht für den Umbau schließen, denn die Gartenschau ist ja an jedem Tag geöffnet und die Leute wollen etwas sehen. Deshalb geschieht der Umbau nach und nach und vor den Augen des Publikums. So gibt es für die Besucherinnen und Besucher immer etwas zu entdecken, auch das gehört zum Konzept: Die Blumenschau ist ein Gesamtkunstwerk und bietet ein Feuerwerk von wechselnden Inspirationen.

Dieter Scheffler wurde 1956 in Engelskirchen im Rheinland geboren. In der elterlichen Gärtnerei absolvierte er eine Gärtnerlehre, schloss eine Ausbildung zum Floristen an und ließ sich an der staatlichen Fachschule für Blumenkunst in Weihenstephan zum Floristtechniker ausbilden. Von Anfang an verstand er den Beruf des Floristen als eine vor allem künstlerische Tätigkeit und beschäftigte sich daher auch intensiv mit Bildhauerei und Architektur. Nach Stationen in Bozen, Berlin und den Vereinigten Arabischen Emiraten machte er sich 1987 mit dem Planungsbüro „Zeitraum“ in München selbstständig. Hier betreut er zusammen mit seinen Mitarbeitern vor allem Großprojekte wie Gartenschauen, Messen und Großveranstaltungen und entwirft Innenraumgestaltungen.

Blumenschauen:
24.05. – 06.06.2019 Frühlingspotpourri
07.06. – 20.06.2019 Rosenschau
21.06. – 04.07.2019 Nelken, Asparagus & Co.
05.07. – 18.07.2019 Topfgärten
19.07. – 01.08.2019 Farbenrausch mit Sommerblumen
02.08. – 08.08.2019 Sträuße in Hülle und Fülle
09.08. – 15.08.2019 Tischdekorationen
16.08. – 29.08.2019 Exoten, Orchideen, Bromelien, Heliconia usw.
30.08. – 08.09.2019 Tomaten, Chili und andere Früchtchen

Aktionswochenenden mit Verkaufsschau:
15./16. 06.2019 Rosenmarkt 06./07. 07.2019
Baumschultage 27./28. 07.2019
Stauden und Kräuter 31.08./01.09.2019
Tomaten, Chili und andere Früchtchen

25.02.2019: Paten gesucht - Baumsorten in der Streuobstwiese

Die Streuobstwiese nimmt einen großen Teil des Klingenweiherparks ein. Hier finden Sie heimische Obstsorten wie Äpfel, Birnen, Kirschen, Zwetschgen, Pflaumen oder Mirabellen. Nun sind alle Sorten bekannt, welche die Besucher auf der Gartenschau bestaunen können. Passend dazu findet am 30. Juni der Streuobsttag statt, an dem Donikkl mit seinem bunten Mitmach-Programm für spaßige Stunden mit der ganzen Familie sorgen wird.



Viele der Bäume können noch durch eine Baumpatenschaft unterstützt werden. Sollten Sie Interesse haben, können Sie sich gerne bei Beatrix Getze unter 09832/7086003 oder getze@wassertruedingen2019.de melden.

20.02.2019: Deutsche Bahn reaktiviert Strecke für die Gartenschau

Die für den Personenverkehr stillgelegte Bahnstrecke zwischen Gunzenhausen und Wassertrüdingen wird im Rahmen der Gartenschau an Wochenenden und Feiertagen reaktiviert. So können Besucher auch mit der Bahn nach Wassertrüdingen reisen.

Ab dem 24. Mai findet in Wassertrüdingen die Gartenschau der Heimatschätze statt. Nicht jeder der das Event gerne besuchen möchte, hat auch ein Auto. Dank der Deutschen Bahn und der BayernBahn GmbH benötigt man dieses auch nicht mehr unbedingt, um nach Mittelfranken zu gelangen. Die Bahnstrecke, die von Gunzenhausen nach Wassertrüdingen führt, wird im Rahmen der Gartenschau an Wochenenden und Feiertagen wieder öfter befahren.

Eine Anreise mit der Bahn von beispielsweise Nürnberg aus, wird damit ganz bequem. „Günstige Umsteigebeziehungen in Nürnberg Hauptbahnhof sorgen dafür, dass nicht nur für Besucher aus Nürnberg, sondern darüber hinaus aus ganz Nordbayern die Möglichkeit besteht, umweltfreundlich mit der Bahn anzureisen. Zudem besteht durch die Ausstattung unserer Fahrzeuge auch für mobilitätseingeschränkte Reisende die Möglichkeit, barrierefrei die Gartenschau zu besuchen.“, erklärt Udo Leuner, der Teilnetzmanager der S-Bahn Nürnberg und Mittelfrankenbahn. Für Wassertrüdingens Bürgermeister Stefan Ultsch, der selbst aus dem Großraum Nürnberg-Fürth kommt, ist die temporäre, zumindest teilweise Reaktivierung der alten „König-Ludwig-Nord-Süd-Bahn“ eine tolle Chance, die Bürger des Großraums Nürnberg-Fürth-Erlangen zum Besuch der Bayerischen Gartenschau in Wassertrüdingen anzuregen.

Die Züge fahren an allen Samstagen, Sonntagen und Feiertagen zwischen dem 25.5. und dem 8.9. jeweils um 9:07 und 11:07 Uhr am Nürnberger Hauptbahnhof ab, halten dann beispielsweise um 9:58 und 11:58 Uhr in Gunzenhausen und kommen schließlich um 10:17 und 12:17 Uhr in Wassertrüdingen an. Es bleibt dann genug Zeit um die Schätze der Gartenschau in Wassertrüdingen ganz ohne Hektik zu entdecken. Zurück geht es dann entweder um 15:32 Uhr oder um 17:32 Uhr. Reisende sind dann um 16:44 und 18:44 Uhr wieder in Nürnberg.

Die Fahrt mit der Bahn lohnt sich nicht nur für Gartenschaubegeisterte ohne Auto. Wer mit der Mittelfrankenbahn anreist und an der Kasse sein Zugticket vorzeigt, bekommt zudem einen Euro Ermäßigung auf den Eintrittspreis. Mit der Bahn kann man schon mit dem Einsteigen in den Zug den Ausflug zur Gartenschau in Ruhe genießen. „Wir als DB Regio Bayern freuen uns, einen Beitrag zum Gelingen der Landesgartenschau 2019 in Wassertrüdingen leisten zu können. Schließlich ist die Freude an der Natur und der Schutz der intakten Natur untrennbar miteinander verbunden. Und durch die Kooperation zwischen der Stadt Wassertrüdingen und DB Regio Bayern ist es nun möglich, umweltfreundlich mit der Bahn die Gartenschau zu besuchen.“, so Udo Leuner.

Hier finden Sie die genauen Fahrzeiten der Bahn.

18.02.2019: Der Beitrag des Teams Ackerschätze – von denen, die in und von der Natur leben

Einen besonderen Beitrag zur Gartenschau der Heimatschätze in Wassertrüdingen, welche am 24. Mai eröffnet wird, liefern die Bäuerinnen und Bauern der Umgebung. Auf über einem Hektar Fläche hat sich der Zusammenschluss, der Team Ackerschätze genannt wird, ein tolles Konzept, über die Landwirtschaft und den Menschen dahinter, überlegt. So selbstverständlich ist der Beitrag der heimischen landwirtschaftlichen Betriebe zu einer Gartenschau nicht. Die besondere ländliche Lage von Wassertrüdingen und glückliche Umstände sorgten jedoch dafür, dass das Team Ackerschätze seinen Teil zum Event beitragen darf.

Der Klingenweiherpark, welcher im nördlichen Teil von Wassertrüdingen liegt, grenzt direkt an ein von Friedrich Bickel gepachtetes Feld. Durch die direkte Nähe zum Gartenschaugelände kam Herr Bickel, zusammen mit anderen Bäuerinnen und Bauern, sowie des Landwirtschaftsdirektor Wolfgang Kerwagen auf die Idee einen Beitrag zur Gartenschau zu leisten. Einen, der aufzeigt, wie unser Essen vom Feld bis auf den Tisch kommt, wie viel Arbeit hinter den Lebensmitteln steckt, welche wir möglichst günstig im Laden kaufen und was die Landwirtschaft für die Region und auch die Bauern selbst bedeutet. Ausschlaggebend war hierbei auch das Motto der Gartenschau der Heimatschätze. „Heimat ist sozusagen unsere Arbeit, wir erhalten das Land – unsere Heimat – mit unserem Job. Auch die Landwirtschaft ist somit ein Heimatschatz.“, sagte Ruth Mauer, Landwirtin aus Wassertrüdingen. „Das was auf den Feldern passiert, beeinflusst eigentlich jeden Einzelnen.“ Dies vergessen nur viele – auch wie viel Herzblut hinter jedem Liter Milch oder Päckchen Mehl steckt. Die Offenheit von Prokuristin Ingrid Rott-Schöwel leistete ebenfalls ihren Beitrag zum Anteil der Landwirte. Ohne ihren Rückhalt, hätten die Bauern es deutlich schwerer gehabt ihren Plan in die Tat umzusetzen. „Ich habe von Anfang an gespürt, wie wichtig allen das Thema ist und mit wie viel Engagement die Sache angegangen wird. Da war es eine Selbstverständlichkeit zu helfen dieses wunderbare Projekt umzusetzen“.

Ein ertragreiches Konzept

Etwa 20 Leute haben sich in den darauffolgenden zwei Jahren ein Konzept überlegt, um den Besuchern der Gartenschau die Landwirtschaft authentisch näher zu bringen. „Der Boden ist der größte Schatz des Landwirts“, resümiert Friedrich Bickel. Eine Aussage die das Team zu einem Teil ihres Konzepts brachte. Themenwochen werden während der Gartenschau die Angebote des Ackerschätze-Beitrags bestimmen. Den Beginn macht dabei ebenjener wichtiger Boden. Mit Führungen und Informationen können die Besucher lernen, was für das Gedeihen einer Pflanze wichtig ist, wie der Boden auch zum Hochwasserschutz beiträgt oder unsere Pflanzenvielfalt gewährleistet. Diese Vielfalt wird dann eines der nächsten Themen. 25 verschiedene Ackerschätze, wie Mais, Raps, Hanf oder Sonnenblumen, werden auf den Feldern des Beitrags wachsen und erklärt. Wunderschöne Blühstreifen werden den Besuchern außerdem den Weg zur Gartenschau leiten und den Bienen etwas Gutes tun.

Was aus der Ernte schlussendlich einmal wird und wie es auf unserem Tisch landet, wird ebenfalls behandelt. Die Themen sind zudem natürlich von der Jahreszeit abhängig. Den Abschluss macht beispielsweise im Herbst eine Woche rund um die Kartoffel. Doch nicht nur für Erwachsene gibt es bei den Ackerschätzen viel zu entdecken.

Das Team beteiligt sich zu dem normalen Betrieb an der Aktion „Schule im Grünen“, bei welcher Kindergartengruppen oder Schulklassen viel über die Natur lernen können, wie beispielsweise den „Weg des Pfannkuchens“ vom Weizen auf dem Feld bis zum fertigen Gericht. Verschiedene Events, bei dem sich das Team Ackerschätze besonders einbringt, wie der Tag der Milch oder der Landfrauentag, runden das Angebot ab. Auch Bürgermeister Stefan Ultsch zeigte sich begeistert vom Engagement der Bauern: „Ich bewundere, wie viel traditionelle Landwirtschaft in dieser Region noch praktiziert wird und, dass die Beteiligten so viel für die Gartenschau leisten – neben ihrer wichtigen Arbeit auf ihren eigenen Höfen.“ Besonderes Highlight wird hier das Niederfallfest am 25. August sein. An diesem Tag feierte man früher die beendete Getreideernte und bedankte sich somit für das Essen und damit das Überleben der Familie.

Mehr als nur Feld

Doch nicht nur Feldfrüchte wird es im Klingenweiherpark zu bestaunen geben. In der Scheune der Ackerschätze, welche von umliegenden Firmen gesponsert und von der Berufsschule in Gunzenhausen gebaut wurde, wird es traditionelles Essen geben. Auf dem Ausstellungsgelände werden außerdem noch Hühner und Schafe Platz finden, um die klassische Tierhaltung und die Wichtigkeit des Tierwohls zu vermitteln. Jeden Tag wird jemand aus dem Team Ackerschätze für Fragen und Informationen vor Ort sein, daneben werden jeden Dienstag, Samstag und Sonntag zwei Führungen stattfinden. „Wir werden immer mit der Heimat verbunden sein, schließlich kann man sich seinen Acker nicht auf den Rücken schnallen und wo anders hingehen.“ meint Friedrich Bickel. Auf der Gartenschau der Heimatschätze ist daher der perfekte Ort, um sich über das was hinter unserem Essen steckt zu informieren.

12.02.2019: 100 Tage bis zur Gartenschau – Warten auf den „Baumeister Natur“

Alle Beteiligten arbeiten daher auf Hochtouren, um für die Besucher alles fertig zu stellen. Bald geht auch das Print-Veranstaltungsheft in Druck und wird dann an Ostern in alle umliegenden Haushalte verteilt. Auf den Baustellen wird fleißig gewerkelt, die Aussteller tüfteln noch an der Perfektion ihrer Beiträge und die bereits gepflanzten Blumenzwiebeln geben sicher ebenfalls ihr Bestes, um bis zum 24. Mai aus der Erde zu sprießen. „Die nächsten Wochen und Monate werden eine sehr arbeitsintensive Zeit, vor allem freuen wir uns jetzt auf unseren wichtigsten Baumeister, die Natur. Wenn der Frühling kommt, wird die Natur explodieren, der grüne und der blühende Rahmen der Gartenschau werden dann intensiv gestaltet. Der Zusammenklang der baulichen und geordneten Maßnahmen mit der in voller Pracht stehenden Natur wird zum besten Rahmen für die Gartenschau der Heimatschätze.“, so Peter Schubert, Geschäftsführer der Natur in Wassertrüdingen GmbH.

11.02.2019: Interview mit Pflanz-Planerin Christine Orel

Wenn die Besucher der Gartenschau Wassertrüdingen im nächsten Sommer vor blühenden Beeten stehen, sehen sie eine harmonische Komposition von Farben und Formen. Möglich macht diesen Genuss das Konzept von Landschaftsarchitektin Christine Orel, die mit ihrem Entwurf den Wettbewerb für die Gestaltung der Pflanzungen für sich entschieden hat. Anfang Dezember 2018 hat sie die Blumenzwiebeln ausgelegt, die im nächsten Jahr in voller Pracht stehen werden. Im Interview spricht sie über ihre Arbeitsweise, Pflanzungen mit Aussage und ihre Demut gegenüber der Natur.


Frau Orel, wie gehen Sie bei der Entwicklung eines Pflanzkonzepts vor?

Christine Orel: Zuerst setze ich mich intensiv mit dem Gelände und seiner Umgebung auseinander. In einem ersten Schritt leistet hier Google Maps gute Dienste, und ich schaue mir den Ort, wenn möglich, natürlich selbst an. Aber auch die Geschichte des Ortes oder der Gegend spielt eine Rolle. Was war hier früher los? Gibt es Sagen und Mythen? Welche Pflanzen sind hier heimisch? Welche Blickbeziehungen liegen vor? Gibt es markante Gebäude mit prägender Farbgebung? All das gilt es zu berücksichtigen. Habe ich diese Gesamtheit verinnerlicht, den „Geist des Ortes“ erfasst, kristallisiert sich langsam vor meinem inneren Auge ein Konzept heraus, für das ich dann die in Form, Farbe und Größe passenden Pflanzen auswähle. Das ist ein Prozess wie Malen oder Komponieren. Dafür ist zum einen die genaue Kenntnis der verschiedenen Pflanzen, zum anderen Erfahrung und Fingerspitzengefühl nötig.

 

Was macht in Wassertrüdingen diesen „Geist des Ortes“ aus?

Christine Orel: Im Wörnitzpark bestimmen das Schloss und das Wasser das Pflanzkonzept: Deshalb wogt hier eine große Blumenwelle, die sich über die verschiedenen Flächen vom Eingang zur Wörnitz hin verdichtet und vielfältiger wird. Die Pflanzungen im Klingenweiherpark thematisieren den Übergang in die Natur: Hier herrscht eine helle, heitere Stimmung mit einer fröhlichen Blumenwiese. Innerhalb der einzelnen Pflanzungen gibt es noch bestimmte Themen, wie zum Beispiel allerlei „Essbares“ im Genussbeet im Klingenweiherpark.

 

Was ist in Ihren Augen das Besondere an der Gartenschau in Wassertrüdingen?

Christine Orel: Ich mag an dieser Stadt das Charmante, Lauschige, Wohltuende und Gemütliche. Das überträgt sich auf die Gartenschau und alles und alle, die damit zu tun haben. Das macht es auch sehr angenehm, hier zu arbeiten.

 

Sie sind bekannt dafür, anspruchsvolle Konzepte mit tieferer Bedeutung und Aussage zu realisieren. Wie schaffen Sie den Spagat zwischen künstlerischen Anspruch und einer Pflanzung, die auch ohne eine Deutung überzeugt?

Christine Orel: Eine Pflanzgestaltung darf gerne mehrere Aussageebenen haben. Sie kann zum Beispiel eine Stimmung wiedergeben oder abstrakte Werte wie Harmonie oder Disharmonie verkörpern. Ich habe einmal die vier Elemente Feuer, Erde, Luft und Wasser als Pflanzungen gestaltet, oder in Rostock den „Garten der Charaktere“ angelegt. Er zeigt Gemütslagen wie Heiterkeit, Trauer oder Aggression. Eine philosophische oder künstlerische Aussage kann man also durchaus mit einer Pflanzung treffen, allerdings darf sie den Betrachter auch nicht überfordern – zumal die erklärenden Tafeln oft nicht genügend Platz bieten, um solche Gedanken wirklich zu erklären. Kann oder will ein Betrachter diese Aussage nicht sehen oder teilt er sie nicht, soll sich für ihn dennoch ein Bild bieten, das ihm in Erinnerung bleibt. Mit diesem Anspruch gehe ich an meine Konzeptionen heran.

 

Wie erreichen Sie, dass eine Pflanzungen in Erinnerung bleibt?

Christine Orel: Zum einen muss sie in ihrer Komposition wirklich einzigartig und überraschend sein. Gerne kombiniere ich zum Beispiel Bekanntes mit eher Unbekanntem, Außergewöhnlichem. So entdeckt jeder in einer Pflanzung etwas, das ihm irgendwie vertraut ist – nach dem Motto: „Diese Pflanze kenne ich, die hat meine Freundin auch in ihrem Garten!“ – und entdeckt auch Dinge, die neu und ungewöhnlich sind. Zweitens soll eine Pflanzung auch inspirieren, die Phantasie anregen und Ideen geben, wie man selbst Formen und Farben kombinieren und den eigenen Garten gestalten kann. Ist das erfüllt, bleibt sie auch gerne in Erinnerung.

 

Sie planen nicht nur, sondern gehen auch bei Hitze, Kälte, Regen oder Schnee in Gärten und auf Baustellen, legen selbst Blumenzwiebeln aus, pflanzen Stauden und Bäume. Mögen Sie diese Arbeit abseits des Schreibtischs?

Christine Orel: Oh ja, sehr! Diese Tage auf dem Gelände, das ich gestalte, faszinieren mich ganz besonders. Ich mag die Nähe zur Natur, das ist schließlich mein Beruf. Denn der Natur sind wir Landschaftsarchitekten und Gärtner in allem, was wir tun, vollkommen ausgeliefert – und das meist zu unserem Nachteil. Einmal haben uns zum Beispiel die Krähen sämtliche Blumenzwiebeln aus der Pflanzung gehackt. Oder: Wollen wir, dass die Blumenzwiebeln zu einem bestimmten Termin aufgehen, können sie aber aufgrund der Witterung nicht rechtzeitig pflanzen, müssen wir sie im Warmen vorkultivieren. Die Natur hält also allerlei Überraschungen für uns bereit. Da müssen wir immer neu reagieren und nicht selten auch improvisieren. Aber das finde ich überhaupt nicht schlimm, ganz im Gegenteil: Es zeigt die Ordnung der Dinge und wie abhängig der Mensch doch von der Natur ist. Ich sage immer: Bei der Arbeit mit der Natur braucht man Demut.

 

Christine Orel ist Landschaftsarchitektin und seit 1990 selbstständig, aktuell mit dem Planungsbüro Orel + Heidrich Landschaftsarchitekten in Herzogenaurach (www.orel-plus-heidrich.de). Sie plant Gärten, die Umgebung von Produktionsstätten und Büros und vieles mehr. Ihr Spezialgebiet sind anspruchsvolle Pflanzungen, ihre Leidenschaft gilt den Stauden. Sie arbeitet für private und kommunale Auftraggeber und hat bereits viele Pflanzungen für Bundes- und Landesgartenschauen entworfen. Die Größe ihrer Projekte reicht von einzelnen Balkonkästen („Das war mein kleinstes Projekt, für eine alte Dame in München.“) bis hin zu Anwesen mit mehreren Hektar Größe.

11.02.2019: Besondere Pflanzungen auf der Gartenschau der Heimatschätze

Sie sind das Herzstück einer jeden Gartenschau: üppige Beete mit Sommerblumen in großer Farben- und Formvielfalt, in Kompositionen, die von harmonisch bis bewusst spannungsvoll alle Facetten bieten. Dass die Pflanzen in diesen Beeten zum richtigen Zeitpunkt und in perfekter Anordnung erblühen, hat Landschaftsarchitektin Christine Orel vom Planungsbüro Orel+Heidrich Landschaftsarchitekten in Herzogenaurach sichergestellt: Sie hat das Pflanzkonzept für die Gartenschau der Heimatschätze entworfen. Schon im Dezember, also vor dem Wintereinbruch, legte sie zusammen mit ihrer Mitarbeiterin alle Zwiebeln aus, und zwei Gärtner pflanzten sie an genau diesen Stellen ein. Da schlummern sie jetzt in der Erde, um im Sommer auf verschiedenen Flächen im Wörnitz- und im Klingenweiherpark zu wachsen und zu erblühen und die Besucherinnen und Besucher der Gartenschau mit ihrem Anblick zu erfreuen.

Pflanzungen im Wörnitzpark:

Blütenwellen
Über die verschiedenen Flächen vom Eingang in Richtung Heubrücke zieht über drei Pflanzflächen hinweg eine Blütenwelle, die sich zunehmend verdichtet und vielfältiger wird: Auf den Blumenflächen im Kassenbereich gehen getreu dem Motto „Traditionelles trifft Neues“ Klassiker wie Begonien mit eigenwilligen, farbig-frechen Partnern wie zum Beispiel Kardinalsobelien oder Federbuschcelosien eine spannungsvolle und kontrastreiche Verbindung ein. Auch einige weniger bekannte Pflanzen bereichern diese Kompositionen. Nach dem Kassenbereich wogt die Blütenwelle in geschwungenen Formen weiter. Hier setzen schwarzlaubige Pflanzen reizvolle Akzente im Meer der klassischen Gewächse. Noch intensiver geht es in einer weiteren Gruppe von Pflanzflächen zu: Diese wird von Wellenformen bestimmt.

Kerzenzauber
Fünf Flächen sind thematisch zu einer Einheit verbunden, deren Eleganz vor allem durch ihre aufrecht wachsenden Pflanzen hervorgerufen wird. Hier dominieren kerzenförmige Blumen. Zudem werden im Juni 1000 wilde Gladiolen über der Fläche schweben. Als Gegenpol gesellen sich zu den strengen vertikalen Gewächsen vereinzelt auch runde Blüten.
Die Blumen sind in länglichen, leicht zueinander verschobenen Strukturen angeordnet und fließen damit optisch von der einen auf die andere Fläche. So ergeben sich immer wieder neue Blicke auf diese reizvolle Pflanzung.

Pflanzungen im Klingenweiherpark:

Das Genussbeet
Was liegt näher, als die Pflanzfläche direkt neben den Tischen der Gartenschaugastronomie mit „Essbarem“ zu gestalten? Denn so manches Gemüse ist nicht nur lecker, sondern auch ausgesprochen dekorativ im Blumenbeet – so zum Beispiel Blumenkohl mit neongrünen Fruchtkegelchen oder violetten Röschen, braunlaubiger, fast schon mystisch wirkender Grünkohl oder Mangold mit gelben bis purpurroten Stängeln und Blattadern. Auch Kräuter wie Dill oder Majoran bereichern diese Beete. Schön zur Geltung kommen die Gemüsearten in einer vielfältigen bunten Blumenumgebung.

Bunt-fröhliche Wiese am See
Vor dem See präsentiert sich der Sommerflor als bunte, fröhliche Blumenwiese. Locker durchmischte, aus 34 Einzelpflanzen von jeweils sieben unterschiedlichen Arten bestehende Tuffs, also Pflanzgruppen, verteilen sich unregelmäßig auf der Fläche. Der Untergrund ist gelb, rot, weiß und blau und wird jeweils von einer besonderen Blume, zum Beispiel der Dahlie, der Sonnenblume oder der Kerze der Duftnessel geprägt. Eine ausgefallene Herbstasterngruppe, die sogenannten Harzastern, die hier mit ungewöhnlichen Farben wie Lachsrosa oder Schwarz aufwarten, sind eine selten zu sehende Besonderheit in diesen Beeten. Zudem stehen in jedem Tuff drei straff aufrecht wachsende Borstenhirsen bzw. die Rohrkolbenhirse.

Sommerflor „Goldener Gruß“
Ein blockhaft gepflanzter, nach hinten höher werdender Sommerflor prägt die Pflanzflächen im Klingenweiherpark und schickt einen goldenen Gruß sowohl an diejenigen, die das Gartenschaugelände durch diesen Eingang betreten, als auch an die, die es hier verlassen. Für Struktur in dieser Pflanzung sogt die auch an vielen anderen Stellen der Gartenschau auftauchende Duftnessel. Neben den Formen sind auch die Farben in diesen Beeten markant: Wie der Name des Flors sagt, sind hier Schattierungen von Zitronengelb über Gelb und Orange bis Braunrot zu sehen.

01.02.2019: Tag des sozialen Miteinanders – Mitwirkende einigen sich auf Programm

In vier Monaten eröffnet die Gartenschau der Heimatschätze in Wassertrüdingen. Grund genug, um die Planung der vielen spannenden Veranstaltungen langsam zu einem Abschluss zu bringen. Die Beteiligten des Tags des sozialen Miteinanders - das AWO Pflegeheim aus Wassertrüdingen, das Senioren- und Pflegeheim Wassertrüdingen, die Diakonie Neuendettelsau, die Altmühlseeklinik Hensoltshöhe, der VDK, die Lebenshilfe und die Diakonie aus Ansbach, das diakonische Werk Dinkelsbühl-Wassertrüdingen, die EUTB aus Wassertrüdingen, der Landesverband Niere Bayern, sowie die Volkstanzgruppe Geilsheim - haben sich nun auf einen Programmablauf für ihren besonderen Tag am 16. Juni geeinigt.

Auf den Bühnen und der Aktionsfläche wird am Tag des sozialen Miteinanders einiges geboten. Verschiedene Chöre, Bands, Tanz- und Trommlergruppen werden die Besucher der Gartenschau unterhalten, bei spannenden Aktionen kann man jedoch auch selbst aktiv werden. Dabei werden vier verschiedene Bühnen, verteilt über die Parkteile und der Altstadt, den ganzen Tag über bespielt.

Ebenjene Bühnen waren das Hauptthema am 23. Januar bei der abschließenden Versammlung der Mitwirkenden unter Federführung von Sandra Kleemann, welche sich bei der Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH um die Veranstaltungen kümmert. Für viele der Vertreter waren die Kriterien der Bühnen wichtig: Überdachung, Stromanschluss und die Größe. Schließlich haben einige Gruppen technisches Equipment dabei, das bei Regen nicht nass werden darf oder Senioren, die nicht den Launen des Wetters ausgesetzt werden sollten. Mit gegenseitigen Kompromissen und dem gemeinsamen Ziel, allen einen schönen Tag zu bereiten, wurde an diesem Nachmittag ebenjenes Programm erarbeitet, welches die Besucher am 16. Juni dann auch genießen können.

In unserem Online-Veranstaltungskalender kann man sich bereits vorab ein Bild davon machen, was geboten wird, spätestens aber am 16. Juni, wenn man den Tag des sozialen Miteinanders auf der Gartenschau mit der ganzen Familie genießt.

 

 


 

 

22.01.2019: Große Resonanz – Bisher 2300 Dauerkarten verkauft

Bereits 2300 Dauerkarten wurden für die Gartenschau der Heimatschätze in Wassertrüdingen bis Ende 2018 verkauft. Und das Interesse reißt nicht ab. Die Dauerkarte gewährt 108 Tage Eintritt und viele spannende Vergünstigungen.
Bereits beim großen Baustellenfest am 23. September 2018 wurden über 500 Dauerkarten verkauft. Das Interesse ist seitdem groß, die Dauerkarten vorab vergünstigt zu erwerben. Bis Ende 2018 wurden insgesamt 2300 Dauerkarten verkauft. „Ich bin überzeugt, dass die enorme Resonanz den vielen engagierten Ausstellern und Mitwirkenden zu verdanken ist. Diese machen unsere Gartenschau zu etwas ganz Besonderem“, freut sich Ingrid Rott-Schöwel, Prokuristin der Gartenschau in Wassertrüdingen.

Die Besucher erwartet ab dem 24. Mai - an dem die große Eröffnungsfeier stattfindet - nicht nur die Ausstellung der vielen Heimatschätze. In den 108 Tagen Gartenschau gibt es zudem einen vollen Terminkalender mit Veranstaltungen aller Art. Zudem steht jeder Tag der Woche unter einem eigenen Motto, wie beispielsweise Dienstag „Gartenschau intensiv“, hier finden spannende Führungen der Aussteller statt, oder dem „Tag der Generationen“ jeden Donnerstag mit Aktionen wie der Schule im Grünen. Besonders am Wochenende, den Familientagen, wird mit zahlreichen Events viel geboten. Doch dies ist noch nicht alles: Auch für die kleinen Gäste finden regelmäßig tolle Aktionen statt. Auch ein großer Erlebnisspielplatz wartet auf die kleinen Gäste. „Egal wann Sie uns auf der Gartenschau besuchen, es gibt immer wieder Neues zu entdecken und bestaunen“, so Robert Sitzmann, der Geschäftsführer der Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH.

Mit einer Dauerkarte, kann der Besucher nicht nur das Programm der Gartenschau in vollen Zügen genießen. Mit im Paket enthalten ist freier Eintritt in das deutsche Pinsel- und Bürstenmuseum in Bechhofen, in das Museum FLUVIUS in Wassertrüdingen, sowie das LIMESEUM in Ruffenhofen. Darüber hinaus erhält man mit der Dauerkarte freien Eintritt zu den Gartenschauen in Wittstock/Dosse und Remstal. Wer in der Region um Wassertrüdingen mehr erleben möchte, erhält zudem Rabatt auf eine Schifffahrt auf der MS Altmühlsee sowie auf der MS Brombachsee. „Damit ist die Dauerkarte sozusagen eine Schatzkiste voller Ideen für einen erlebnisreichen Sommer“, erklärt Robert Sitzmann.

13.11.2018 „Kunstpreis Skulptur“ der Gartenschau Wassertrüdingen 2019: Nominierte stehen fest

  • Fünf ausgewählte Künstlerinnen und Künstler aus der Region stellen ihre Arbeiten für die Dauer der Gartenschau auf dem Gelände aus
  • Mit „Mutter Erde“ von Peter Wittstadt wurde ein Werk bereits auf dem Gelände aufgestellt
  • Gewinner des Kunstpreises wird im Mai 2019 gewählt

Jetzt steht fest, welche fünf Kunstschätze die Gartenschau in Wassertrüdingen im nächsten Jahr bereichern werden: Die Jury aus Vertretern der Natur in Wassertrüdingen GmbH und Mitgliedern des Hauptausschusses des Berufsverbands Bildender Künstlerinnen und Künstler Nürnberg Mittelfranken hat die Nominierten für den Kunstpreis „Skulptur der Gartenschau Wassertrüdingen 2019“ bekannt gegeben. 

Es sind Albrecht Fersch, Christian Heß, Younghun Lee, Silvia LobenhoferAlbrecht und Peter Wittstadt. Sie stellen ihre Skulpturen für die Dauer der Gartenschau auf dem Gelände aus. Aus diesen fünf Arbeiten wird im Mai 2019 der Gewinner des Kunstpreises ausgewählt. Im Januar 2018 hat die Gartenschau Wassertrüdingen gemeinsam mit dem Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler Nürnberg Mittelfranken den „Kunstpreis Skulptur“ der Gartenschau Wassertrüdingen 2019 ausgelobt. Teilnahmeberechtigt waren Künstlerinnen und Künstler, die im Bezirk Mittelfranken oder den angrenzenden Regionen geboren sind oder hier ihren Lebensmittelpunkt haben. 32 Künstlerinnen und Künstler haben sich mit ihren Werken, die zum Teil speziell für die Gartenschau angefertigt wurden, um den Preis beworben.
Eine Jury aus Vertretern der Natur in Wassertrüdingen GmbH und Mitgliedern des Hauptausschusses des Berufsverbands Bildender Künstlerinnen und Künstler Nürnberg Mittelfranken haben nun die fünf Nominierten für den „Kunstpreis Skulptur“ der Gartenschau Wassertrüdingen ausgewählt. Ihre Werke werden für die gesamte Dauer der Veranstaltung auf dem Gelände ausgestellt.

„Die Arbeiten sind nicht nur künstlerisch sehr beeindruckend, sondern werden den Gartenschaubesuchern auch einen außergewöhnlichen Erlebniswert bieten“, sagt Jurymitglied Ingrid Rott-Schöwel, Landschaftsplanerin und Prokuristin der Natur in Wassertrüdingen GmbH, die die Gartenschau organisiert. „Gemeinsam mit den Künstlerinnen und Künstlern haben wir bereits den jeweils idealen Standort für die Arbeiten ausgewählt. Hier fügen sie sich nicht nur harmonisch in den jeweiligen landschaftlichen Kontext ein, sondern bereichern und betonen diesen auch.“
Die Skulpturen werden im April 2019, kurz vor Eröffnung der Gartenschau, aufgestellt. Eine ist jedoch bereits auf dem Gartenschaugelände „eingezogen“: Symbolträchtigerweise ist es die Arbeit „Mutter Erde“ von Peter Wittstadt, die als erste da ist. Die 1,40 Meter hohe und rund drei Tonnen schwere Steinskulptur steht im Klingenweiherpark fast auf dem Gipfel der Deponie und schaut in Richtung Hesselberg.

Mitte Mai 2019 wird die Preisjury, bestehend aus Vertretern der Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH, des BBK Nürnberg Mittelfranken und der Stadt Wassertrüdingen aus den fünf Nominierten den Preisträger des mit 2.000 Euro dotierten „Kunstpreises Skulptur“ der Gartenschau Wassertrüdingen 2019 auswählen. 

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23.10.2018 Über 160 Vereine machen mit beim Veranstaltungsprogramm

Vom 24. Mai bis 8. September 2019 lädt Wassertrüdingen zur Bayerischen Gartenschau. Die Ausarbeitung des kulturellen Rahmenprogrammes und die Koordination der Veranstaltungen laufen mit Hochdruck. „Vom Glück einen Schatz zu finden“ lautet das Motto der Gartenschau- das sich auch im Kulturprogramm widerspiegelt. Rund 160 „Kulturschätze“ aus den drei Landkreisen Ansbach, Donau-Ries und Weißenburg Gunzenhausen möchten auf der Gartenschau auftreten und am Programm mitwirken.

Bereits Anfang des Jahres haben die Vorbereitungen für das kulturelle Rahmenprogramm der Gartenschau der Heimatschätze in Wassertrüdingen begonnen. Nach einer speziell an Musik- und Tanzgruppen gerichteten Informationsveranstaltung sowie der konkreten Ansprache diverser Vereine aus den Landkreisen Ansbach, Weißenburg-Gunzenhausen und Donau-Ries, kann nun ein erstes Resümee gezogen werden. Sandra Kleemann von der Gartenschau Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH zeigt sich positiv überrascht von dem großen Interesse: „Rund 160 Musik- und Tanzvereine haben sich angemeldet und möchten sich beteiligen. Somit kann ein buntes und vielfältiges Programm auf die Beine gestellt werden.“ Zusätzlich zu den Anmeldungen kommen noch die Mitwirkenden im Regionalpavillon der Landkreise, die sozialen Einrichtungen sowie Ausstellungspartner und überregionale Künstler.

Das Veranstaltungskonzept gestaltet sich dabei wie folgt:
Jeder Wochentag steht unter einem anderen Motto. Samstag, Sonn- und Feiertage sowie Brückentage sind Familientage, die wiederum wechselnde Tagesmottos haben. Eine Übersicht der Thementage finden Sie unter:
https://www.wassertruedingen2019.de/de/veranstaltungen/

Ziel des gesamten Veranstaltungsprogramms sei es - getreu dem Motto der Gartenschau „Vom Glück einen Schatz zu finden“ - die „Kulturschätze“ aus der Region zu präsentieren. Alle Veranstaltungen sind im Eintritt der Gartenschau inklusive.

Interessierte Privatpersonen, soziale Einrichtungen, Vereine und Verbände können sich noch bis 15. Dezember 2018 für eine Mitwirkung am Veranstaltungsprogramm unter der 09832/7068004 oder kleemann@wassertruedingen2019.de bewerben.

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23.09.2018 Baustellenfest der Gartenschau

Am Sonntag, den 23. September 2018 feierte die Bayerische Gartenschau in Wassertrüdingen von 10:00 bis 18:00 Uhr Baustellenfest. Das Fest fand auf den beiden Geländen und auf dem Weg durch die Altstadt statt und wurde von einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm begleitet.

Zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit

Etwa 4.000 Besucher trotzten heute dem mitunter stürmischen Wetter und nutzten die letzte Gelegenheit, das Gartenschaugelände zu erkunden und sich über den aktuellen Stand zu informieren. Zum letzten Mal vor der Eröffnung der Gartenschau am 24. Mai 2019 lüfteten die Gartenschau-Macher den Vorhang und feierten ein buntes Baustellenfest, das auf positive Resonanz stieß.

Baustellenfestprogramm

Um 11:00 Uhr begrüßten auf der Bühne im Klingenweiherpark Wassertrüdingens 2. Bürgermeisterin Monika Breit, der Regierungspräsident von Mittelfranken Dr. Thomas Bauer sowie der Ansbacher Landrat Dr. Jürgen Ludwig, die stellvertretende Bezirkstagspräsidentin von Mittelfranken Christa Naaß und Roland Albert, Präsident Bayerischer Gärtnerei-Verband e. V., Baustellenbesucher und Aussteller. Die Grußwortredner dankten dem Einsatz der zahlreichen Mitwirkenden, ohne welchen die Gartenschau in Wassertrüdingen nicht möglich wäre.

Wer die Gelände nicht allein erkunden wollte, konnte sich einer der zahlreichen Baustellenführungen anschließen und die Gelegenheit nutzen, Fragen zu stellen und mit den Machern der Gartenschau ins Gespräch zu kommen. „Die Leute sind neugierig und zeigen großes Interesse an der Gartenschau in Wassertrüdingen“, resümierte der Gartenschaugeschäftsführer Peter Schubert. Es sei zu spüren, dass sich die Menschen auf die Gartenschau freuen.

Auf und an den verschiedenen Bühnen des Gartenschaugeländes erlebten die Besucher Live-Musik, Tanz und Jonglage. Der Musikverein Großenried, die Big Band „The Big Splash“ der städtischen Musikschule sowie die Franconian Jazzband sorgten für musikalische Unterhaltung. Ihre Tanzkünste präsentierten die Volkstanzgruppe Geilsheim sowie die Europa-Show Tanzgarde Wassertrüdingen. Der Stelzenläufer und Jongleur Spasskoffer begeisterte Groß und Klein im Wörnitzpark.

Besucher konnten sich über verschiedene Garten- und Naturschätze informieren oder an mehreren Stationen selbst aktiv werden. Beim Baustellenfest spiegelte sich auch der generationsübergreifende Charakter einer jeden Gartenschau wider: So sorgten für jede Menge Kinderspaß eine Hüpfburg, Torwandschießen, Spiele sowie verschiedene Bastel- und Mitmachaktionen.

Start für den Verkauf der Dauerkarten

Pünktlich zum Baustellenfest fiel auch der Startschuss für den Dauerkartenvorverkauf. Rund 600 Dauerkarten gingen am Info-Pavillon der Gartenschau bereits über den Tisch. „Das hat unsere Erwartungen bei Weitem übertroffen“, freut sich Gartenschaugeschäftsführer Robert Sitzmann.

Die ersten Dauerkarten wurden um 10:30 Uhr verkauft. Die ersten Käufer waren Wassertrüdingens 2. Bürgermeisterin Monika Breit, der Ansbacher Landrat Dr. Jürgen Ludwig sowie Roland Albert, Präsident Bayerischer Gärtnerei-Verband e. V.

Alle frischgebackenen Dauerkartenbesitzer konnten am Baustellenfest an einem besonderen Gartenschau-Gewinnspiel teilnehmen. Die Gewinnnummern für das Kindergewinnspiel lauten 30046, 30054 und 40051, bei den Dauerkarten für die Erwachsenen sind es die Nummern 20081,00106 und 00100.

Die Gewinnernummern sind auch auf der Homepage der Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH einsehbar. Die Besitzer der Dauerkarten-Gewinnnummern, die am Sonntag ihre Preise noch nicht persönlich entgegengenommen haben, können ihren Gewinn in der Geschäftsstelle der Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH (Marktstraße 19 | 91717 Wassertrüdingen) abholen.

Das Team der Gartenschau Wassertrüdingen bedankt sich für einen großartigen Sonntag voller Vorfreude auf die Gartenschau 2019!

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27.07.2018 Scheune des Teams „Ackerschätze“ feiert Richtfest

Nicht einmal mehr ein Jahr bis zur Eröffnung der Gartenschau der Heimatschätze in Wassertrüdingen. An allen Ecken und Enden wird geplant, gebaut und gepflanzt. Doch nicht nur das Gartenschau-Team steckt mitten in den Vorbereitungen. Auch die heimische Landwirtschaft – die sich im Klingenweiherpark auf einer Fläche von rund einem Hektar unter dem Motto „Ackerschätze“ präsentiert – hat mit den Gartenschauarbeiten begonnen. Ein „Etappenziel“ ist bereits geschafft: Die Scheune wurde von den Schülern der Berufsschule Gunzenhausen für Zimmerer aufgestellt und feierte zusammen mit dem Team „Ackerschätze“ sowie zahlreichen Gästen am 26.07.2018 Richtfest.

„Wir vom Team der „Ackerschätze“ haben wahrlich Grund zu danken“, so Friedrich Bickel, Landwirt aus Altentrüdingen und Sprecher des Teams. Denn beim Bau der Scheune erfuhr das Team von vielen Seiten sehr große Unterstützung. Mit dem Richtfest wollten die Ehrenamtlichen nun die Gelegenheit nutzen, all denen zu danken, die die Planung und Realisierung der Scheune unterstützt haben. Herzlichen Dank gilt hier besonders den zahlreichen Sponsoren, die für die Scheune kostenfrei Material und Arbeitsleistungen zur Verfügung gestellt haben. So stammt das für die 5 x 8 Meter große Scheune verwendete heimische Fichtenholz von der Fürst zu Oettingen-Spielberg’sche Forstverwaltung. Für das Fundament in Form von Betonfertigteilen sorgte das Betonwerk Beyhl, welche von der Firma Fiedler Landschaftsbau eingebaut worden waren. Die Balken wurden verarbeitet von der Zimmerei Stark. Die Schüler der Berufsschule Gunzenhausen waren für das Planen und das Aufrichten der Scheune verantwortlich. Diese freuten sich besonders darüber, mit ihrer Arbeit einen Beitrag zur Gartenschau der Heimatschätze kommendes Jahr leisten zu können. Die noch benötigte Dacheindeckung erfolgt durch den Maschinenring Ansbach.

„Wir sind sehr stolz, mit der Scheune eine sehr ansehnliche Begegnungsstätte für hoffentlich viele Gartenschaubesucher nächstes Jahr zu haben“, freute sich Friedrich Bickel.

Unter den geladenen Gästen waren auch Wassertrüdingens 2. Bürgermeisterin Monika Breit, MdL Manuel Westphal sowie OStD Thomas Grad, Schulleiter des Beruflichen Schulzentrums Gunzenhausen. Alle drei verliehen in ihren Grußworten ihrer großen Freude über das gelungene Projekt und die gute Zusammenarbeit der verschiedenen Beteiligten Ausdruck. Bürgermeisterin Breit und MdL Westphal betonten in diesem Zusammenhang ebenfalls die Bedeutung der Landwirtschaft für die Gesellschaft, die mit ihrer Arbeit die Versorgung der Bevölkerung sichert. "Es ist kein Stand so hoch im Land, dass er nicht lebt von Bauernhand!", so MdL Westphal in seiner Begrüßungsrede.

Gemäß dem Motto „Der Worte Dank gibt nicht viel her, der Gaumenschmaus bietet da viel mehr“ waren die Gäste im Anschluss daran zu einem reichhaltigen Richtschmaus eingeladen.  

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24.07.2018 „Verborgene Schätze“: Die Sanierung der Stadtmauer

Vom 24. Mai bis 8. September 2019 lädt Wassertrüdingen zur Gartenschau der Heimatschätze ein. Nicht nur in den beiden Geländeteilen Wörnitz- und Klingenweiherpark wird kräftig gebaut – auch die Altstadt bereitet sich intensiv auf die Bayerische Gartenschau vor. Denn von Anfang an war in alle Planungen und Entwürfe die Wegführung durch die Wassertrüdinger Innenstadt vorgesehen. So finden derzeit auch Sanierungsarbeiten an der Stadtmauer statt, die in großen Teilen lange Zeit überbaut war.

Über viele Jahre hinweg blieb die Stadtmauer der Öffentlichkeit weitgehend verborgen, anstehende Gebäude hatten sie zu großen Teilen verstellt. Erst nach dem Abriss dieser trat der historische Schatz wieder vollständig zutage. Die Sanierung der Stadtmauer ist jedoch dringend notwendig. „Die Mauerkrone war total durchfeuchtet und kaputt“, bestätigt auch Walter Schneider, der für die derzeitige Sanierung zuständige Steinmetz, „es musste alles erst wieder stabilisiert werden.“

In die Fugen eben jener Mauerkrone konnten aufgrund der Beschädigungen Efeu, Wurzeln und andere Pflanzen eindringen. Bereits vor einigen Jahren waren Betonsteine auf die Mauer aufgesetzt worden. Daher mussten Steinmetz Schneider und sein Mitarbeiter bei Sanierungsbeginn im Januar 2018 zunächst die alte Mauerkrone komplett abbauen. Dies allein dauerte sechs Wochen und verursachte 100 Tonnen Bauschutt.

Um die Mauer zukünftig vor Nässe und Verwurzelungen zu schützen, verfügt die neue Abdeckung der Stadtmauer über eine sogenannte Wassernase – auch Tropfkante genannt –, die das Abtropfen von Regenwasser erleichtert und somit die Durchfeuchtung der Mauer durch an der Fassade ablaufendes Wasser verhindert. Auch galt es, die Stabilität der Mauer zu verbessern. Hierzu wurden die alten Fugen herausgearbeitet und neu „vorverfugt“. Die endgültige Verfugung erfolgt gegen Ende der Sanierungsarbeiten. Wo möglich, wird historisch authentisch gearbeitet. Anstatt wie früher mit Sumpfkalk zu mauern, wird heute allerdings Trasskalk verwendet.

Auch der „Kopf“ der Stadtmauer war beschädigt, da an dieser Stelle die Mauer abgerissen worden war. Das hier neu einzubringende Gestein wird umgearbeitet und den Stadtmauerstrukturen angepasst. Löcher und Lücken in der Mauer sowie in den Steinen selbst müssen ebenfalls ausgebessert werden. Ursprünglich wurden bei der Stadtmauer feinkörnige Sandsteine (Dogger) verwendet. Dieses Material ist heutzutage bereits vollständig abgebaut – „Glück“ für die Wassertrüdinger Stadtmauer sowie für die Steinmetze, dass bei der Stadt altes Gestein lagert und nun wiederverwendet werden kann. Jedoch kommen auch Ersatzmaterial und Ziegel bei den Sanierungsarbeiten zum Einsatz. Zum Abschluss wird das Gestein mit einem Dampfstrahler von Algen gereinigt.

Der enorme Sanierungsaufwand lohnt sich allemal, immerhin bezeugt die Stadtmauer die jahrhundertealte wechselvolle Geschichte Wassertrüdingens. Vermutlich im 12. Jahrhundert noch aus grob behauenen Steinen errichtet, konnte durch die Entwicklung neuerer Werkzeuge im 13./14. Jahrhundert bereits feineres Gestein eingesetzt werden. Während des 30jährigen Krieges wäre Wassertrüdingen beinahe vollständig vernichtet worden, die Zerstörungen durch Feuer lassen sich durch schwarz-gelbliche Verfärbungen auch an der Stadtmauer erkennen. Darüber hinaus ist die Wassertrüdinger Stadtmauer ein Beleg für die große Handwerkskunst vergangener Jahrhunderte, so Steinmetz Schneider: „Die Mauer ist schon gut gemacht. Es sind Schürfungen gemacht worden – sie geht noch zwei Meter runter –, aber es gibt überhaupt keinen Spannungsriss.“

Mittlerweile verfügt die Wassertrüdinger Stadtmauer auch über ein „modernes“ Element. Nach dem Abriss eines an die Stadtmauer gebauten Wohnhauses offenbarte sich eine in die Mauer eingelassene Dusche – auch für Steinmetz Schneider ein noch nie gesehenes Highlight. Den ehemaligen Besitzern mangelte es sicherlich nicht an Mut, denn lediglich ein Eisenträger hinderte die Stadtmauer hier am Einsturz. Die Dusche bleibt der Stadtmauer erhalten – so können sich auch zukünftig Wassertrüdinger und Besucher an diesem kuriosen Baustein erfreuen.

Die Sanierungsarbeiten an der 53m langen Stadtmauer stehen kurz vor ihrem Abschluss. Ihre unterschiedlichen Höhen wird die Stadtmauer Wassertrüdingen auch danach noch vorweisen, denn denkmalhistorisches Ziel war es, die alten Elemente deutlich von den sanierten zu unterscheiden. So werden die unterschiedlichen Höhen nicht etwa angeglichen, sondern in ihrer jeweils bestehenden Formen ausgebessert.

Bis zur Gartenschau kommendes Jahr können die Besucher eine Reminiszenz an die Stadtmauer erleben: Ein Umriss aus feinmaschigem Metallgewebe setzt dann die Mauer fort und macht so ihre ursprüngliche Dimension erlebbar ohne den Blick zu begrenzen.

„Highlight“: Eine in die Stadtmauer eingebaute Dusche

Sanierung der Stadtmauer: Unterschiedliche Höhen werde aus denkmalhistorischen Gesichtspunkten beibehalten

 



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20.07.2018 Besuch des Bundestagsabgeordneten Artur Auernhammer

Vom 24. Mai bis 8. September 2019 lädt Wassertrüdingen zur Bayerischen Gartenschau. Die Baumaßnahmen hierzu laufen mit Hochdruck. Dies interessiert nicht nur die Einheimischen vor Ort, wie jetzt der Besuch des CSU-Bundestagsabgeordneten für den Landkreis Ansbach, Artur Auernhammer, in Wassertrüdingen zeigte.

Auf Einladung des CSU-Ortsvorsitzenden Martin Herbst besuchte der CSU-Bundestagsabgeordnete Artur Auernhammer Wassertrüdingen und überzeugte sich vor Ort von den Baufortschritten der Gartenschauanlagen.

Wassertrüdingens 2. Bürgermeisterin Monika Breit und weitere Mitglieder des CSU-Ortsverbandes Wassertrüdingen begrüßten gemeinsam mit Robert Sitzmann, dem Geschäftsführer der Gartenschau, MdB Artur Auernhammer in den Büroräumen der Gartenschau und informierten ihn über den aktuellen Stand.

Anschließend besichtigte man die Baustellen im Wörnitz- und Klingenweiherpark. MdB Auernhammer zeigte sich begeistert vom Konzept und führte an, wie entscheidend stets die Nachnutzung und die Verzahnung des Projekts mit der gesamten Region sei. Daher freute er sich besonders über die Beteiligung der drei Landkreise Ansbach, Donau-Ries und Weißenburg-Gunzenhausen an der Gartenschau. MdB Auernhammer und Bürgermeisterin Breit waren sich einig, dass Wassertrüdingen und die gesamte Region von dieser Gartenschau profitiert.

„Wir schauen erwartungsvoll und voller Freude auf die Gartenschau 2019“, so Bürgermeisterin Breit am Ende des Treffens.

Besichtigung der Baustelle im Wörnitzpark: Robert Sitzmann, Geschäftsführer Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH, im Gespräch mit MdB Artur Auernhammer

Besichtigung der Baustelle im Wörnitzpark: Von links nach rechts: Geschäftsführer Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH Robert Sitzmann, MdB Artur Auernhammer, Wassertrüdingens 2. Bürgermeisterin Monika Breit, Wassertrüdingens 3. Bürgermeister Klaus Schülein, Wassertrüdingens CSU-Ortsvorsitzender Martin Herbst




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17.07.2018 Reise zu den „Schätzen der Vergangenheit“

Nicht einmal mehr ein Jahr, dann öffnet die Gartenschau der Heimatschätze in Wassertrüdingen ihre Tore. Vom 24. Mai bis 8. September präsentieren sich verschiedene Aussteller auf dem Gartenschaugelände. Auch das LIMESEUM Ruffenhofen nutzt die Gelegenheit und zeigt sich mit einem ganz besonderen Beitrag im Klingenweiherpark: Das Fragment eines römischen Hauses samt Brotbackofen und Nutzgarten werden in Nähe der Aussichtsplattform Bergrose zu bestaunen sein. Haus und Ofen entstanden in Zusammenarbeit mit der Jugendbauhütte Regensburg. Wassertrüdingens 2. Bürgermeisterin Monika Breit sowie die beiden Geschäftsführer der Gartenschau, Peter Schubert und Robert Sitzmann, besuchten kürzlich die Baustelle vor Ort und nutzten die Gelegenheit, um den engagierten Arbeitern zu danken.

„So etwas eins zu eins nachzubauen – das ist ein unheimlich tolles Projekt“, schwärmte Dr. Matthias Pausch – Leiter des LIMESEUMS – gleich zu Beginn. Gleichzeitig stellte er klar, dass ohne die Jugendbauhütte Regensburg als Partner der Bau nie realisierbar gewesen wäre. Glück also für das LIMESEUM – und die Gartenschau in Wassertrüdingen –, dass sich die Jugendbauhütte Regensburg unter ihrem Leiter Stefan Aichner in Ruffenhofen ans Werk machte. Über zu wenig Arbeit brauchte sich keiner der Freiwilligen beklagen, denn es sollte innerhalb kurzer Zeit das Fragment eines Streifenhauses - übrigens ein archäologischer Kunstbegriff für die extrem schmalen Häuser der Römer – sowie ein funktionsfähiger Brotbackofen errichtet werden. 

Während der Arbeiten am Musterhaus für römische Holzbauweise musste nicht nur auf Stabilität, Konstruktion und Zeitplan geachtet werden, gleichzeitig versuchte man so weit wie möglich auf den Einsatz moderner Gerätschaften zu verzichten. Schließlich sollte ein Haus gezeigt werden, welches in der Art auch die Römer vor knapp 2000 Jahren hier in der Gegend bewohnt hätten. Trotzdem oder gerade deswegen machten sich alle mit großer Begeisterung an das Projekt, wie die Verantwortlichen vor Ort berichteten.

Gegründet wurden die Jugendbauhütten in Anlehnung an mittelalterliche Zusammenschlüsse. Damals war es üblich, dass Arbeiter von Baustelle zu Baustelle zogen. Um den Handwerkern soziale – und auch fachliche – Anlaufstellen zu bieten, wurden die sogenannten „Hütten“ gegründet. In Kooperation mit den Internationalen Jugendgemeinschaftsdiensten (ijgd) bietet die Deutsche Stiftung Denkmalschutz im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres oder eines Bundesfreiwilligendienstes in der Denkmalpflege nun jungen Menschen die Möglichkeit, selbst handwerklich aktiv zu werden. Mit Gleichaltrigen können so Gemeinschaftsprojekte verwirklicht, gleichzeitig aber ebenso Einblicke in verschiedene Berufsfelder gewonnen werden.

Über das Jahr verteilt kommen die jungen Leute für insgesamt sechs Wochen zusammen, die Zwischenzeit verbringen sie an unterschiedlichen Einsatzstellen. Betreut wurden sie während ihres dreiwöchigen Einsatzes von zwei Ehrenamtlichen sowie von verschiedenen Referenten. In Ruffenhofen ging es für die knapp 20 Freiwilligen im Oktober 2017 los. Hier wurde der Holzbau vorbereitet und mit den Arbeiten am Backofen begonnen. Im April 2018 konnten bereits der Dachstuhl aufgebaut und die ersten Gefache zwischen den Fachwerkbalken aufgefüllt werden. Diese Arbeit beschäftigte die jungen Leute auch in der dritten Seminarwoche. Verputzt wurde mit einem Gemisch aus Lehm, Sand, Löschkalk, Magerquark und gehäckseltem Stroh – damit füllten bereits die alten Römer die Fläche zwischen den Balken. Wo möglich, kamen regionale Bauelemente zum Einsatz, die auch vor 2000 Jahren verwendet wurden. Zwischen all dem Hobeln, Sägen, Formen, Schmieden und Verputzen durfte außerdem nie vergessen werden, dass Häuserfragment und Backofen noch immer transportfähig bleiben mussten! Immerhin sollen die Bauten nächstes Jahr nach Wassertrüdingen und nach der Gartenschau wieder nach Ruffenhofen gebracht werden.

Zur Überraschung aller stellte sich als größte Herausforderung des Projekts nicht ein handwerkliches Problem heraus, sondern vielmehr die zeitliche Organisation, wie Bildungsreferent Aichner berichtete. Der Arbeitsaufwand wurde zeitlich zunächst etwas unterschätzt, aber glücklicherweise konnten die vorläufig angesetzten zwei praktischen Seminarwochen um eine Woche erweitert werden. Schließlich sollten alle Beteiligten auch die Chance erhalten, „ihr“ Projekt zu vollenden.

Ende Juni wurden endlich die Arbeiten am Römerhaus abgeschlossen. Das Streifenhaus präsentiert sich nun auf einer Länge von neun Metern, einer Breite von drei Metern sowie einer Höhe von sechs Metern. Damit ist das Ruffenhofener Römerhaus in seiner Größe zwar nur ein Bruchteil des historischen Vorbilds – „Originallänge“ wäre zwischen 30 und 40 Meter - aber wie Dr. Pausch anmerkte, dient das Häuschen vorrangig als „Schaustück“ für den römischen Nutzgarten. Dennoch sollen die Gartenschaubesucher das Haus als authentisches Fragment begreifen.

Übrigens: Der fertige Brotbackofen lässt sich auch sehr gut für Flammkuchen verwenden, wie die Freiwilligen vor Ort gut gelaunt verkündeten.

Als Dank für die Mühen ließen es sich die Geschäftsführer der Gartenschau natürlich nicht nehmen, allen Beteiligten einen Gutschein für einen Tageseintritt der Gartenschau zu überreichen. So können sie sich kommendes Jahr in natura vom Geleisteten überzeugen und das Streifenhaus sowie den römischen Garten im Klingenweiherpark bewundern. Stolz dürfen sie jedoch schon jetzt sein!

Das LIMESEUM muss nun noch für das gärtnerische Ambiente während der Gartenschau sorgen. Wahrscheinlich werden schon in diesem Herbst die ersten Pflanzen gesetzt. Auch hier gilt wieder der Vorsatz, möglichst historisch authentisch zu arbeiten. So viel hat Dr. Pausch bereits verraten: Wein gab es hier im Umfeld – trotz anderer Vermutungen – wohl nicht. Dafür wird der römische Nutzgarten mit zahlreichen Kräutern und Gemüsesorten aufwarten. Bis zu 50 verschiedene Kräuter, beispielsweise Weinraute, Petersilie, Knoblauch oder Liebstöckel, waren in der römischen Küche regelmäßig im Einsatz – Salz galt als überaus kostbar. Darüber hinaus brachten die Römer Sellerie, Lauch und anderes Gemüse in die Region. Vermeintlich typisch römisches Gewächs wie Lorbeeren oder Feigen wuchsen hier in der Region aufgrund der klimatischen Bedingungen allerdings nicht.

Der enorme Aufwand, der hinter diesem Projekt steckt, ist in Ruffenhofen deutlich erkennbar. Dennoch ist auch hier die große Vorfreude auf die Gartenschau 2019 in Wassertrüdingen zu spüren, wenn es heißt „Willkommen bei den Schätzen der Vergangenheit“!


Bauarbeiten am Römerhaus in Ruffenhofen: Freiwillige der Jugendbauhütte Regensburg sowie (untere Reihe ab fünfter von links) Leiter Jugendbauhütte Regensburg Stefan Aichner, Geschäftsführer Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH Peter Schubert, Geschäftsführer Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH Robert Sitzmann, Wassertrüdingens 2. Bürgermeisterin Monika Breit, LIMESEUM-Leiter Dr. Matthias Pausch

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11.07.2018 Firma REHAU sponsert dem Team „Ackerschätze“ mehrere Gartenschläuche

Wenn vom 24. Mai bis 8. September 2019 Wassertrüdingen zur Gartenschau der Heimatschätze lädt, präsentiert sich auch die heimische Landwirtschaft auf einer bewirtschafteten Ackerfläche im Klingenweiherpark. Auf knapp einem Hektar soll hier erstmals landwirtschaftliche Urproduktion erlebbar gemacht werden. Das gesamte Projekt „Ackerschätze“ verlangt den zahlreichen Freiwilligen viel Mühe und Engagement ab. Für passendes Arbeitsmaterial ist zumindest schon gesorgt: Die Firma REHAU spendete insgesamt 10 Gartenschläuche à 25 Meter. Diese wurden nun dem Landwirt Friedrich Bickel – Bewirtschafter des Pachtfelds – übergeben.

„Wir freuen uns sehr über dieses Geschenk! Mit der Hitze und der Trockenheit diesen Sommer hatten wir schon sehr große Probleme. Jetzt gelingt hoffentlich die Aussaat“, so Friedrich Bickel bei der Übergabe. Die Fläche des Landwirtschaftsbeitrages im Klingenweiherpark stand die letzten Wochen unter enormer Sonneneinstrahlung, pflichtet auch Beatrix Getze, Mitarbeitern der Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH, bei. Die Herausforderung der ausreichenden Bewässerung dürfte nun allerdings gelöst sein: Freundlicherweise stellte die REHAU AG & Co., welche auch ein Werk im nahegelegenen Feuchtwangen betreibt, dem Team „Ackerschätze“ mehrere Gartenschläuche kostenfrei zur Verfügung. Beatrix Getze freut sich besonders über eine Tatsache: „Durch die Unterstützung verringert sich nicht nur der Arbeitsaufwand des Teams. Sie ist auch ein gutes Zeichen für die vielen Ehrenamtlichen, dass ihre Arbeit wertgeschätzt wird.“ Dem Blühen und Grünen kommendes Jahr auf der Gartenschau der Heimatschätze steht somit nichts mehr im Wege.

Das Team „Ackerschätze“ und die Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH bedankt sich herzlich bei REHAU! 


Übergabe der von REHAU gesponserten Gartenschläuche: Mit Friedrich Bickel als Vertreter des Teams „Ackerschätze“ freut sich Beatrix Getze sowie die gesamte Gartenschau.

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06.07.2018 Besuch des Bereichs 3 „Planung und Bau“ der Regierung von Mittelfranken

Nicht einmal mehr ein Jahr, dann öffnet die Gartenschau der Heimatschätze in Wassertrüdingen ihre Tore. Die Baumaßnahmen laufen bereits auf Hochtouren. Der Bereich 3 „Planung und Bau“ der Regierung von Mittelfranken ist Fördergeber für die investiven Maßnahmen und nutzte am 04.07.2018 die Gelegenheit, um sich im Rahmen einer Informationsfahrt vor Ort ein Bild von den geförderten Projekten in Wassertrüdingen zu machen.

 „Mal dir dein eigenes Bild. Male es nur für dich, male es von ganzem Herzen und jeder Tag leuchtet in den schönsten Farben“, gab Wassertrüdingens Bürgermeisterin Monika Breit in ihrer Begrüßung den Besuchern für ihren Aufenthalt in Wassertrüdingen mit auf den Weg und betonte so die Wichtigkeit, mit eigenen Augen die Fortschritte bei den Geländearbeiten zu sehen.

Monika Breit, Stadtbaumeister Thomas Nägele sowie die beiden Geschäftsführer der Gartenschau, Robert Sitzmann und Peter Schubert, empfingen die Gäste im Bürgersaal. Die knapp 50 Gäste erfuhren hier allgemeines über das Projekt Gartenschau der Heimatschätze. Ein großes Anliegen war es den Beteiligten von Stadt Wassertrüdingen und Gartenschau, der Regierung von Mittelfranken für deren großes Engagement in Sachen Gartenschau zu danken. Die Regierung von Mittelfranken ist für die Förderung der Gartenschau durch das Land Bayern und die Europäische Union zuständig. Die Städtebauförderung ist ein Programm für Gemeinden zur Finanzierung städtebaulicher Maßnahmen. Hierdurch sollen Städte die Möglichkeit erhalten, sich zu erneuern und weiterzuentwickeln sowie die Lebens- und Arbeitsbedingungen ihrer Bewohner zu verbessern. Gerade hier zeigten die zuständigen Mitarbeiter großen Einsatz, die geplanten Baumaßnahmen mit den bestmöglichen Fördersätzen zu unterstützen.

Bei strahlendem Sonnenschein wurden die Mitarbeiter der Regierung von Mittelfranken anschließend über die beiden Geländeteile geführt. Vor Ort konnten sich die Besucher von den großen Fortschritten auf den Baustellen am Wörnitz- sowie Klingenweiherpark überzeugen – ganz im Sinne der Worte von Bürgermeisterin Breit.


Baustelle im Wörnitzpark: Erläuterung der Baumaßnahmen  

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25.06.2018 Headliner für das Sommerfest der Gartenschau steht fest

Der Hauptact für das Sommerfest der Gartenschau am Samstag, den 29. Juni 2019, steht fest: Die aus Hannover stammende Band Marquess wird in den Abendstunden auf der Hauptbühne im Wörnitzpark auftreten.

Sommerfeste gehören zu den kulturellen Höhepunkten einer jeden Gartenschau. Die Gartenschau der Heimatschätze, wie der offizielle Titel verkündet, findet vom 24. Mai bis 8. September auf zwei Geländen in Wassertrüdingen statt.

Den ganzen Tag über sorgen verschiedene Programmpunkte für die Unterhaltung der Besucher, unter anderem wird es Tanz- und Musikeinlagen geben. Gekrönt wird der 29. Juni 2019 vom einem Abschlussfeuerwerk. Als Headliner für die Abendshow konnten die Verantwortlichen nun die Band Marquess gewinnen.

Seit der Debüt-Single „El Temperamento" im Jahr 2006 legten Marquess zahlreiche Hits wie „Vayamos Companeros", „La Vida Es Limonada", „Arriba" oder „Bienvenido" nach. Europaweit können sie sich über große Erfolge freuen, ihre Songs werden regelmäßig zu Sommerhits.

Bislang veröffentlichte die Band acht Studioalben, ihr aktuelles Album „En Movimiento“ erschien im April 2018.

Die Popmusik-Band rund um Sänger Sascha Pierro, Gitarrist Dominik Decker und Keyboarder Christian Fleps spielt vorrangig spanischsprachige Songs, die sich durch Latino-Einklänge und karibische Rhythmen auszeichnen.


Von links nach rechts: Sänger Sascha Pierro, Gitarrist Dominik Decker, Keyboarder Christian Fleps /Foto: KUKA ENTERTAINMENT GmbH

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12.06.2018 Richtfest des Aussichtspavillons

Am Dienstag, den 12.06.2018, um 16 Uhr fand das Richtfest des Aussichtspavillons – dem sogenannten Gelenkgebäude – am Wörnitzpark statt. Der Richtspruch wurde von Herrn Helmut Burger von der Zimmerei Burger aus Geilsheim vorgetragen. Die zweite Bürgermeisterin Monika Breit bedankte sich bei den Mitarbeitern der Zimmerei Burger für ihren Einsatz und wünschte weiterhin gutes Gelingen. Gemeinsam mit den Besuchern wurde dann bei einem Glas Sekt auf den Baufortschritt und den weiteren erfolgreichen Bau angestoßen.

Der neue, schon von Weitem zu erkennende Aussichtspavillon auf dem Platz an der Heubrücke soll Blickfang und Wahrzeichen für den neuen Stadteingang werden. Auf seinen drei Ebenen wechselt der Ausblick von Plattform zu Plattform vom Stadtbild über die Wörnitzaue bis hin zur Rundumsicht und lädt dazu ein, Altbekanntes und bisher vielleicht Unentdecktes aus einer neuen Perspektive zu bestaunen.

Während der Gartenschau beherbergt das Gelenkgebäude neben einer Dauerausstellung zur Flusswirtschaft auch den Landkreispavillon, welchen die Landkreise Ansbach, Donau-Ries und Weißenburg-Gunzenhausen gemeinsam bespielen.

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06.06.2018 „Aus Liebe zur Heimat“: Der Beitrag der Landwirtschaft

Vom 24. Mai bis 8. September 2019 lädt Wassertrüdingen zur Gartenschau der Heimatschätze. Die Baumaßnahmen hierzu laufen mit Hochdruck. Doch nicht nur das Gartenschau-Team bereitet sich intensiv auf das kommende Jahr vor. Zahlreiche Gruppen, Verbände und Vereine aus der Region bringen sich in die Gartenschau mit ein und beginnen schon jetzt mit der Vorbereitung eines abwechslungsreichen Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramms. So auch die heimische Landwirtschaft.

Im Klingenweiherpark wird sich die Landwirtschaft im kommenden Jahr den Besuchern unter dem Motto „Ackerschätze“ zeigen. Im Rahmen des Beitrages soll hier erstmals landwirtschaftliche Urproduktion erlebbar gemacht werden. Wie viel Arbeit hinter dem Projekt steckt, merkt man, wenn man die Vorbereitungen im Vorfeld beobachtet. Eine Fläche von rund einem Hektar gilt es auf 108 Tagen Gartenschau zu präsentieren. Das geplante Angebot reicht von einem Maislabyrinth, einer Getreideanbaufläche sowie einem Bereich mit Tieren bis hin zu einem Veranstaltungsprogramm mit Führungen, Festgottesdiensten und Aktionstagen. Doch auch am Baustellenfest der Gartenschau am 23.09.2018 soll der Ausstellungsbereich für die Besucher interessant bespielt werden.

Bis dahin sind es nur noch wenige Monate. Einige Mitwirkende trafen sich am 24.05.2018 – also exakt ein Jahr vor Eröffnung der Gartenschau – im Klingenweiherpark, um die nächsten Schritten zu planen. Viel zu bereden gab es allemal. Unter anderem wurde über den anstehenden Aufbau der Scheune gesprochen, die noch vor der Sommerpause von den Schülern des Berufsschulzentrums Gunzenhausen aufgestellt wird.

Außerdem ist für den 8. Juni eine große „Pflanzaktion“ geplant. Vor allem Kräuter und Bauerngartenstauden sollen hier gepflanzt werden, um für eine „blumige“ Atmosphäre bereits am Baustellenfest zu sorgen und die Besucher auf die Gartenschau und den Landwirtschaftsbeitrag richtig einzustimmen. Enorme Arbeit macht hier nicht nur das Bearbeiten der Ackerfläche und das Einsetzen, sondern auch das regelmäßige Bewässern der Pflanzen.

Der landwirtschaftliche Beitrag verlangt den ehrenamtlichen Helfern viel Zeit und Mühen ab, doch die Arbeiten am Ackerfeld geschehen aus Überzeugung und Liebe zur Heimat, wie die aktiven Bäuerinnen anführen. Immerhin veranstaltet Wassertrüdingen kommendes Jahr die Gartenschau der Heimatschätze und gerade Landwirte ernähren und gestalten unsere Heimat. Jedoch hat das Image der Landwirtschaft in den letzten Jahren gelitten, wie Friedrich Bickel, Landwirt aus Wassertrüdingen und Bewirtschafter des Gartenschau-Feldes, weiß: „Die Landwirtschaft wird in den Medien oft und vermehrt einseitig kritisiert. Die Gartenschau bietet uns daher eine gute Plattform, um die Landwirtschaft vielen Besuchern begreifbar zu machen, Vorurteile auszuräumen und die Arbeit und Leistung der Landwirte hautnah einem großen Publikum näher zu bringen.“

Bei allen ehrenamtlich Beteiligten wird deutlich, dass es sich bei dem Landwirtschaftsbeitrag um eine Herzensangelegenheit handelt, durch den sowohl bei den Besuchern um Verständnis für die Arbeit der Landwirte geworben als auch die Wichtigkeit regionaler Erzeugnisse betont werden soll.

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24.05.2018 Noch ein Jahr bis zur Gartenschau der Heimatschätze

Der Countdown läuft: In genau einem Jahr öffnet die Gartenschau der Heimatschätze in Wassertrüdingen ihre Tore. Schon jetzt laufen die Baumaßnahmen auf Hochtouren – und werden rechtzeitig abgeschlossen sein, so dass sich die fränkische Kleinstadt zur Eröffnung der Bayerischen Gartenschau am 24. Mai 2019 als abwechslungsreicher und naturnaher Veranstaltungsort präsentiert. Ihr Ziel ist es, Einheimische wie Besucher unter dem Gartenschaumotto „Vom Glück einen Schatz zu finden“ zu begeistern.

„Noch bestimmen zwar Bagger und Kräne das Bild des Gartenschaugeländes, also den zukünftigen Wörnitzpark und den Klingenweiherpark. Die Landschafts- und Hochbauarbeiten gehen jedoch in allen Bauabschnitten dank unserer leistungsfähigen Ausführungsfirmen und engagierten Planer sehr zügig voran, sodass mit einer termingerechten Fertigstellung der Baumaßnahmen gerechnet werden kann“, sagt Robert Sitzmann, Geschäftsführer der Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH.

Richtig grünt und blüht es also erst nächstes Jahr auf dem Gartenschaugelände, dennoch ist der 365-Tage-Countdown ein guter Anlass, um sich bereits jetzt auf die Gartenschau der Heimatschätze 2019 einzustimmen und sich auf die eine oder andere besondere Attraktion zu freuen. Einen erblühenden Naturschatz werden die Besucher beispielsweise im Klingenweiherpark auf der Streuobstwiese erleben – ein besonders schönes Beispiel für den traditionellen Obstbau in der Region.

Weitere gärtnerische Schätze werden der Sommerflor mit über 1.200 qm Beetfläche und die von Partnern der Gartenschau gestalteten verschiedenen Themengärten im Wörnitzpark sein.

Neben dem Naturerlebnis wird es für Groß und Klein ein vielfältiges Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm geben, bei dem Gruppen, Verbände und Vereine aus der Region über die gesamte Dauer der Gartenschau ihre Heimatschätze präsentieren.

„Wir Organisatoren merken in unseren täglichen Begegnungen schon jetzt, ein Jahr vor Eröffnung, wie sehr sich die Einwohner Wassertrüdingens auf ihre Gartenschau freuen“, sagt sich Robert Sitzmann.

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02.05.2018 Besuch der baden-württembergischen Staatssekretärin

"Der Süden blüht auf": Vom 24. Mai bis 8. September 2019 lädt Wassertrüdingen zur Bayerischen Gartenschau. Die Baumaßnahmen hierzu laufen auf Hochtouren, doch auch die Nachbarn in Baden-Württemberg bereiten sich auf ihre Gartenschauen vor: die BUGA in Heilbronn sowie die Gartenschau im Remstal. Alle drei Gartenschauorte wollen – wo möglich – kooperieren. Grund genug für den heutigen Besuch der baden-württembergischen Staatssekretärin Frau Gurr-Hirsch bei der Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH.

Enge Verbindung Bayern – Baden-Württemberg

"Bayern und Baden-Württemberg sind die beiden Länder mit der längsten und zugleich erfolgreichsten Gartenschau-Tradition. Die Gartenfestivals erfreuen sich bei uns immer noch größter Beliebtheit und gesellschaftlicher Wertschätzung. Mit der Bundesgartenschau Heilbronn, der Remstal Gartenschau und der Gartenschau Wassertrüdingen finden 2019 gleich drei Gartenschauen in räumlicher Nähe im Süden statt. Wassertrüdingen, Heilbronn und das Remstal haben erkannt, dass eine Gartenschau die einmalige Chance bietet, um eine Stadt oder eine ganze Region langfristig für die Zukunft aufzustellen," so die Staatssekretärin im baden-württembergischen Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, während ihres Aufenthaltes in Wassertrüdingen.

Damit benannte die Staatssekretärin bereits die vorherrschenden Gesprächsthemen während des Treffens: Sowohl der Sachverhalt Gartenschauen als auch die besondere Beziehung Bayern – Baden-Württemberg wurde ausführlich behandelt. So betonte der Ansbacher Landrat, Dr. Jürgen Ludwig, die gewinnbringenden städtebaulichen Maßnahmen einer Gartenschau sowie die enge Verbundenheit der beiden Bundesländer, beispielsweise in wirtschaftlichen Fragen. Der Regierungsvizepräsident der Regierung von Mittelfranken, Dr. Eugen Ehmann, und der Vorsitzende der Bayerischen Landesgartenschau GmbH, Herr Roland Albert, schlossen sich dieser Einschätzung an. Die Doppelgartenschau 1980, als sich Neu-Ulm und Ulm zur bundesweit ersten Landesgartenschau zusammenschlossen, könne nur als Auftakt der engen Gartenschau-Vernetzung beider Bundesländer gesehen werden, so Albert außerdem. Bayern und Baden-Württemberg betrachten Gartenschauen nach wie vor als große Chancen für Städte und Regionen.

Vorfreude auf die Gartenschauen

Ein volles Programm stand in Wassertrüdingen auf der Tagesordnung: Nach der Begrüßung im Bürgersaal durch die 2. Bürgermeisterin Wassertrüdingens, Frau Monika Breit, mehreren Grußworten sowie einer kurzen Vorstellung des Gartenschau-Konzepts durch Herrn Robert Sitzmann, Geschäftsführer der Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH, machte sich die Gruppe auf den Weg zur Baustellenbesichtigung. Vor Ort waren neben den bereits genannten Damen und Herren auch der stellvertretende Landrat des Landkreises Donau-Ries, Frau Carolin Tischner als Vertretung für den Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen, die Geschäftsführer der BUGA und der Remstal-Schau, Herr Hanspeter Faas und, Herr Thorsten Englert, sowie Bürgermeister, Stadträte und -rätinnen und weitere geladene Gäste.

Vor Ort konnten sich die Besucher von den großen Fortschritten auf den Baustellen am Wörnitz- sowie Klingenweiherpark überzeugen. Der Weg durch die Stadt wurde gemütlich auf einer Pferdekutsche zurückgelegt. Ausklingen konnte das Treffen im Sonnenuhrenpark, wo eine typisch fränkische Bratwurst – die „Zwickte“ – und Getränke gereicht wurden. Die Wassertrüdinger „Wörnitz-Russen“ sorgten hier für eine heitere musikalische Umrahmung.

Was bleibt von diesem Treffen, ist die sichere Absicht der drei Gartenschauen, sich zu unterstützen und gegenseitig so oft wie möglich zu besuchen. Die Vorfreude auf 2019 ist nach diesem Zusammenkommen sicherlich noch einmal gestiegen.

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13.04.2018 Erste Baustellenführung 2018

Bei strahlendem Wetter fand am Mittwoch, den 11. April 2018, die erste Baustellenführung in diesem Jahr statt. Interessierte konnten sich hier vor Ort über die Baumaßnahmen und deren Fortschritte sowie die weiteren Planungen informieren. Über ein großes Besucherinteresse freuten sich die Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH und das Wasserwirtschaftsamt.

Die sich am Wörnitzpark im Bau befindlichen Maßnahmen zum Hochwasserschutz erläuterte Herr Jan Ulrich Job vom Wasserwirtschaftsamt Ansbach. Nach der Besichtigung im Wörnitzpark ging die Gruppe gemeinsam zum Klingenweiherpark. Herr Robert Sitzmann, Geschäftsführer der Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH, sowie Frau Tina Heigl, Zuständige für die Leitung der Ausstellung der Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH, gingen im Klingenweihergebiet auf Bauvorhaben und geplante Ausstellungskonzeption ein.

Die Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH bedankt sich bei allen Teilnehmern für Lob und Anregungen. Zukünftig sind weitere kostenlose Führungen an jedem zweiten Dienstag im Monat geplant. Beginn ist um 17 Uhr am Gelände des Wörnitzparkes. Herzlich eingeladen sind Anwohner, Interessierte sowie Pressevertreter, um sich ein genaueres Bild über die geplanten Gelände der Gartenschau zu machen. Im Rahmen der Baustellenführungen können offene Fragen geklärt und vor Ort besprochen werden. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

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12.03.2018: Erfolgreiche erste Messeauftritte

Die ersten Werbetouren in diesem Jahr führten das Team der Gartenschau Natur in Wassertrüdingen 2019 und den Touristikservice Wassertrüdingen unter anderem nach Stuttgart auf die Reisemesse „CMT“ sowie nach München auf die „f.re.e.“.

Auf den Fachmessen wie der Freizeit, Garten, Touristik in Nürnberg und der Garten München präsentierte sich die Gartenschau gemeinsam mit der diesjährigen Landesgartenschau in Würzburg. Auf dem Bild zu sehen sind Herr Schäfer, Präsident des Verbandes Garten -, Landschaft- und Sportplatzbau und Mitglied des Aufsichtsrates gemeinsam mit Frau Rott-Schöwel, Prokuristin der Gartenschau sowie Herrn Zäh aus Wassertrüdingen, Vizepräsident des Verbandes, dessen Betrieb auf der Gartenschau Wassertrüdingen einen Themengarten baut (von links nach rechts). Das Bild entstand während der Eröffnung zur Garten München am Messestand der Gartenschau.

Eine weitere Präsentation ist gemeinsam mit dem Verband des Fränkischen Seenlands auf der Augsburger Frühjahrsausstellung geplant. Außerdem wird die Gartenschau während der KONTAKTA in Ansbach, die vom 11. bis 15. April stattfindet, mit einem Informationsstand im Landkreiszelt zu finden sein. Im Baden-Württembergischen Raum zeigt man sich auf dem Mannheimer Maimarkt. Eine Beteiligung und Präsentation während der CONSUMENTA in Nürnberg ist wieder Ende des Jahres angedacht.

Ergänzt wird das Messe-Programm immer wieder durch kleinere regionale Veranstaltungen und Auftritte wie den Infobörsen der Metropolregion Nürnberg „Fernweh ganz nah“ oder des Fränkischen Seenlandes oder den Gartentagen in Dennenlohe.



Herr Schäfer, Frau Rott-Schöwel und Herr Zäh bei der Eröffnung der Garten München 2018.

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09.03.2018: Vereine informierten sich über Beteiligungsmöglichkeiten

Rund 50 Vereine aus den Landkreisen Ansbach, Weißenburg-Gunzenhausen und Donau-Ries fanden sich am Donnerstagabend, den 8. März 2018 im Bürgersaal von Wassertrüdingen ein, um sich über Beteiligungsmöglichkeiten während der  Gartenschau, die vom 24. Mai bis 8. September 2019 stattfinden wird,  zu informieren. Eingeladen wurden zu dieser Veranstaltung Vereine aus den Bereichen Musik, Tanz, Theater und Kunst. Bürgermeisterin Monika Breit betonte bei ihrer Begrüßung, dass die Gartenschau eine besondere Präsentationsmöglichkeit für die Vereine darstelle und gemeinsam Großes erreicht werden kann. Sie freute sich über die rege Beteiligung von Seiten der Vereinsvorstände und hoffte, dass alle gut informiert den Saal am Ende des Abends verlassen werden.

Ingrid Rott-Schöwel, Prokuristin der Gartenschau Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH, gab einen ersten Überblick über den momentanen Stand auf den Baustellen. Die bleibenden Werte, die eine solche Großveranstaltung hinterlassen, wurden hier besonders hervorgehoben. Zudem gab sie einen kurzen Einblick in die Gartenschau selbst und stellte das geplante Konzept vor. Auf den beiden neu geschaffenen Parkanlagen „Wörnitzpark“ und „Klingenweiherpark“ sind während der 108 Tage die Bühnen, Gastronomie, Themengärten, Sommerflor, Kunst, Spiel und jede Menge Information an den vielfältigen und einmaligen Ausstellungsbeiträgen zu finden. Als „Gartenschau der Heimatschätze“ wird sich das nächstjährige Veranstaltungshighlight präsentieren. Der dazugehörige Slogan „Vom Glück einen Schatz zu finden“ betitelt Schätze als Synonym für Nachhaltigkeit und Werte - wichtige Begrifflichkeiten, die im Rahmen der Konzepterarbeitung immer wieder gefallen sind.

Nach Vorstellung der „gärtnerischen und baulichen“ Schätze, erläuterte Sandra Kleemann, Mitarbeiterin der GmbH und zuständig für die Gestaltung des kulturellen Rahmenprogramms, die Wichtigkeit der kulturellen Schätze. Um den Besuchern ein übersichtliches und besonderes Programm zu bieten, sind die einzelnen Wochentage einem Thema unterstellt. So startet man montags „Fit & Entspannt in die Woche“, erlebt am Dienstag die „Gartenschau intensiv“ bei Führungen, kann am Mittwoch mitmachen beim „Mach-Mit-Tag“ oder mit der ganzen Familie am Donnerstag den „Tag der Generationen“ erleben. Ins Wochenende startet man Freitag mit „Auf ins Wochenende“ und Samstag und Sonntag wechseln beim „Familientag“ die Mottos.

Am 1. Juni 2019 findet beispielsweise der Tag der Milch auf dem gesamten Gelände der Gartenschau statt. Als Highlight steht das Sommerfest am 29. Juni 2019 bereits fest. Die hier angefragte und deutschlandweit bekannte Band wird in den kommenden Tagen veröffentlicht. Des Weiteren ist ein Tag des Figurentheaters, Tag des Chores oder ein Bläsertag geplant. Auch die städtischen Veranstaltungen, wie ein erstmals stattfindender Genussmarkt oder das beliebte Thailandfest werden in die Planungen mit einbezogen. Der 24. August 2019 steht momentan noch unter keinem Motto. Hier wurden die Interessenten aufgerufen, sich gerne mit ihrer Idee zu beteiligen.

Auftrittsmöglichkeiten gibt es an insgesamt sechs Veranstaltungsorten in den beiden Geländen und in der Stadt. Die Hauptbühne mit der bestausgestatteten Technik und Überdachung befindet sich im Wörnitzpark. Außerdem stehen das Tentikel-Zelt auf der Halbinsel im Wörnitzpark, die Trittstufen am Mühlweiher, die Bühne am Sonnenuhrenpark, die Seerose und eine weitere kleinere Bühne im Klingenweiherpark zur Verfügung.

Eine Präsentationsfläche bietet auch der sogenannte Regional-Pavillon, der sich zentral im Wörnitzparkgelände an der Heubrücke befindet. Stefanie Groß, Regionalmanagerin des Landkreises Ansbach und Veronica Platzek vom Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen präsentieren in Vertretung auch für Klemens Heininger vom Landkreis Donau-Ries den Pavillon, der die Region als Ganzes erlebbar machen soll. Die besondere Grenzlage Wassertrüdingens soll den Besuchern der Gartenschau näher gebracht werden. Neben einer dauerhaft installierten Information zur Region selbst im „Aussichtspavillon Gelenk“ wird die Außenfläche über den Zeitraum mit wechselnden Ausstellern und Aktivitäten bespielt. Unterteilt wird das Ganze unter die Themenschwerpunkte Kulinarik, Freizeit und Kultur & Kunst. Hier sind natürlich auch die Vereine und Verbände gefragt, das Programm am Regional-Pavillon mit Leben zu füllen. Die Landkreise selbst bespielen den Pavillon immer an unterschiedlichen, bereits festgelegten Tagen, so ist es wünschenswert, jedoch keine Voraussetzung, dass die Interessenten und Programmgestalter aus dem jeweiligen Landkreis kommen. Viel mehr wurde die bunte Vielfalt und der Wunsch, gemeinsam mit Frau Kleemann von der Gartenschau das Beste der Region herauszuholen, herausgestellt. Die Vereine bekommen so die Chance sich auf bestmögliche Weise zu präsentieren.

Entscheidend für viele Teilnehmer des gestrigen Abends war sicher die Frage „Warum sollte ich mitmachen“? Frau Kleemann nannte hierfür die wichtigsten Argumente. Neben dem einmaligen und wunderschönen Veranstaltungsort mit vorhandener Technik und Unterstützung in Vorbereitung und Durchführung durch das Gartenschau-Team, kümmert sie sich um die GEMA-Meldung sowie die Vermarktung jeder einzelnen Veranstaltung. Hier wird es ein Programmheft zur Gartenschau geben, aber auch ein Online-Veranstaltungskalender hält Besucher und Einheimische auf dem Laufenden. Tagesaktuelle Informationen sollen über Presse oder die sozialen Medien gestreut werden. Alle Mitwirkenden erhalten außerdem eine Eintrittskarte für den Veranstaltungstag und können damit das Gelände auch nach dem Auftritt noch in Ruhe besichtigen. Als letzten Punkt nannte sie die erwartete Gesamt-Besucherzahl von 250.000.

Im Anschluss der Veranstaltung hatten die Vereinsvorstände Zeit ihre Fragen zu stellen. So wurde noch im Nachgang auf geplante Baustellenführungen für alle Beteiligten hingewiesen und auf einen Newsletter, der alle Interessierten über den aktuellen Planungsstand der Motto-Tage - auch des Landkreises, Infos zur Bühnengröße und –technik und weitere wichtige Themen informiert. Die Vereine können sich ab sofort über ein vorgefertigtes Formular bei der Gartenschau mit Wunsch-Termin bewerben. Für Fragen stehen Frau Kleemann, Frau Groß, Frau Platzek und Herr Heininger jederzeit zur Verfügung. Alle Informationen, das Formular und die Kontaktadressen gibt es online unter www.wassertruedingen2019.de/de/veranstaltungen.

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28.02.2018 Großes Interesse bei Bürgerinformationsveranstaltung

Rund 80 Gäste fanden sich am Dienstagabend, den 27. Februar 2018 im Bürgersaal von Wassertrüdingen ein, um sich über die geplante Durchführung und das Ausstellungskonzept zur Gartenschau 2019 zu informieren. Bürgermeisterin Monika Breit begrüßte im Namen der Stadt Wassertrüdingen alle Anwesenden zu diesem Abend, der Einblick in die Planungen geben soll und freute sich sichtlich über das rege Interesse aus der Bevölkerung. Ein Dankeschön galt den Rednern, die mit ihren Beiträgen durch die Veranstaltung führten. Am Ende ihres Grußwortes lud sie alle sehr herzlich ein, die Gartenschau vom 24. Mai bis 8. September 2019 zu besuchen.

Den Anfang machte Geschäftsführer Robert Sitzmann, der anhand von aktuellen Bildern den Stand der Baumaßnahmen erläuterte. Im Wörnitzpark ist die Verlegung des Flussbettes  und Schaffung einer notwendigen Sohlgleite durch das Wasserwirtschaftsamt Ansbach (WWA) schon soweit vorangeschritten, dass der Flusslauf bereits umgeleitet werden konnte. Auch der Mühlweiher, als eigenständiges Gewässer, ist erkennbar. Am Festplatz gehen die Bauarbeiten voran. In diesem Abschnitt baut momentan auch das WWA. Nach Aufschüttung des dort notwendigen Deiches soll das Gelände an die Gartenschau übergeben werden, um die weiteren Maßnahmen umzusetzen. Am Klingenweiherpark ist der neue Uferverlauf des größten Klingenweihers fertiggestellt und die Unterkonstruktion für den „Weihersteig“, die sich wie Schienen durch das Gelände ziehen, ist verlegt. Die Beton-Platten befinden sich momentan in Produktion. Der Deponiehügel, der durch die Stadt abgedichtet wurde, ist terrassiert und barrierefrei erschlossen. Hier fehlt nur noch der Steig bis an die Spitze zur „Bergrose“ und die Bepflanzung durch gelbe Rosen auf der sonst kargen und steinigen Fläche. Der Fortschritt an beiden Geländen ist gut erkennbar, aber die bevorstehenden Arbeiten sind an einen engen Zeitplan gebunden.

Um den interessierten Bürgerinnen und Bürgern zu zeigen, wer die Gartenschau in Wassertrüdingen plant und durchführt, führte Peter Schubert eine kurze Vorstellung der einzelnen Kollegen durch. Das Team setzt sich aus Angestellten der Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH, der Stadt Wassertrüdingen und der Bayerischen Landesgartenschaugesellschaft zusammen. Diese sind mit ihrem Know-How aus vielen vorangegangenen Gartenschauen unerlässlich für das Projekt. Zu den Rednern an diesem Abend gehörten außerdem Aussteller, die ihre Beiträge präsentierten.

Nach der Präsentation der geplanten Daueranlagen durch Robert Sitzmann, führte Ingrid Rott-Schöwel, Prokuristin der Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH, erstmalig für die Öffentlichkeit die Durchführung der Gartenschau aus. Während die Parkanlagen nach der Gartenschau an die Bevölkerung „zurückgegeben“ werden, findet über 108 Tage ein einmaliges Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm statt, dass sich an die einheimische Bevölkerung, aber natürlich auch an die zahlreichen Besucher der Gartenschau richtet. In mehreren Workshops wurde hierfür ein Konzept erarbeitet. Worte wie „Verbundenheit“, „Regionalität“ und „Gastfreundlichkeit“ sind hier immer wieder gefallen. Auch die Namensgebung der Stadt Wasser“TRUHE“dingen und der Reichtum, der nicht in Gold und Geld gemessen wird, sondern mit individuellen Werten und Erlebnissen,  waren ausschlaggebend für die endgültige Konzeptfindung. So eröffnet sich den Besuchern im kommenden Jahr die „Gartenschau der Heimatschätze“, die mit dem Slogan „Vom Glück einen Schatz zu finden“ auf all die bereits genannten Begriffe eingeht. Der Schatz gilt hier als Synonym für Nachhaltigkeit und diese Werte.

Die Erläuterungen zum Ausstellungskonzept wurden anhand der geplanten Wegführung, die den Gast im kommenden Jahr erwartet, präsentiert. Am Parkplatz beginnend, der sich neben der Kläranlage befindet, kommt der Besucher über einen kleinen Fußweg an den Haupteingang des Wörnitzparkes. Hier erwarten den Gast drei Bereiche: Garten- und Kulturschätze, Heimatschätze und Entspannung und Spiel. Im Bereich Garten- und Kulturschätze befindet sich die Hauptbühne, der Gärtnermarkt sowie die Gastronomie. Anschließend präsentieren sich die Themengärten, die sich in zwei Bereiche untergliedern: drei der geplanten acht Themengärten sind für Partner der Gartenschau reserviert, wie beispielsweise das Pinselmuseum in Bechhofen, das mit einem Pinselgarten auf sich aufmerksam macht. Der Lucie Pückler Award - ein Wettbewerb für Landschaftsarchitektinnen, der von Baronin von Süsskind aus Dennenlohe organisiert wird, hat einen Garten für die Gewinnerin vorgesehen. Hierbei liegt der Schwerpunkt weniger auf architektonischen Elementen als vielmehr auf der Pflanzenverwendung. Zwei weitere Beiträge in Zusammenarbeit mit dem Schlosspark Dennenlohe und dem Verband Bayerischer Parks und Gärten e.V. sind außerdem geplant. Die weiteren fünf Themengärten werden von regionalen Garten- und Landschaftsbaubetrieben gestaltet. Herr Hartmann von der Firma Hartmann aus Gunzenhausen stellte heraus, dass diese Themengärten nicht als reine Werbung für die einzelnen Firmen gesehen werden sollen, sondern dass die Beteiligten zeigen wollen, was im Gartenbau möglich ist. Das Thema der Gärten soll Motto-getreu „Gartenschätze“ heißen. Die Firmen befinden sich in Zusammenarbeit mit Architekturbüros bereits mitten in den Planungen und im Sommer dieses Jahr ist dann der Bau angedacht. Das Gärtnerische Infozentrum und sowie der Sommerflor, der von Christine Orel geplant wird, runden das Angebot der Garten- und Kulturschätze im Eingangsbereich der Gartenschau ab.

Im Anschluss an die Themengärten betritt man den Platz an der Heubrücke. Dort befindet sich das sogenannte „Gelenkgebäude“, das neben einer Dauerausstellung zur Flusswirtschaft auch den „Landkreispavillon“ im Erdgeschoss beherbergen wird. Das Gebäude ist vom Europäischen Fischereifonds gefördert und soll im Anschluss an die Gartenschau dem heimischen Fischereiverein für Veranstaltungen mit zur Verfügung stehen. Stefanie Groß, Regionalmanagerin vom Landkreis Ansbach, begrüßte die Anwesenden auch im Namen ihrer Kollegen aus den Landkreisen Weißenburg-Gunzenhausen und Donau-Ries. Die besondere Lage von Wassertrüdingen ermöglicht eine bisher einmalige landkreisübergreifende Zusammenarbeit. Unterstützung bekommen die drei Landkreise außerdem von den Tourismusverbänden Romantisches Franken, Fränkisches Seenland und Ferienland Donau-Ries. Wunsch der Landkreise ist es, die Region erlebbar zu machen und ihre Highlights hervor zu heben. Das Motto der Landkreise „Heimatschätze“ wurde dafür in drei Themenschwerpunkte unterteilt, sodass sich die Akteure jetzt unter den Begriffen Kultur, Kulinarik und Freizeit präsentieren.

Der Weg vom Landkreispavillon führt entlang des neuen Hochwasserdeiches und über die neu entstandene Halbinsel. Dort befindet sich am Ufer der Wörnitz ein Spielstrand mit naturnahen Spielgeräten, getreu dem Titel „Entspannung und Spiel“. Für das Kinderprogramm wird ein Sonnensegel mit Sitzgelegenheiten integriert. Nach Verlassen der Halbinsel gelangt man über einen Ausgang in den Entengraben.

Von Anfang an in allen Planungen und Entwürfen mit inbegriffen war die Wegführung durch die Altstadt Wassertrüdingens. Tina Heigl von der Bayerischen Landesgartenschaugesellschaft erklärt die weitere Wegführung und geplanten Maßnahmen im Innenstadtbereich und die vielen positiven Nebeneffekte, die durch die Belebung entstehen werden. Wassertrüdingen profitiert durch die Gartenschau in vielerlei Hinsicht. So nimmt auch die Stadt Wassertrüdingen weitere Projekte der Innenstadtverschönerung in die Hand. Der beliebte Wohnmobilstellplatz am Entengraben wird vergrößert und an das landschaftsbauliche Konzept der Gartenschau angepasst. Die Gärten am Entengraben werden besser in Szene gesetzt und die Stadtmauer wird saniert. Das Stück zwischen den Gärten und dem Sonnenuhrenpark wird durch eine transparente Stahlkonstruktion angedeutet. Der Besucher wird durch die Färbergasse auf die Marktstraße geleitet, wo ihn Gastronomie und Einzelhandel erwarten werden. Zusätzlich zum bereits bestehenden Angebot werden Veranstaltungen und einzelne Projekte während des Zeitraumes realisiert. Für Sitzgelegenheiten sollen nicht nur die gastronomischen Betriebe sorgen, sondern es werden „Naschgärten“ zum Verweilen einladen. Um den Gästen aus Nah und Fern einen Eindruck der stolzen Gartenschaustadt zu vermitteln, sind die Bewohner der Innenstadt aufgerufen, sich mit blumiger Gestaltung ihrer Fensterbänke zu beteiligen. Als Vorschlag wurden rote Geranien genannt, die im Sommer schon das Rathaus und das Törle ziehen und so als roter Faden durch die Stadt erkennbar sind. Ein wichtiges Thema der Innenstadtbelebung ist sicher auch die Leerstandsbeseitigung. Hier versucht die Stadt Wassertrüdingen intensiv nach Lösungen zu suchen und auch die Gartenschau unterstützt das Vorhaben. Wunsch beider Seiten ist es, nachhaltige Ideen, die die Gartenschau überdauern, zu etablieren. Einen ersten Anstoß soll der geplante Regionalladen im ehemaligen Loderreiter in der Sauergasse 2 geben. Hier planen Stadt und Gartenschau gemeinsam mit unterschiedlichen regionalen Direktvermarkter-Initiativen und weiteren engagierten Mitstreitern den Verkauf von regionalen Produkten eingerahmt in ein kleines Bistro oder Café. Weiter geht es vorbei am Museum FLUVIUS, das mit einer Eintrittskarte der Gartenschau kostenfrei besichtigt werden kann, über die Kreuzung Oettinger/Dinkelsbühler und Ansbacher-Straße in Richtung Norden. Im ehemaligen Schreibwarengeschäft Rosenbauer wird die Blumenhalle der Gartenschau mit der Floristik-Ausstellung geplant. Über den Weinbergweg gelangt man zum Friedhof. Die Grund- und Mittelschule entlang des Weges, aber auch die Realschule werden die Gartenschau mit unterschiedlichen Projekten unterstützen und sich beteiligen. Kontakt wurde außerdem zu diversen Gymnasien aufgenommen.

Ein weiteres erstmaliges Projekt wird am Friedhof realisiert. In den bestehenden Friedhof integriert sich ein Musterfriedhof mit Gemeinschafts-Grabanlage. Die Ausschreibung zum Grabmalwettbwerb läuft bereits. Dekan Herrmann Rummel freut sich, dass diese Grabanlage nach der Gartenschau weiterhin zur Verfügung steht. Gemeinsam mit der katholischen Kirche, der Liebenzeller-Gemeinschaft und den umliegenden Gemeinden im Dekanat wird im Zeitraum der Gartenschau täglich eine kleine Mittagsandacht in der Johanniskirche am Friedhof zum Innehalten einladen. Zusätzlich organisieren die Kirchen sonntags um 10 Uhr einen Gottesdienst auf der Hauptbühne im Wörnitzpark. Das Thema „Vom Glück einen Schatz zu finden“ ist laut Rummel ein urbiblisches Thema, das von Seiten der Kirche gerne aufgegriffen wird und mit viel Freude und Engagement umgesetzt wird.

Vorbei am Friedhof gelangt man zum zweiten Gartenschaugelände, dem Klingenweiherpark. Dort befinden sich in direkter Nähe zum Eingang ein großer Erlebnisspielplatz und ein Gastronomiebereich. Die Gäste werden von Sommerblumen empfangen und anschließend auf zwei Wegen durch das Gelände geleitet. Highlight ist sicherlich der Weihersteig, der von der Seerose beginnend, sich bis hinauf auf die Deponie schlängelt. Verschiedene Kunstinstallationen säumen den Weg.

Auf einer Fläche von rund einem Hektar präsentiert sich die heimische Landwirtschaft mit dem Motto Ackerschätze. Herr Bickel Landwirt aus Altentrüdingen bedankt sich bei der Stadt Wassertrüdingen und der Gartenschau-Gesellschaft für die Bereitstellung der Fläche, die eine noch nie da gewesene Präsentation auf einer Gartenschau möglich macht. Für den Beitrag der Landwirtschaft stehen Regionalität, aber auch Informationsvermittlung im Vordergrund. Den Besuchern soll Landwirtschaft, regionaler Anbau und Tierhaltung näher gebracht werden. Unterstützt wird der Beitrag vom Berufsschulzentrum Gunzenhausen, die einen Pavillon sowie Sitzgelegenheiten bereitstellen. Dieser soll gleichzeitig Zentrum der „Schule im Grünen“ werden, das sich speziell an Schulklassen richtet. Frau Maurer, Landwirtin aus Wassertrüdingen, ergänzte, dass zu dem umfangreichen Angebot von Maislabyrinth, über Getreideanbau bis hin zu Hobbytierhaltung ein Veranstaltungsprogramm mit Führungen, Festgottesdiensten und Aktionstagen organisiert wird. Es wird deutlich hervorgehoben, dass es sich bei diesem Beitrag um eine Herzensangelegenheit aller ehrenamtlich Beteiligten handelt, um bei den Besuchern Verständnis für die Arbeit hervorzubringen, aber auch die Wichtigkeit darzustellen regionale Erzeugnisse zu unterstützen.

Im Anschluss an den Landwirtschaftsbeitrag präsentiert sich der Bayerische Forst in einem bereits bestehenden Wäldchen. In direkter Nähe dazu und eingerahmt durch die Beiträge des Landwirtschaftsministeriums, der landwirtschaftlichen Lehranstalten Triesdorf und der Moststation liegt der Garten der Obst- und Gartenbauvereine. Diese Kombination aller Beteiligten zeigt ein vielfältiges und sich ergänzendes Angebot. Für den Garten stehen die Kreisverbände aller drei Landkreise in Kontakt, um alle Obst- und Gartenbauvereine der Region für eine Zusammenarbeit zu gewinnen. Roger Rehn, Kreisfachberater des Landkreises Ansbach, koordiniert dieses Vorhaben. Auch hier spielt der Nachhaltigkeitsgedanke eine große Rolle, sodass für den geplanten Garten schon langfristige Ideen zur Weiterführung im Gespräch sind.

Den Steg weiter folgend, passiert der Besucher das Bienenhaus, das für den Imkerei-Beitrag vorgesehen ist. Durch ein bestehendes Biotop kommt man an den Fuß der Deponie. Am Wegverlauf wird der Beitrag des LIMESEUMs zu finden sein. Museumsleiter Dr. Matthias Pausch hat sich krankheitsbedingt für den Abend entschuldigt, sodass Ingrid Rott-Schöwel einen kurzen Einblick in den geplanten Römergarten gab. Gemeinsam mit der Jugendbauhütte Regensburg ist seit letztem Jahr ein Haus mit Brotbackofen in der Umsetzung, das in einen einfachen Bauerngarten aus römischer Zeit übergeht. Der Garten ist nicht begehbar, kann aber vom Weg aus besichtigt werden.  Der Steig führt serpentinenartig die Deponie hoch zur Bergrose, die als Endpunkt fungiert. Von dort hat man einen einmaligen Blick in die Region und Richtung Hesselberg.

Ein wichtiger Heimatschatz ist auch die Vereinskultur in und um Wassertrüdingen. So soll auf der Gartenschau ein vielfältiges Bühnenprogramm für Abwechslung sorgen. Zur Vereinheitlichung des Programms stehen die einzelnen Wochentage unter einem Motto. Sandra Kleemann, zuständig für das kulturelle Rahmenprogramm der Gartenschau, erläutert die geplanten Events und gibt einen ersten Einblick in die Wochenendplanungen während der 108 Tage. Die Vereine sind herzlich eingeladen sich am Programm zu beteiligen. Vormerken sollten sich die Gäste bereits das Sommerfest am 29.06.2019, das mit einem Highlight herausstechen wird.

Abschließend wurden einige wichtige Fakten zur Gartenschau 2019 geklärt. Rund 250.000 Gäste werden von den Organisatoren erwartet. Die Kassen der Gartenschau sind von 9 Uhr bis 17 Uhr geöffnet; an Veranstaltungstagen mit Abendprogramm natürlich länger. Der Besucher selbst hat die Möglichkeit auf dem Gelände bis zum Einbruch der Dunkelheit zu verweilen.  Parkplätze für PKWs stehen an der Kläranlage zur Verfügung, die Busse werden rund um die Hesselberghalle (Erlenweg/Industriestraße) parken. Ein Shuttlebus, der im Ticketpreis inbegriffen ist, verbindet beide Geländeteile durch die Stadt und fährt täglich im halbstündigen Rhythmus. Das Törle wird auf Grund der hohen Fußgängerzahl für die Durchfahrt gesperrt. Eine Ampelanlage an der direkt anschließenden Kreuzung wird für Entspannung sorgen. Der Ticketpreis beläuft sich auf 13,50 Euro für eine Tageskarte. Kinder (bis 17 Jahre) sind in Begleitung eines Erwachsenen frei. Die personenbezogenen Dauerkarten sind im Vorverkauf für 55 Euro zu erhalten. Ab der Eröffnung beläuft sich der reguläre Preis auf 65 Euro. Ermäßigungen gibt es für Gruppen sowie Schwerbehinderte mit Ausweis, Rentner und Schulklassen.

Im Anschluss an die Veranstaltung hatten die Besucher der Informationsveranstaltung die Gelegenheit Fragen zu stellen, was rege genutzt wurde. So wurde sich nach Sitzgelegenheiten entlang der Wegführung erkundigt, was nun in die Planung mit aufgenommen wurde oder nach der Dauer des Rundweges, der sich laut Schätzungen auf reine Laufzeit von zwei Stunden beläuft. Auch der temporäre Übergang über die Wörnitz für Radfahrer und Badegäste stand im Raum, da die Heubrücke für den Zeitraum der Gartenschau gesperrt ist. Die Festivitäten wie AKF sollen auch im Gartenschaujahr wie geplant stattfinden, während das Volksfest 2019 im April vor der Eröffnung als Frühlingsfest geplant ist.

Die Organisatoren bedankten sich bei den zahlreichen Gästen für ihr großes Interesse und ihre Anregungen. Bei Gesprächen im Anschluss an die Veranstaltung wurde deutlich, dass die Vorstellung der einzelnen Akteure und das gezeigte Ausstellungs- und Kulturprogramm für Begeisterung bei den Zuhörern sorgte. 



Die Bürgerinformationsveranstaltung am 27.02.2018 informierte über das geplante Durchführungs- und Ausstellungskonzept

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21.08.2017 Offizielle Fahnenübergabe an Wassertrüdingen

Am Sonntag, den 20.08.2017 endete die bayerische Gartenschau „Natur in der Stadt“ in Pfaffenhofen. Im Rahmen eines offiziellen Festakts mit Staatsministerin Ulrike Scharf übergab Pfaffenhofens Bürgermeister Thomas Herker die Fahne der „Natur“ an Wassertrüdingens Bürgermeister Günther Babel. Eine Delegation des Stadtrates und der „Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH“ sowie die Gewinner einer vorher ausgeführten Verlosung verbrachten ihren Tag in Pfaffenhofen und begleiteten die Fahnenübergabe.
Pfaffenhofens Bürgermeister Herker betonte, dass er den heutigen Tag mit einem lachenden und einem weinenden Auge betrachte. Mit einem lachenden Auge, weil die Anlagen wie etwa der Bürgerpark jetzt nach Ende der Gartenschau endlich den Pfaffenhofener Bürgern zur Verfügung gestellt werden könnten, mit einem weinenden Auge, weil eine „tolle Veranstaltung“, die die Stadt erheblich aufgewertet und belebt habe, insbesondere die Altstadt, die Gastronomie und den Einzelhandel, nunmehr zu Ende gehe. 89 Tage habe Pfaffenhofen nun ein „Sommermärchen“ erlebt, auf das die Stadt in den nächsten Jahren mit Stolz zurückblicken könne und an deren Daueranlagen sich die Bürger und Gäste noch lange erfreuen könnten. Er selbst freute sich zudem nun zum „elitären Kreis der Bürgermeister“ zu gehören, die schon einmal eine bayerische Gartenschau ausgerichtet haben. Er wünsche seinem Nachfolger und Kollegen Günther Babel aus Wassertrüdingen für die anstehende Gartenschau im Jahr 2019 nur das Beste.
Die beiden Geschäftsführer Walter Karl und Eva Linder von der Gartenschau Pfaffenhofen bedankten sich beim kompletten Team, das an der gelungenen Vorbereitung und Durchführung maßgeblich beteiligt war. Ihr Dank galt neben den vielen weiteren Beteiligten natürlich auch den vielen Besuchern. Insgesamt 330.000 Eintrittskarten konnten bis zu diesem Zeitpunkt verkauft werden. 30.000 mehr als erhofft. Ein weiterer Rekord gelang der oberbayerischen Stadt beim Verkauf der Dauerkarten. Insgesamt 15.000 Besucher waren Inhaber einer Dauerkarte, so viel wie in keiner anderen Ausrichtungsstadt vorher.
Roland Albert, Präsident des Bayerischen Gärtnerei-Verbandes und Vorsitzender der Gesellschaft zur Förderung der bayerischen Landesgartenschauen mbH, beglückwünschte Pfaffenhofen zu einem großartigen Erfolg. Er berichtete, dass auch nach so vielen Gartenschauen der Rückbau des Geländes ihm immer noch einen Stich versetze, aber die verbleibenden Abschnitte – und das seien in Pfaffenhofen über 85 Prozent – würden die städtebauliche Bedeutung einer Gartenschau hervorheben.
Frau Umweltministerin Ulrike Scharf ging in ihrem Grußwort auf die Wichtigkeit der Gartenschauen für bayerische Kommunen ein. Neben der Steigerung der Lebensqualität, seien auch verbesserte Luftwerte in vielen Gartenschaustädten verzeichnet worden. Auch neue Lebensräume konnten geschaffen werden, so wie bei der Renaturierung der Ilm in Pfaffenhofen. Die Wichtigkeit der Gartenschauen sei hoch und so sei von Seiten der Bayerischen Staatsregierung auch eine Fortführung des Formates weiter angestrebt. Sie freue sich schon sehr auf Wassertrüdingen mit den beiden Bereichen „Wörnitzpark“ und „Klingenweiherpark“.
Den Abschluss der Grußworte übernahm Wassertrüdingens Bürgermeister Günther Babel. Wassertrüdingen werde, ebenso wie Pfaffenhofen, dauerhaft von der Gartenschau profitieren. Die Nachhaltigkeit spiele eine sehr große Rolle bei diesem Projekt, so Babel in seinem Grußwort. Er gratulierte Kollege Herker und dem kompletten Gartenschau-Team für die gelungene Durchführung und blickt voller Vorfreude und Spannung auf die kommenden knapp zwei Jahre. Sein Dank galt nicht nur dem Freistaat Bayern, der mit erheblichen Fördermitteln zur Finanzierung der Gartenschau beitrage sowie dem Team der Gesellschaft zur Förderung der bayerischen Landesgartenschau, sondern auch den Stadträten, die die Gartenschau 2019 von Anfang an mitgetragen hätten. Abschließend lud er alle Besucher zur Gartenschau nach Wassertrüdingen, die vom 24. Mai bis 8. September 2019 stattfinden wird, ein.
Wassertrüdingen war am Tag der Fahnenübergabe für das musikalische Programm auf der Hauptbühne in Pfaffenhofen zuständig. „Fränkischen Wind“ nach Oberbayern brachte die Franconian Jazz Band an, die schon in den Mittagsstunden auf und neben der Bühne für Stimmung sorgte. Das Programm und den Festakt ergänzten die Wörnitz-Russen unter anderem mit dem „Lied der Franken“ sowie Max und Bifi aus Obermögersheim/Stetten, die so wie die Wörnitz-Russen für ihre Auftritte frenetischen Beifall erhielten. Gemeinsam mit Roland Albert und Umweltministerin Ulrike Scharf übergab dann Bürgermeister Herker die Fahne an Wassertrüdingen. Diese wurde direkt am darauffolgenden Montag am Rathaus in Wassertrüdingen gehisst.



Pfaffenhofens Bürgermeister Thomas Herker, Präsident des Bayerischen Gärtnereiverbandes Roland Albert, Umweltministerin Ulrike Scharf und Wassertrüdingens Bürgermeister Günther Babel bei der offiziellen Fahnenübergabe

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26.07.2017 Erste Baustellenführung im Wörnitz- und Klingenweiherpark

Das Wetter hätte besser sein können, trotzdem sind zahlreiche Teilnehmer zur ersten Baustellenführung des Wasserwirtschaftsamtes Ansbach und der Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH erschienen.

Die Führung begann im Bereich des zukünftigen Wörnitzparks und wurde von Jan Ulrich Job vom Wasserwirtschaftsamt Ansbach geleitet. Nach einer Vorstellung der dort stattfindenden Baumaßnahmen ging die Besichtigung im Klingenweihergebiet weiter. Dort sind die Arbeiten zum Bau des goldglänzenden Weihersteiges begonnen worden. Die geplanten Maßnahmen hat Robert Sitzmann, Geschäftsführer der Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH, bei einer Begehung des Areals erläutert. Die Besucher konnten beiden Verantwortlichen Fragen stellen und sich ein Bild vom Stand der Baumaßnahmen machen. 

Zukünftig sollen regelmäßige Baustellenführungen einen Einblick in den Baufortschritt geben und die Möglichkeit bieten, ein persönliches Gespräch mit den Verantwortlichen der Projekte zu führen. Die Führungen sind öffentlich und ohne vorherige Anmeldung. 

Erste Baustellenführung in Wassertrüdingen Pressemeldung als PDF downloaden

24.07.2017 Bauarbeiten im Klingenweiher beginnen

Am Montag, den 24.7.2017 beginnen die Arbeiten der Gartenschau im Landschaftspark Klingenweiher.

Die Maßnahmen beginnen mit dem Einbringen von Pfählen durch eine Spezialtiefbaufirma, um den Weihersteig zu befestigen. Der Steig zieht sich vom größten Weiher im Süden über das gesamte Gartenschaugelände. Am Anfang dieser Gründungsarbeiten kann es zu erhöhten Geräuschentwicklungen durch die „Rammarbeiten“ der Pfähle für den Weihersteig kommen.

Parallel zum Einbringen der Pfähle laufen die Landschaftsbauarbeiten im südlichen Bereich des Parks an. Einweisungen der ersten Firmen durch die Sicherheits- und Gesundheitskoordination sowie die ökologische Baubegleitung werden ebenfalls ab 24.7.2017 stattfinden.  

Bauarbeiten im Klingenweiher zur Gartenschau 2019 in Wassertrüdingen beginnen

 Für Fragen zu den Baumaßnahmen stehen wir Ihnen selbstverständlich jederzeit in unserer Geschäftsstelle im Altstadtzentrum (Marktstraße 19) oder telefonisch unter der 09832 / 7086000 oder per Email an info@wassertruedingen2019.de zur Verfügung.  

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18.07.2017 Erste offizielle Baustellenführung steht bevor

Am Mittwoch, 26. Juli 2017 findet die erste offizielle Baustellenführung auf den beiden Geländeteilen Wörnitzpark und Klingenweiherpark der Gartenschau in Wassertrüdingen statt. Die Führung wird von Vertretern des Wasserwirtschaftsamtes Ansbach und der Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH geleitet. Interessierte können sich vor Ort über die Baumaßnahmen und deren Fortschritte sowie die weiteren Planungen informieren.  

Treffpunkt Baustellenführung

Die Führung beginnt um 18 Uhr am Festplatz im Bereich des Wörnitzparks (Straße: An der Schlosswand; roter Punkt siehe Foto). Die sich dort im Bau befindlichen Maßnahmen zum Hochwasserschutz werden von Frau Carolin Illing bzw. Jan U. Job vom Wasserwirtschaftsamt Ansbach erläutert. Nach der Besichtigung im Wörnitzpark wird die Gruppe gemeinsam zum Klingenweihergebiet gehen. Alternativ zum Fußweg durch die Stadt stehen dort für Autofahrer Parkplätze zur Verfügung. Treffpunkt für die Begehung im Klingenweiherpark ist die Ecke Baudenhardtweg und Sudetenstraße.

Treffpunkt Baustellenführung
Auf dem Weg durch die Stadt sowie im Klingenweihergebiet wird auf die Maßnahmen und Bauvorhaben zur Gartenschau vom Geschäftsführer der Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH Herrn Robert Sitzmann eingegangen.

Herzlich eingeladen sind Anwohner, Interessierte sowie Pressevertreter, um sich ein genaueres Bild über die geplanten Gelände der Gartenschau zu machen. Im Rahmen der Baustellenführungen können offene Fragen geklärt und vor Ort besprochen werden. Zukünftig sind weitere Führungen einmal monatlich ab 2018 geplant. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. 

Wir freuen uns auf viele Teilnehmer!

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15.05.2017 Mit dem offiziellen Spatenstich beginnen die Baumaßnahmen

Auftakt für die Gartenschau in Wassertrüdingen

Mit dem ersten Spatenstich am 15. Mai 2017 starten die Baumaßnahmen zum Hochwasserschutz und zur Gartenschau 2019 in Wassertrüdingen offiziell.

Die Großveranstaltung rund um die Themen Umwelt, Naturschutz, Gartenbau und Kultur mit ihren regionalen Besonderheiten findet in der Zeit zwischen 24. Mai bis 8. September 2019 im ehemaligen Markgrafenstädtchen statt. Die notwendigen Arbeiten beginnen jetzt mit dem Hochwasserdeich im Wörnitzpark und sollen bis 2019 mit dem letzten Bauabschnitt Klingenweiherpark abgeschlossen sein. „Sie gestalten hier Ihre grüne Zukunft. Mit jedem Baum, mit jedem Strauch und mit jeder Blume in bebauten Bereichen helfen wir der bedrohten Artenvielfalt“, so Umweltministerin Ulrike Scharf.

Wer am Montag beim ersten Spatenstich dabei war, hatte danach Einiges zu erzählen: Von strahlendem Sonnenschein, zünftig-fränkischer Musik und einer baggerfahrenden Ministerin. Bei strahlendem Sonnenschein sind zahlreiche Bürgerinnen und Bürger aus Wassertrüdingen und der Region der Einladung des Wasserwirtschaftsamts Ansbach und der Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH gefolgt. Eröffnet wurde die Veranstaltung durch die bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf, den Leiter des Wasserwirtschaftsamtes Thomas Keller, der zweiten Bürgermeisterin Monika Breit, Landrat Dr. Jürgen Ludwig und Roland Albert, Vorsitzender der Gesellschaft zur Förderung der bayerischen Landesgartenschauen mbH. „Eine Gartenschau ermöglicht lang aufgebaute städtebauliche Fragestellungen tatsächlich einer Lösung zuzuführen. Und wenn es so sinnstiftend mit einem entscheidenden Thema der Zukunft wie dem Hochwasserschutz verbunden werden kann, ist das wirklich eine gelingende und gelungene Konzeption“, ist Landrat Dr. Jürgen Ludwig überzeugt.

Die Anwesenden waren begeistert, dass die Ministerin die Baumaßnahmen eröffnete, indem sie nicht zum Spaten griff, sondern sich kurzentschlossen auf den Bagger setzte.

Die anschließende Feier mit erfrischenden Getränken und traditionellen Striezl fand bei bestem Wetter auf dem Platz an der Heubrücke statt. Mit Vorfreude blickt auch Wassertrüdingens zweite Bürgermeisterin in die Zukunft: „Wir sind überzeugt, dass die Gartenschau zu einer positiven Entwicklung und zu einer Aufwertung unserer Stadt und Region führen wird.“

Begonnen wird das Großprojekt nun mit den Baumaßnahmen zum notwendigen Hochwasserschutzdeich im Wörnitzpark, der auch unabhängig von der Gartenschau hätte errichtet werden müssen. Durch die Zusammenarbeit zwischen den Landschaftsarchitekten von Planorama, dem Wasserwirtschaftsamt und der Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH konnte der Hochwasserdeich attraktiv und nachhaltig in die Landschaft an der Wörnitz integriert werden. Die bestehenden Probleme – fehlende Anbindung der Altstadt an die Wörnitz, mangelnde Aufenthaltsqualität und unzureichender Hochwasserschutz – sind mit der Fertigstellung des Wörnitzparks langfristig gelöst. Roland Albert zu den Baumaßnahmen: „Ich bin stolz darauf, dass wir eine Gartenschau durchführen, die nicht nur Renaturierungsmaßnahmen zum Ziel hat, sondern auch im Rahmen einer vernünftigen städtebaulichen Entwicklung Schutzmaßnahmen für die Bevölkerung bieten kann.“

Durch den Park entlang an den Gärten am Ententeich, der sanierten Stadtmauer und dem bereits bestehenden und beliebten Sonnenuhrenpark ziehen sich die Baumaßnahmen sukzessive bis ins nördliche Stadtgebiet. Die Klingenweiher werden als weiteres spannendes Naturerlebnis die Einzigartigkeit Wassertrüdingens hervorheben: Alle Teile des Parks werden von der Plattform im südlichen Klingenweiher bis hinauf zum Aussichtspunkt auf der ehemaligen Deponie mit einem Erlebnisweg – dem Weihersteig – zusammengeführt, der sich mit seiner goldenen Hülle als verbindendes Element präsentiert. Auch in diesem Teil des Ausstellungsgeländes wird die vorhandene Landschaft in ihrer bestehenden Qualität erhalten, gepflegt und weiterentwickelt, um weit über die Gartenschau hinaus für Einwohner und Gäste eine lebenswerte Region zu bleiben. Denn, so Ministerin Scharf, „eine Gartenschau ist ein Zugewinn für die Region und für die Stadt. Ich kann den Wassertrüdingern nur herzlich zu dieser Zukunftsentscheidung gratulieren.“

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15.05.2017 Bleibende Werte bereichern die Region

Bleibende Werte bereichern die Region Wassertrüdingen noch weit nach der Gartenschau                                                

Vom 24. Mai bis 8. September 2019 wird Wassertrüdingen Ausrichter der Bayerischen Gartenschau sein. Im Rahmen dieser Großveranstaltung erhält die mittelfränkische Kleinstadt mit knapp 6.000 Einwohnern zwei neue dauerhafte Parkanlagen: den Wörnitzpark im Süden der Altstadt sowie den Klingenweiherpark im Norden. Das gesamte Planungsgebiet umfasst eine Fläche von ca. 128.100 Quadratmeter, also rund 13 Hektar.

Die Daueranlagen, die im Zuge der Gartenschau geplant und umgesetzt werden, sollen noch viele Jahre nach der Veranstaltung für die Einwohner und Besucher der Stadt als bleibende Werte zur Verfügung stehen. In einem offenen Realisierungswettbewerb ging das Büro Planorama des Berliner Landschaftsarchitekten Maik Böhmer als Sieger hervor. Mit dem übergeordneten Ziel seiner Planung, viele verschiedene Einzelmaßnahmen zu einem schlüssigen Gesamtkonzept zusammenzuführen, entstehen großzügige Grünflächen und Wegeverbindungen, die zu einer Belebung der Altstadt führen.

Der Wörnitzpark

Der Hochwasserschutz bildet im südlichen Areal die Grundlage für die landschaftsplanerischen Überlegungen. Sie wurden gemeinsam mit dem Wasserwirtschaftsamt weiterentwickelt und in enger Zusammenarbeit abgestimmt. Die erforderlichen Hochwasserschutzmaßnahmen, die ohnehin notwendig gewesen wären, wurden von Planorama so geschickt in das Konzept integriert, dass sie als technisches Bauwerk nicht mehr wahrzunehmen sind. Durch eine neue Schlaufe in der Wörnitz wird ihr Fließweg verlängert und ermöglicht damit die landschaftliche Einbindung des Deiches. Auf der Halbinsel entsteht eine flach abfallende Picknickwiese, die mit ihrem weitläufigen Rasen und dem Ausblick in die Auenwiesen zur Rast und freiem Spiel einlädt. Unmittelbar an der Innenstadt wird so eine großzügige Parkfläche als neues Erholungsangebot geschaffen.

Die historische Mühle am Weiher bildet noch heute einen besonderen Ort vor der Stadt im Übergang zur Landschaft und prägt den neuen Wörnitzpark entscheidend mit. Der angrenzende Mühlweiher soll durch das Anheben seines Wasserspiegels möglichst nah an die Deichkrone gehoben und damit wieder in Bezug zur Landschaft gesetzt werden. Kleine Platzflächen mit Sitzstufen werden um den Weiher herum angelegt und das alte Sägewerk wird denkmalgerecht saniert. Es fügt sich nun harmonisch in die Südansicht Wassertrüdingens ein. Alt und neu, Stadt und Landschaft, Mühlbach und Wörnitz, Wege und Deich treffen schließlich an der Heubrücke aufeinander.

Als neu geschaffener architektonischer Blickfang definiert der Aussichtspavillon auf dem Platz an der Heubrücke den neuen Stadteingang. Auf drei verschiedenen Ebenen wechselt der Blick von Plattform zu Plattform. Zunächst präsentiert sich der Ausblick auf die Stadt, dann die Wörnitzaue und letztlich weitet sich der Blick auf der oberen Eben auf beinahe 360°. Das Gebäude ist von Weitem zu erkennen und bietet sich immer wieder aufs Neue an, von dort aus Unentdecktes und Altbekanntes zu bestaunen.

Die Festplatznutzung an der Wörnitz wird in die Gestaltung integriert und langfristig in der Bauleitplanung gesichert. Das Gebiet Wörnitzaue und der Erhalt besonders geschützter Arten und Biotope an der Wörnitz sind somit garantiert.

Der Klingenweiherpark

Die heutige Landschaft um die Klingenweiher ist charakterisiert durch eine dichte Abfolge verschiedener räumlicher Strukturen, wie offenem Wasser, Röhricht und lichten Wiesen. Der Entwurfsgedanke vom Landschaftsarchitekturbüro Planorama zielt auf eine Inszenierung dieser sehr reizvollen Strukturen ab. Sie etablieren mit ihrer Gestaltung eine gelenkte Führung des Besuchers durch den Park mit minimalem Eingriff in den Naturraum. Das Vorhandene wird in seinen bestehenden Qualitäten erhalten, gepflegt und erweitert.

Der neu errichtete Erlebnisspielplatz verfügt über eine Vielzahl interessanter Spielangebote zum Klettern, Rutschen und Verstecken. Ein Ort, an dem sich Kinder und Eltern wohlfühlen werden. Der Eingangsbereich des Parks wurde großzügig erweitert, lädt zum Verweilen ein und eröffnet den Blick auf die goldene Teichrose. Als architektonisches Highlight inmitten landschaftlicher Kulisse beginnt auf ihr ein Steg durch die weitgehend unberührte Natur des Klingenweiherareals.

Die im Rahmen der Gartenschau endgültig abgeschlossene Deponie bewahrt wertvolle Sukzessionsflächen, die sich rund um kleine Tümpel entwickelt haben. Dieser Biotopkomplex bietet Amphibien wie Molchen einen wertvollen Lebensraum. Ohne die bereits vorhandenen Lebensräume zu beeinträchtigen, führt der Weihersteig den Besucher hindurch und bietet einen Blick in die behutsam erschlossene Natur. Um die Landschaft durch den Weihersteig nicht zu zerschneiden, wird das Bauwerk im größten Abschnitt als Steg geführt, der unterquert werden kann. Tümpel, Wiesen und Gehölzaufwuchs bleiben erhalten. Die Bienenvölker, die seit Jahren hier beheimatet sind, werden auch weiterhin den Platz bereichern. Die angrenzende Streuobstwiese wird erweitert und der neue Mostpavillon in die Parkfläche eingebunden. Das Dach als begrünter Wetterschutz wird ganzjährig als Rastplatz für Radfahrer und Wanderer nutzbar sein.

Den Gipfel des Weihersteigs erreicht man schließlich über einen terrassierten Pfad, der gesäumt wird von Wildrosen. Oben angekommen, bietet eine Aussichtsplattform den Blick über die Wiesen, Felder, Berge und Gewässer der Hesselbergregion. Von dort aus lässt sich die wunderschöne mittelfränkische Heimat bestaunen.

Der Verbindungsweg

Die beiden eigenständigen Teilbereiche sind über ein durchgehendes Wegeband miteinander verknüpft. Der grüne Weg beginnt mit dem neuen Stadtgarten an der Heubrücke und führt entlang von Parkflächen an dem neu gestalteten Wohnmobilstellplatz vorbei bis zum Sonnenuhrenpark. Im Anschluss an die restaurierte Stadtmauer wird ein Umriss der Mauer aus feinmaschigem Metallgewebe weitergeführt, das die ursprüngliche Dimension des Bauwerks erlebbar macht und einen halbtransparenten Blick auf die dahinterliegende Seite ermöglicht. Die Wegeführung verläuft durch die Altstadt Wassertrüdingens, vorbei an malerischen Fachwerkhäusern bis zum Klingenweiherpark bis hinauf zum Aussichtspunkt „Bergrose“, wo er schließlich endet.

Die Gartenschau als Chance für die Stadt

Die Bayerische Gartenschau stellt eine enorme Chance dar, um langfristige Investitionen in die Stadtentwicklung und den Ausbau der touristischen Erholungsregion vorzunehmen. Ohne die Fördermittel, die vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und vom Bayerischen Staatsministerium des Innern zur Verfügung gestellt werden, wären Projekte dieser Größenordnung für eine Kleinstadt kaum realisierbar. Mit Baukosten von 7,5 Millionen € netto, die mit bis zu 50% von den genannten Ministerien sowie der Europäischen Union bezuschusst werden, können einmalige Strukturen in und um Wassertrüdingen geschaffen werden. Trotz der umfangreichen baulichen Eingriffe in die bestehende Landschaft wird die Identität des Ortes bewahrt und das landschaftliche Potential behutsam erschlossen und weiterentwickelt.

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12.05.2017 Spatenstich zur Bayerischen Gartenschau 2019 rückt näher

Am Montag, den 15. Mai 2017 findet der gemeinsame Spatenstich zur Hochwasserschutzmaßnahme und zu den Baumaßnahmen für die Bayerische Gartenschau 2019 in Wassertrüdingen statt. Bürgermeisterin Monika Breit begrüßt gemeinsam mit Ltd. Baudirektor Thomas Keller die bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf, Landrat Dr. Ludwig und den Vorsitzenden der Gesellschaft zur Förderung der bayerischen Landesgartenschauen Roland Albert. Es werden zahlreiche regionale und überregionale Gäste erwartet. Die Veranstaltung beginnt um 14 Uhr auf dem bereits bestehenden Baustellengelände in der Nähe des Festplatzes. Nach den offiziellen Grußworten der Redner lädt die Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH gemeinsam mit dem Wasserwirtschaftsamt zu einem kleinen Umtrunk ein. Hier besteht die Möglichkeit Pläne einzusehen und Fragen zu stellen. Für zünftige musikalische Begleitung sorgen die „Wörnitz-Russen“. Bürger und Interessierte sind herzlich eingeladen, an dem Ereignis teilzunehmen.

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24.04.2017 Verlängerung der Gartenschau offiziell genehmigt

Verlängerung der Gartenschau in Wassertrüdingen offiziell genehmigt

Wassertrüdingen richtet die Gartenschau drei Wochen länger als geplant aus

Der Antrag der Stadt Wassertrüdingen zur Verlängerung der Bayerischen Gartenschau im mittelfränkischen Wassertrüdingen um drei Wochen wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz offiziell genehmigt.

Der Veranstaltungszeitraum geht nun von 24. Mai bis 8. September 2019. Die Geschäftsführer der Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH begrüßen diese Entscheidung sehr. „Durch die Verlängerung der Gartenschau hat Wassertrüdingen und die gesamte umliegende Region die einmalige Chance, sich sogar noch während der gesamten Sommerferien als außergewöhnliche Erlebnisregion inmitten des Romantischen Franken, des Fränkischen Seenlands und des Ferienlands Donau-Ries zu präsentieren“, so Robert Sitzmann, Geschäftsführer der Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH.

Die Verlängerung soll genutzt werden, um weitere Ausstellungsbeiträge rund um die Themen Garten, Gartenbau und Pflanzen aufzunehmen und das vielfältige Veranstaltungsprogramm weiter auszubauen. Peter Schubert, Geschäftsführer der GmbH: „Die Gartenschau ist eine Veranstaltung für die Region – wir wünschen uns, dass sich Vereine, Betriebe, Institutionen und Privatpersonen mit ihrem ganz persönlichen „Heimatschatz“ an der Gartenschau beteiligen. Nur so können wir dieses einmalige Ereignis in Wassertrüdingen zu etwas ganz Besonderem machen.“

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14.11.2016 Bürger-Informationsveranstaltung zur Gartenschau 2019

Am Montag, den 14. November 2016 hatten interessierte Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit sich über den aktuellen Planungstand der Gartenschau sowie über die Umsetzung zu informieren. Landschaftsarchitektin Katja Erke vom Planungsbüro planorama aus Berlin stellte die geplanten Maßnahmen und Veränderungen an den Geländen des Klingenweiherparks und der Wörnitzaue vor. Im Anschluss stand das Team der Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH für Fragen zur Verfügung.

Die Gartenschau mit dem Motto „WasserGartenTrüdingen“ wird vom 24.05.2019 bis 18.08.2019 in Wassertrüdingen stattfinden. Wassertrüdingen ist die kleinste Gemeinde, die jemals Ausrichter eines solchen Großprojektes war. Neben zahlreichen Ausstellungsbeiträgen zum Thema Garten, Gartenbau und Pflanzen wird es auch ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm geben. Vereine, Gruppen, Künstler und interessierte Institutionen haben die Möglichkeit sich an dem Programm zu beteiligen. Anfragen bitte per Mail an: info@wassertruedingen2019.de.

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